Montag, 12. Dezember 2011

Workshop-Impressionen



Gestern am Nachmittag bastelte ich also mit den Besuchern des TüftlerLabs der einfach schönen "Do It Yourself - die Mitmachrevolution"-Ausstellung im MfK / Frankfurt.
Es hat mir Freude gemacht. Die Atmosphäre war friedlich und entspannt, die Teilnehmer – Jungs, Männer, Frauen – brachten Spaß und Zeit mit, so dass eine feine kreative Stimmung entstand.
Ganz herzlich möchte ich mich dafür noch einmal bei allen Teilnehmern bedanken.



So ein Basteltisch, an dem viele Leute zusammen sitzen und loslegen ist etwas ganz Wunderbares. Und mir wurde richtig bewusst, warum die Strick- und Nähcafés, die überall eröffnen, so gut funktionieren.



Mit den Händen etwas herstellen ist faszinierend. Ich weiß gar nicht, ob jeder von vorn herein so lange bleiben wollte, wie er dann blieb. Vielleicht ließ sich der eine oder die andere genau von dieser Faszination davon tragen und vergaß ein bisschen die Zeit.



Manche ließen sich durch die Papiere zu ganz anderen Kreationen inspirieren.



Und auf dem Tisch ließ der Zufall die wundersamsten Collagen entstehen. Eigentlich hätte ich ihn nach Schluss komplett mit Kleber einpinseln sollen, statt aufzuräumen.

Wer Lust nun bekommen hat, sich zuhause an den Ornamenten zu probieren, der findet mein Tutorial hier. Viel Freude.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Hey Boys, auch wenn Ihr Euren Mädels die Wolle haltet, könnt Ihr cool dabei aussehen



Heute fand ich die Seite von Ryan Gosling und musste grinsen.
Das Thema nimmt ja immer mehr an Brisanz zu. Denn immer mehr Mädchen eröffnen ein MädchenLädchen und stricken, nähen, häkeln, kleben, malen, schreinern, drucken, craften und klöppeln dafür. Das kann an den entsprechenden Partnern nicht spurlos vorüber gehen. Vielleicht beginnt es mit einem "Ach, du häkelst also heute Abend schon wieder?!", geht über "Könntest du bitte zwischen deiner Nähecke und dem Rest unseres Schlafzimmers eine Fusselschleuse einbauen?", kriegt bei "Schaaatz, könntest du mir bitte helfen die schweren Kisten auf den Markt zu tragen?" gerade noch die Kurve und mündet in "Liebling, ich muss nur mal ganz kurz zur Toilette, bist du so lieb und bleibst kurz hinter meinem Stand stehen? Die Preise stehen alle dran."
Und dann ist die Falle zugeschnappt und der Partner einer Handmade-Fanatistin kann sich der Wahrheit nicht mehr entziehen: Das MädchenLädchen ist auch Teil seines Lebens geworden. Da hilft nur der charmante Vorstoß – so, wie es eben Ryan Gosling zu tun scheint, obwohl das ja erst einmal nur Bilder sind.
Ich kenne die wahren Helden, sah sie auf den Märkten und bei gleichgesinnten Freundinnen im Heim. Hier im Zuhause wohnt auch einer von ihnen. Danke!



Freitag, 9. Dezember 2011

Regale aus alten Schubladen


Es ist nun einmal meine Passion und ich werde wohl niemals an einer alten Schublade, die auf der Straße oder in irgendeiner Scheune liegt, vorbeilaufen können. Nein, ich muss sie mitnehmen, sie reinigen, lackieren, ihr eine Funktion zuordnen – als Magnetboard, Schlüsselkasten oder Küchenregal – und eine möglichst versteckte Wandaufhängung anbringen.
Da wir im Zuhause nun aber gar keine freien Wandflächen haben, gibt es sie im MädchenLädchen zu kaufen – für andere, für solche mit (noch) leeren Wänden oder Wandflecken.


diese alte Apotheken-Schublade hier


das Magnetboard hier


und meine persönliche Lieblingslade (gefiel auch jemand anderem am besten, sie ist vergeben.)

Nachtrag: Alle Schubladen-Regale sind vergeben. Ich werde aber immer wieder neue fertigen. Ihr wisst ja, es ist eine Passion, ;-).

Recycling Kunst: Masken- eine Inspiration



Obwohl Masken ja etwas wirklich Faszinierendes sind, habe ich mich nie sonderlich dafür erwärmt. Erst als vor etwa 2 1/2 Jahren hier im Heimatstädtchen eine große Masken-Ausstellung stattfand und ich all den seltsamen Minen ins tote Antlitz schaute, verspürte ich doch ein Tremendum und baute auch sogleich eine Maske in ein (noch nicht beendetes) Jugendbuch ein (aus diesem werde ich übrigens im Januar an der Viktoria Schule lesen). Und dass das Heimatstädtchen die stolze Besitzerin von Shakespeares Totenmaske ist, versöhnte mich etwas damit, nicht in einer Metropole zu leben.



Heute stieß ich auf die Arbeiten des Designers und Künstlers Yaacov Kaufman.
Diese Masken erregten aber auch auf einer weiteren Ebene meine Aufmerksamkeit. Sie sind nämlich recycled. Und zwar aus Pressspan-Verpackungsmaterialien für schwere Sachen. Ich hielt diese schon hin und wieder in Händen und dachte immer: ´Mensch, da müsste man doch mal was draus machen´. Und das dachte sich Herr Kaufman wohl auch. Sehr schön.



Mittwoch, 7. Dezember 2011

D.I.Y. - TüftlerLab am Sonntag mit mir




Bestimmt waren die meisten schon in der D.I.Y. - Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt, oder?



Hier hatte ich einige Impressionen eingestellt.
Wer noch nicht da war oder noch einmal wieder kommen möchte, könnte mit mir basteln. Denn am kommenden Sonntag, dem 11. Dezember, werde ich von 15 bis 17 Uhr das TüftlerLab der Ausstellung betreuen.

"Im DIY Mitmach-Forum stellen Selbermach-Akteure regionaler Vereine und Initiativen ihre Projekte, Techniken oder Methoden vor. Die Besucher sind eingeladen zum Mitdiskutieren, Mitstricken, Mitreparieren, Mittüfteln und lernen so traditionelle oder moderne Selbermach-Praxen durch eigenes Austesten kennen.

Antje Herden ist Autorin und begeisterte Selbermacherin. Das DIY-Blog "Rauschmittel" betreibt sie seit 2009. In Darmstadt hat sie nun zum 4. Mal den "Eintagsladen" initiiert.
Sie wird mit den Besuchern des TüftlerLabs Ornamente und Anhänger aus Buchseiten und alten Magazinen und einer kleinen Häkelei erstellen. Auch für Häkelanfänger geeignet."



Nun denn: Hier gibt es alle Infos. Ich freu mich drauf.

Montag, 5. Dezember 2011

Papiersex und beschwingte Lieder



In der Ateliergeschichte über Tanja Ebbecke beschrieb und zeigte ich bereits erste Eindrücke des gemeinsamen Kunst-Spaß-Projekts der Künstlerin mit Charlotte Wielage. Nun ist es soweit – die Ausstellung zum Projekt findet am 8. November im Zucker statt.
Von 18 bis 22 Uhr zeigen Charlotte und Tanja ihre "hart erkämpften, schweißtreibenden, unglaublich wunderbaren, sinnlosen Arbeiten".
Wer das Glück hat, einen Flyer zu ergattern, kann sich diesen rahmen und direkt an die Wand hängen.

Doch damit nicht genug.
Wer Tanjas Auftritt mit ihrer Band "candyjane" im Dreitageladen verpasst hatte, bekommt nun eine weitere Chance.
Nur zwei Tage später, am 10. Dezember, "reisen "candyjane" per Anhalter vom Hong Kong Blues über Lone Pine Hill in heimatliche Gefilde eigener Kompositionen, die dem Winter huldigen, sehnsüchtige Wasserschnecken besingen oder von alltäglichen Fußangeln und schwarzen Löchern handeln, von Ungeziefer und erloschener Liebe". Und das im "Sumpf" in der Kasinostraße 105.
Und vielleicht gibt es auch irgendwann einmal eine Platte.

Sehr, sehr schön. Beides.



Sonntag, 4. Dezember 2011

Weihnachtsbastelei #6 - Geschenke vom Söhnchen an alle




Nanu, was sind denn das für welche?

Das 10-jährige Söhnchen bastelt - o ha!
Und das auch noch mit Leidenschaft - unfassbar!
Hier kommt eine super Bastelidee für bastelunwillige Kids - sie macht Spaß und geht schnell. Außerdem ist sie perfekt für die Weihnachtszeit, denn ratzfatz sind tolle Geschenke für sämtliche Omis, Opis, Tanten, Onkel, Papas und Mamas entstanden.



Innerhalb kürzester Zeit hat das Söhnchen 13 dieser lustigen Eulen aus WC Rollen fabriziert. Nun ist er im Fieber und lädt uns ständig zu einem Getränk ein, der Rohstoff ist nämlich gerade ausgegangen, ;-).



Die leere Toilettenpapierrolle wird so geknickt, dass zwei Eulenohren enstehen. Dann kann man die Rolle mit einem dicken schwarzen Filzstift bemalen. Dabei erhält jeder Vogel eine ganz eigene Persönlichkeit. Immer drei von ihnen bilden ein Geschenk.
Man (oder auch Mama) fädelt durch einen Knopf ein Stück Garn, verknotet es und klebt den Knopf oben mittig der Eule auf den Kopf.
Zack - einzigartig wundersame Anhänger sind entstanden, die man zum Beispiel in den Weihnachtsbaum hängen könnte.



Samstag, 3. Dezember 2011

Weil einfach alles stimmte - der Laden "Jungbrunnen"


Auf den Novembermärkten des Heimatstädtchens fiel sie mir auf, denn sie lief mit einem strahlenden Lächeln und im Sauseschrittt die Stände ab und kaufte an den besonders schönen ein - und das wie im Rausch. Das machte mich neugierig und wir kamen ins Gespräch.
Heute eröffnete Karen Husemann ihren Laden in Groß Umstadt. "Jungbrunnen" heißt er und das hat einen sehr charmanten Grund.



Karen ist Keramikerin und Grafikerin mit einem festen Job. Und eigentlich wollte sie gar keinen Laden aufmachen. Vor zehn Jahren einmal da fanden ihr Mann und sie auf einem Flohmarkt den metallenen Schriftzug einer längst vergangenen Kneipe - "Jungbrunnen". Die beiden kauften die Buchstaben, denn falls sie jemals doch eine Galerie oder einen Laden haben würden, dann würde dieser ein "Jungbrunnen" sein. Aber dies war eben schon zehn Jahre her.



Und dann geschah das: Ein Teelädchen im historischen Ortskern, das in einer alten Kelterei gastierte, wollte zum November schließen. ´Unerhört, so ein wunderbarer Ort, da muss etwas geschehen´, dachte Karen, besah sich die Räumlichkeiten genauer und verliebte sich in die alte Einbauküche im Hinterzimmer sowie die Kelterhalle ganz hinten.



Selber künstlerisch ambitioniert und kreativ mit einem Blick für Schönes und das Besondere, hatte Karen schon viel Lob für ihre dekorativen Fähigkeiten erhalten. Und als sie dann –gemeinsam mit der besten Freundin und unbestechlichen Beraterin – den Schnickschnackshopping Markt im Heimatstädtchen besuchte und all die handgemachten Dinge und Objekte entdeckte, die dort feilgeboten wurden, da war nahm die Ladenidee konkrete Formen an.



Sie wollte Künstlern und Kunsthandwerkern einen Raum bieten, sich zu präsentieren und ihnen ein Publikum geben.
In ihrem – mit alten Weinkisten möblierten – charismatischen Laden in der Oberen Markstraße 5 sind nun beispielsweise die Glitzer-Schätze von Juime, die Figuren von Jamata, die Transfer-Bilder von Für große Mädchen, Taschen von Zwischen.Pol, Möbel von mimamöbel, unglaubliche Gesellen von Elke Pikkemaat, Keramik von Christiane Riemann, Bilder von buttablume, Teddys der Groß Umstädter Landfrauen und vieles vieles mehr zu entdecken.
(Da wären zum Beispiel auch die wunderbaren Druckstöcke einer befreundeten Grafikerin. Eigentlich sollte Karen die gar nicht verkaufen. Eigentlich sollten die weiterhin genutzt werden. Finde jedenfalls ich. Obwohl ich gern einen hätte, oder alle. Sie sehen nämlich aus wie das Söhnchen.)



Vielleicht wird die Liebe der Groß Umstädter zu diesen Kostbarkeiten etwas langsamer erwachen, denn manchmal, gerade in Orten, die nicht unbedingt Metropolen sind, gilt es auch, den Blick der Menschen für ästhetisch Schönes und Besonderes erst zu öffnen. Doch mit der Auswahl, die Karen jetzt schon zur Eröffnung präsentierte und mit ihrer begeisterten Art über die Dinge zu sprechen, wird ihr das über kurz oder lang gelingen. Außerdem plant sie hin und wieder Events in der Kelterhalle zu organisieren. Ich freue mich drauf.



Spiel mit deiner Wahrnehmung



Es wäre wahrscheinlich ein längerer Exkurs in mein Inneres und meinen momentanen Mood, warum mich diese Bilder so faszinieren.
Und manches braucht einfach keine Worte. Dieses hier nicht. Darum nur Infos.
Der Fotograf und Künstler Zander Olsen – 1976 in Wales geboren und am Chelsea Art College ausgebildet – arbeitet seit 2 Jahren an Aufnahmen wie diesen: mit weißen Umwicklungen an Bäumen manipuliert er die Wahrnehmung des Raumes.
(Wie gern ginge ich jetzt in eine Ausstellung dieser (hoffentlich lebensgroßen) Fotografien.)





Freitag, 2. Dezember 2011

Weihnachtsbastelei #5 - Karten


Ich verschicke jedes Jahr ein paar Weihnachtskarten. Einmal waren es viele, manchmal bis zu 45 Stück, doch diese Zeiten sind vorbei. Heute sind es nur noch einige, doch für diese gebe ich mir immer sehr viel Mühe. Meine liebe Frau Mama sammelt sie alle und stellt sie zur Weihnachtszeit auf. Dann bin ich selber manchmal ganz gerührt, was ich da schon alles produziert habe.
Welche es in diesem Jahr werden sollen, weiß ich noch nicht. Gestern habe ich mal mit der Ideensuche begonnen und folgendes gemacht:




Mit einem Kurvencutter habe ich aus verschiedenen Papieren – wie alten Buchseiten mit Schrift, schwarz/weiß-Fotos oder bunten Drucken – freihand Tannenbaum-Silhouetten geschnitten – jeweils unterschiedlich und auch verschieden groß und vor allem schön wild und auf keinen Fall symmetrisch.



Diese habe ich mit der Nähmaschine ohne Fuß frei zusammengenäht. Danach bestickte ich die Bäumchen mit Stopfgarn.




Zum Schluss klebte ich sie mit Serviettenlack auf die Seiten eines alten Weihnachts-Lieder-Buchs. Dann lackierte ich das Ganze.



Draus könnte man jetzt zwei Karten schneiden. Momentan habe ich das aber noch nicht gemacht, weil ich das Blatt so schön finde.



Sei mal wirklich ein Guter: Spendenzeiten - zum Beispiel Blutstammzellen


Gerade ist das neue P Magazin erschienen, für das ich gemeinsam mit meiner Freundin - passend zur besinnlichen Adventszeit mit all ihren Spendenaufrufen - einen sehr berührenden Artikel schrieb.
Wobei das schon falsch ist, denn: Wir hatten ein sehr berührendes Erlebnis, worüber wir einen Artikel schrieben.



Noch einmal anders: Meine Freundin war eine Heldin und ich durfte ihr dabei zuschauen. Sie spendete Blutstammzellen.



Braunüle rechts, Braunüle links im Arm lag sie über vier Stunden im Blustspendezentrum in einem Bett, während ich ihrem Blut zusah, das vier Mal ihren Körper verließ und durch die transparenten Schläuche der Maschine floss, die die Stammzellen separierte.



Seitdem stoße ich öfter auf das Leben an, obwohl mich die Farbe des geliebten schweren Rotweins noch immer aus der Fassung zu bringen vermag.



Meine Freundin rettete durch ihre Tat einem Menschen das Leben.

Wer den ganzen Erfahrungsbericht und Informationen zur Stammzellenspende und dem Warum lesen möchte, kann zum P-Mag klicken oder hier weiterlesen. Ich habe den Artikel in den Sidebar gestellt.



Donnerstag, 1. Dezember 2011

Cover me up! - Einband-Tutorial


"Was soll ich denn jetzt mal lesen?", fragte das Söhnchen und ich zeigte ihm die vier Meter wunderbarer Bücher für sein Alter bei uns im Zuhause. "Such dir etwas aus", sagte ich. Mit einem Blick hatte er die meisten aussortiert, darunter auch einige meiner Lieblingsbücher. "Warum?", fragte ich. "Die sehen blöd aus." Aha.
Wie wichtig das Cover eines Buches ist, kann man als Erwachsener vielleicht gar nicht ermessen. Im Zweifelsfall lesen wir den Klappentext und lassen uns von Titel und Einband nicht verwirren. Das Söhnchen mitnichten. Es weigert sich beharrlich mein Kinderbuch, das quasi ein Jungenbuch für sein Alter ist, mit in die Klassenbibliothek zu nehmen. "Mama, das ist rosa und voll peinlich."



Ich weiß nicht, ob das viele wissen, aber als Autor hat mein eigentlich keinen Einfluss auf die Gestaltung des Covers und der Illustrationen. So stellte ich mir beim Schreiben meinen Herrn Klopstock vor wie den linken Gesellen auf dem oberen Bild. Die Illustratorin sah in ihm das rechte Kerlchen. An Rosa hatte ich nie gedacht.




Da ist es fast tröstlich, dass auch die Rico-Bücher von Andreas Steinhöfel, die Benedict-Gesellschaft von Trenton Lee Stewart und Anton taucht ab von Milena Baisch abgelehnt werden - allein des Covers wegen.
Aber es ist eben nur fast tröstlich, denn das sind alles wunderbare Bücher und sollten entdeckt, gelesen und geliebt werden. Auch vom Söhnchen.

Darum also hier ein kleines Tutorial für einen "Cover me up!-Einband".



Ich habe eine Seite in einer jungskompatiblen Farbe (silber-türkis) aus einem Tapetenmusterbuch genommen - Fliestapeten sind robust und stabil und einfach ein tolles Material für ganz vieles.



Darin habe ich das Buch eingeschlagen. (Ich habe mein Vorleseexemplar benutzt, darum die Markierungen, ;-)). Dann die Tapete so kürzen, dass oben und unten etwa ein Zentimeter übersteht.



Mit einem Zickzack-Stich die Längsseiten umnähen, dabei die eingeklappten Schmalseiten mit festnähen.



Natürlich kann man das Cover noch gestalten - es bekleben zum Beispiel oder den Buchtitel drauf setzen. Dazu habe ich in einer schönen Schrift (z.B. Lucida Blackletter) den Titel ausgedruckt und aufgenäht. Achtung: das muss man natürlich VOR dem Festnähen der Einklappungen machen.
So getarnt, lassen sich die Geschichte und die Illustrationen dann doch genießen, ;-).



PS: Seit zwei Wochen kenne ich das Cover meines nächsten Buches. Am 15. Dezember ist es offiziell und ich darf es zeigen. Soviel sei schon mal verraten - dafür werde ich keinen Einband nähen müssen, ;-).