Heute hat Steffi nicht fünf, sondern nur eine Frage gestellt: Was macht Dich glücklich? Fünf Bilder sollen das beantworten.
Ich bin eigentlich ein glücklicher Mensch: Ich habe zwei wunderbare Kinder, darf mit meinem Traumberuf das Geld verdienen, habe prima Freunde, bin intelligent und kreativ und lebte bestimmt schon fünf verschiedene Leben in dem einen, wir wohnen in einer Wohnung mit Ausblick ... und so könnte es noch weitergehen und weitergehen.
Trotzdem, das Leben ist manchmal ganz schön heftig. In solchen Zeiten helfen die großen Sachen nicht viel, ich verliere dann irgendwie den Blick dafür – als fielen sie aus meinem Fokus. Dann brauche ich die kleinen Dinge, die mich lächeln machen.
Hier also fünf Dinge, die mich letzte Woche frohen Mutes sein ließen:
... dieses Tuch von meiner lieben Freundin Katja, das sie mir mit den Worten schenkte, jedes der Herzen stünde für eine tolle Eigenschaft von mir. Mann, oh Mann – ich glaube, ich werde sie mal zählen.
... dass die Tulpen von letztem Freitag eine ganze Woche hielten.
... dass das Geburtstagsgeschenk von meiner Freundin Regina, die in Sydney lebt, schon ankam. Ich habe noch nicht hinein geguckt, denn drei Wochen bin ich noch 41. Das Loch entstand durch die lange Reise.
... dass der Abluß in der Küche nach einer Woche wieder funktioniert. Dank eines netten Handwerkers.
... dieses einfach tolle Gemälde, das das Söhnchen auf meinem Schreibtisch abgelegt hatte.
Berauschendes aus Kultur, dem Leben, der Küche und der Natur – erdacht, erlebt oder gefunden von Antje Herden
Freitag, 8. Februar 2013
Donnerstag, 7. Februar 2013
Beauty is where you find it
Schon immer wollte ich mal im Heimatstädtchen mit einer Kamera bewaffnet die Zahlen 1 bis 100 schießen. Die hätte ich heute innerhalb Nics Fotoaufgabe "Numbers" präsentieren können. Nun ja, irgendwann mache ich das auch noch mal. Obwohl 100 Bilder sicher einen Post sprengten.
Zahlen haben eine unglaubliche Faszination. Sie bestimmen quasi unser Leben. Zu Beginn kann man an einer Hand die 4 Jahre abzählen, die man schon da ist, und man kennt die 2, weil die auf den leckeren Orangenbonbons draufsteht. Später lernt man mit immer höheren Zahlen zu jonglieren.
Sieht man eine Zahl, verwandelt man sie gedanklich oft in eine Nummer, also in ein Hilfsmittel des Ordnens und Sortierens. Für manche haben Zahlen eine tiefe Bedeutung, ganze Kulturen bauen auf numerologischen also zahlenmystischen Bedeutungen. Manchmal weckt eine Zahl aber auch nur eine nette Assoziation. (Doch dies ist bekanntlich eine Fotochallenge, also, lasse ich nun Bilder statt Worte sprechen, ;-)).
Natürlich hält man schnell mal an, weil einem die Zahl 7 plötzlich großen Durst macht.
Für 8 Euro kann man sich die Musik von Rob Longstaff aus dem Mauerpark mit nach Hause nehmen.
Schneller als 30 kmh darf ich mich hier nicht fortbewegen. Wollte ich auch gar nicht, dann hätte ich gar nicht in die Baulücke spähen können.
Leider war das Büro geschlossen. Aber "die Antwort" war sowieso im Hause nebenan (wer das jetzt nicht versteht, der sollte unbedingt einmal "Per Anhalter durch die Galaxis" lesen).
Seitdem ich für das Mezzo schreibe, einem Magazin ab 59+, denke ich viel über das Alter nach. Ein Freund meines Vaters ließ mich fragen, woher ich das denn überhaupt alles wissen könne. Bestimmt meinte er den Artikel über die Liebe im Alter.
Zahlen haben eine unglaubliche Faszination. Sie bestimmen quasi unser Leben. Zu Beginn kann man an einer Hand die 4 Jahre abzählen, die man schon da ist, und man kennt die 2, weil die auf den leckeren Orangenbonbons draufsteht. Später lernt man mit immer höheren Zahlen zu jonglieren.
Natürlich hält man schnell mal an, weil einem die Zahl 7 plötzlich großen Durst macht.
Für 8 Euro kann man sich die Musik von Rob Longstaff aus dem Mauerpark mit nach Hause nehmen.
Schneller als 30 kmh darf ich mich hier nicht fortbewegen. Wollte ich auch gar nicht, dann hätte ich gar nicht in die Baulücke spähen können.
Leider war das Büro geschlossen. Aber "die Antwort" war sowieso im Hause nebenan (wer das jetzt nicht versteht, der sollte unbedingt einmal "Per Anhalter durch die Galaxis" lesen).
Seitdem ich für das Mezzo schreibe, einem Magazin ab 59+, denke ich viel über das Alter nach. Ein Freund meines Vaters ließ mich fragen, woher ich das denn überhaupt alles wissen könne. Bestimmt meinte er den Artikel über die Liebe im Alter.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Mood Boards – Collagen aus InspirationsSchnipseln
Das Leben inspiriert immer, manchmal jedoch nur mit kleinen Stücken, Momenten oder Schnipseln. Diese InspirationsSchnipsel sammelt der kreative Mensch gern, ordnet, verdichtet und verbindet sie. Mancher führt ein Ideenbuch, ein anderer sammelt kleine Assemblagen auf der Fensterbank – so wie ich – oder klebt Collagen. Wieder andere haben das Glück großer freier Wandflächen, die sie dazu benutzen können, oder verzieren auf diese Weise ihren Kühlschrank.
Inzwischen hat sich der dazu gehörige Begriff "mood board" auch hier eingebürgert. Einige dieser "Stimmungstafeln" vereinen Farben, andere Texturen, Assoziationen, Souvenirs oder Ideenfetzen. Viele dieser gestalteten Inspirations-Sammelstellen sind so kreativ, dass sie als eigenständiges Kunst - oder Dekorations-Werk herhalten können.
Ich habe mal einige davon zusammengestellt:
Inzwischen hat sich der dazu gehörige Begriff "mood board" auch hier eingebürgert. Einige dieser "Stimmungstafeln" vereinen Farben, andere Texturen, Assoziationen, Souvenirs oder Ideenfetzen. Viele dieser gestalteten Inspirations-Sammelstellen sind so kreativ, dass sie als eigenständiges Kunst - oder Dekorations-Werk herhalten können.
Ich habe mal einige davon zusammengestellt:
Dienstag, 5. Februar 2013
Ein bisschen die Welt retten – Kleid at Night No.2
Die Welt zu retten ist anstrengend, klar, sonst wäre es ja auch keine große Sache. Die Welt zu retten eignet sich auch nicht wirklich für Gutmenschen, denn es ist nicht uneigennützig. Allein schon deshalb, weil die Welt ja unser Ast ist, der uns trägt. Außerdem kann die Welt zu retten praktisch sein und Spaß machen. Dann ist es auch egal, wenn einem danach zwei Tage lang die Beine wehtun.
Letzten Freitag organisierten meine Freundin Meike und ich das zweite Kleid at Night-Event im Heimatstädtchen. Unser bescheidener Beitrag die Welt ein bisschen besser zu machen.
So haben wir das angestellt (zum Nachahmen dringend empfohlen!):
Zuerst aber die Idee:
Jeder besitzt einen Kleiderschrank und beinahe all diese Schränke sind völlig überladen. Einfach ausmisten und säckeweise Textilien in den Rote Kreuz Container schmeißen, kann nicht die wahre Lösung sein. Zumal das Rote Kreuz wegen dieser Container schon in die Kritik geriet.
Auf der anderen Seite kauft sich frau eben auch gern neue Kleidungsstücke. Unabhängig davon wie voll und laut der heimische Kleiderschrank ist und ächzt. Es geht ja nicht nur um das Bedecken von Blössen oder das Wärmen von Rumpf und Gliedern.
Dagegen steht der Wunsch, möglichst wenig Schaden anzurichten – auf der Erde aber auch bei den Frauen und Kindern in produzierenden weit entfernten Ländern.
Keine noch so bemühte Kleidungsfirma ist wirklich fair, ökologisch oder gar nachhaltig. So bleibt als die am wenigsten belastende Form des Kleiderkaufs der Second-Hand-Kauf. Doch ob man gerade an dem Tag fündig wird, da man einem dieser kleinen, oft etwas muffig riechenden Läden einen Besuch abstattet?
Wir wollten all diese Überlegungen zusammenbringen und erfanden "Kleid at Night" – einen anziehenden Abend mit Second Hand Mode, Musik und Getränken in launiger Atmosphäre.
Freunde stellten uns ihre Bar zur Verfügung, wir aquirierten etwa 25 Mädels und 2 Jungs, die ihre Schränke leer räumten, wir entwickelten einen Flyer ...
... schrieben und verschickten Pressetexte, wir organisierten Kleiderständer und Bügel und baten DJ Alexandre seine französische Plattensammlung bereit zu halten.
Am Tag selbst verwandelten wir den Veranstaltungsraum in eine riesige Boutique. Über 1000 Kleidungsstücke und bestimmt 100 Paar Schuhe etikettierten wir (Kürzel des Verkäufers und Preis), hängten sie auf Bügel und sortierten sie nach Farben. Es sah toll aus. Eine Gemeinschaftsumkleidekabine bastelten wir aus Moltontücher, eine Bar mit allerlei Getränken stand bereit sowie Sitzmöglichkeiten für ein erholendes Verweilen. Für gelangweilte Männer richteten wir eine Männerspielecke ein dort hinten um den falschen Kamin herum, ;-).
Punkt 18 Uhr erklang das erste Chanson und hunderte Damen allen Alters, einige Herren und Kinder stürmten unser Reich.
Am Ausgang saßen wir an der Kasse (darum konnte ich auch leider nicht herumlaufen um tolle Fotos zu schießen. Diese hier sind quasi zwischendurch aus dem Hüftgelenk entstanden). Mit Hilfe der Kürzel konnten wir dann später den jeweiligen Verkäufern die entsprechenden Einnahmen errechnen. Um 22 Uhr packten wir alles wieder zusammen und räumten auf.
Letzten Freitag organisierten meine Freundin Meike und ich das zweite Kleid at Night-Event im Heimatstädtchen. Unser bescheidener Beitrag die Welt ein bisschen besser zu machen.
So haben wir das angestellt (zum Nachahmen dringend empfohlen!):
Zuerst aber die Idee:
Jeder besitzt einen Kleiderschrank und beinahe all diese Schränke sind völlig überladen. Einfach ausmisten und säckeweise Textilien in den Rote Kreuz Container schmeißen, kann nicht die wahre Lösung sein. Zumal das Rote Kreuz wegen dieser Container schon in die Kritik geriet.
Auf der anderen Seite kauft sich frau eben auch gern neue Kleidungsstücke. Unabhängig davon wie voll und laut der heimische Kleiderschrank ist und ächzt. Es geht ja nicht nur um das Bedecken von Blössen oder das Wärmen von Rumpf und Gliedern.
Dagegen steht der Wunsch, möglichst wenig Schaden anzurichten – auf der Erde aber auch bei den Frauen und Kindern in produzierenden weit entfernten Ländern.
Keine noch so bemühte Kleidungsfirma ist wirklich fair, ökologisch oder gar nachhaltig. So bleibt als die am wenigsten belastende Form des Kleiderkaufs der Second-Hand-Kauf. Doch ob man gerade an dem Tag fündig wird, da man einem dieser kleinen, oft etwas muffig riechenden Läden einen Besuch abstattet?
Wir wollten all diese Überlegungen zusammenbringen und erfanden "Kleid at Night" – einen anziehenden Abend mit Second Hand Mode, Musik und Getränken in launiger Atmosphäre.
Freunde stellten uns ihre Bar zur Verfügung, wir aquirierten etwa 25 Mädels und 2 Jungs, die ihre Schränke leer räumten, wir entwickelten einen Flyer ...
... schrieben und verschickten Pressetexte, wir organisierten Kleiderständer und Bügel und baten DJ Alexandre seine französische Plattensammlung bereit zu halten.
Am Tag selbst verwandelten wir den Veranstaltungsraum in eine riesige Boutique. Über 1000 Kleidungsstücke und bestimmt 100 Paar Schuhe etikettierten wir (Kürzel des Verkäufers und Preis), hängten sie auf Bügel und sortierten sie nach Farben. Es sah toll aus. Eine Gemeinschaftsumkleidekabine bastelten wir aus Moltontücher, eine Bar mit allerlei Getränken stand bereit sowie Sitzmöglichkeiten für ein erholendes Verweilen. Für gelangweilte Männer richteten wir eine Männerspielecke ein dort hinten um den falschen Kamin herum, ;-).
Punkt 18 Uhr erklang das erste Chanson und hunderte Damen allen Alters, einige Herren und Kinder stürmten unser Reich.
Am Ausgang saßen wir an der Kasse (darum konnte ich auch leider nicht herumlaufen um tolle Fotos zu schießen. Diese hier sind quasi zwischendurch aus dem Hüftgelenk entstanden). Mit Hilfe der Kürzel konnten wir dann später den jeweiligen Verkäufern die entsprechenden Einnahmen errechnen. Um 22 Uhr packten wir alles wieder zusammen und räumten auf.
Es war anstrengend, es war toll, wir machen es wieder.
Und ein bisschen stolz auf uns sind wir auch. Darum möchte ich unsere Aktion auch hier vorstellen:
Montag, 4. Februar 2013
Die Inspirationen einer Kinderbuchautorin
Es ist im Eifer des Lebens fast untergegangen und darum muss ich es jetzt noch einmal aufschreiben, besonders für mich selbst. Denn jeden Morgen eile ich an den Rechner, fahre ihn hoch, möchte eine entsprechende Datei öffnen und erst dann fällt es mir wieder ein: Ich habe das zweite Abenteuer meiner Helden Kurt, Sandro und die Prinzessin beendet! Das Manuskript ist längst beim Verlag und Mitte Februar beginnt das Lektorat.
Darum heute mal ein Post über Inspirationen. Dazu werde ich nämlich immer wieder befragt. Was inspiriert Sie?, fragen die Erwachsenen. Wie fallen dir diese Sachen ein?, fragen die Kinder.
Hier also einige Beispiele aus dem Internet, wo ich Bilder sah, die ich in meine Geschichten intergrierte. So etwas passiert natürlich nicht sofort und beabsichtigt. Stattdessen plumpsen die jeweiligen Eindrücke in einen riesigen Pool in meinem Gehirn und steigen dann irgendwann an die Oberfläche.
"Aber die Prinzessin sitzt alleine, weil bei ihr immer alles eine ganz genaue Anordnung haben muss. Wenn sie morgens kommt, öffnet sie ihren rosa Ranzen und legt ihre Bücher und Hefte auf den Tisch, jeden Tag exakt an die gleichen Stellen. Sie ruckelt und schiebt ihre Sachen so lange hin und her, bis alles ganz genau stimmt. Ich habe mal heimlich nachgeschaut, ob sie sich Markierungen auf den Tisch gemalt hat. Hat sie aber nicht. Die Stifte in ihrem Mäppchen sind alle exakt gleich lang. Sobald sie einen Stift benutzt hat, spitzt sie ihn sofort nach und die anderen auch, damit alle wieder dieselbe Länge haben. Wenn die Prinzessin sich verschreibt, flucht sie fürchterlich."
(aus: "Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet")
"Zusammen drehten wir das kleinste der schweren Holzboote um und schoben es ins Wasser. Es kam mir so vor, als starrten uns daraus Hunderte runder Augenpaare mit längstgeschlitzten Pupillen an. Obwohl ich mir gar nicht sicher war, ob Krokodile überhaupt längstgeschlitzte Pupillen haben.
„Was für Pupillen haben Krokodile eigentlich?“, fragte da die Prinzessin leise.
„Längstgeschlitzt“, antwortete Sandro.
Na, also!
„Glotzäugiger Buckelknöterich“, wisperte die Prinzessin."
(aus dem zweiten Abenteuer von Kurt, Sandro und der Prinzessin – bisher noch ohne Titel)
"Die Prinzessin senkte die Augenlider. Ich konnte es in diesem funzligen Dämmerlicht nicht genau erkennen, aber ich glaube, sie errötete. Also echt, dieser Typ schien sie irgendwie zu beeindrucken! Genau wie Mama! Aber Mama war eine Frau und Frauen war es vielleicht egal, ob einer eine Windel trug oder nicht solange er ein schönes Gesicht und Muskeln hatte. Aber die Prinzessin war doch noch keine Frau, oder? Ihr konnte doch so ein Schmierentheater mit Handkuss und Pipapo nicht gefallen!"
(aus dem zweiten Abenteuer von Kurt, Sandro und der Prinzessin)
Wie inspirierend dieser kleine Schildkröten-Punk ist!
Aber würden die Kids ein fünftes Buch annehmen, in dem irgendwelche seltsamen Kröten, Echsen oder Lurche vorkommen? Beim Durchzählen fiel mir das nämlich gerade auf.
Darum heute mal ein Post über Inspirationen. Dazu werde ich nämlich immer wieder befragt. Was inspiriert Sie?, fragen die Erwachsenen. Wie fallen dir diese Sachen ein?, fragen die Kinder.
Hier also einige Beispiele aus dem Internet, wo ich Bilder sah, die ich in meine Geschichten intergrierte. So etwas passiert natürlich nicht sofort und beabsichtigt. Stattdessen plumpsen die jeweiligen Eindrücke in einen riesigen Pool in meinem Gehirn und steigen dann irgendwann an die Oberfläche.
"Aber die Prinzessin sitzt alleine, weil bei ihr immer alles eine ganz genaue Anordnung haben muss. Wenn sie morgens kommt, öffnet sie ihren rosa Ranzen und legt ihre Bücher und Hefte auf den Tisch, jeden Tag exakt an die gleichen Stellen. Sie ruckelt und schiebt ihre Sachen so lange hin und her, bis alles ganz genau stimmt. Ich habe mal heimlich nachgeschaut, ob sie sich Markierungen auf den Tisch gemalt hat. Hat sie aber nicht. Die Stifte in ihrem Mäppchen sind alle exakt gleich lang. Sobald sie einen Stift benutzt hat, spitzt sie ihn sofort nach und die anderen auch, damit alle wieder dieselbe Länge haben. Wenn die Prinzessin sich verschreibt, flucht sie fürchterlich."
(aus: "Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet")
"Zusammen drehten wir das kleinste der schweren Holzboote um und schoben es ins Wasser. Es kam mir so vor, als starrten uns daraus Hunderte runder Augenpaare mit längstgeschlitzten Pupillen an. Obwohl ich mir gar nicht sicher war, ob Krokodile überhaupt längstgeschlitzte Pupillen haben.
„Was für Pupillen haben Krokodile eigentlich?“, fragte da die Prinzessin leise.
„Längstgeschlitzt“, antwortete Sandro.
Na, also!
„Glotzäugiger Buckelknöterich“, wisperte die Prinzessin."
(aus dem zweiten Abenteuer von Kurt, Sandro und der Prinzessin – bisher noch ohne Titel)
"Die Prinzessin senkte die Augenlider. Ich konnte es in diesem funzligen Dämmerlicht nicht genau erkennen, aber ich glaube, sie errötete. Also echt, dieser Typ schien sie irgendwie zu beeindrucken! Genau wie Mama! Aber Mama war eine Frau und Frauen war es vielleicht egal, ob einer eine Windel trug oder nicht solange er ein schönes Gesicht und Muskeln hatte. Aber die Prinzessin war doch noch keine Frau, oder? Ihr konnte doch so ein Schmierentheater mit Handkuss und Pipapo nicht gefallen!"
(aus dem zweiten Abenteuer von Kurt, Sandro und der Prinzessin)
Wie inspirierend dieser kleine Schildkröten-Punk ist!
Aber würden die Kids ein fünftes Buch annehmen, in dem irgendwelche seltsamen Kröten, Echsen oder Lurche vorkommen? Beim Durchzählen fiel mir das nämlich gerade auf.
Sonntag, 3. Februar 2013
Von Herzen – der nächste Valentinstag kommt bestimmt
... nämlich schon und wieder einmal am 14. Februar. Das wurde mir gestern sehr bewusst, als sogar die Äpfel im Supermarkt in einem Liebesdisplay präsentiert wurden. Obwohl, wenn nicht der Apfel, wer sonst hätte ein Liebesdisplay verdient? Immerhin ist er an allem Schuld. Nun, vielleicht noch diverse Götter und Göttinnen. Außerdem hieß die Sorte Pink Lady.
Verfolgt man die Bloggerwelt sieht man nun viele Basteleien, die den Liebsten glücklich machen sollen. Auch viele Handmade-Läden bieten jetzt Herziges in allerlei Form und Gestalt. Ich machte mir darüber Gedanken. Ernsthaft. Und so fragte ich mich: Welcher Mann freut sich über ein plüschiges Herz mit Klimperaugen? Und: Würde ich einen Mann, der sich über ein plüschiges Herz mit Klimperaugen freute, toll finden? Wollte ich mich auf einem Laken räkeln, das von so einem Herz beäugt werden würde?
Aber eigentlich schenkt ja der Mann dem Weibe und nicht umgekehrt. Aber: Ich möchte so etwas glaube ich lieber nicht haben. Ich möchte auch nicht, dass mir der Mann selber etwas in pink oder rosa bastelt. Das machen schon meine Kinder und das seit Jahren. Ich weiß gar nicht mehr, wohin mit all diesen liebevollen Geschenken.
Blumen und Schokolade gehen hingegen immer. Immer bedeutet aber auch, dass das gar nichts mit einem Datum und darum auch gar nichts mit dem 14. Februar zu tun haben muss.
Dieses Bild passt nicht nur ganz wunderbar zu diesem Post, sondern auch in eine gerade entdeckte Bloggerspielerei: Andrea wünscht sich nämlich auf ihrem Blog jolijou "color me happy" und das in Backsteinrot. Bitte schön!
Trotzdem habe ich mir im allgemeinen Liebesbekenntnisrausch, ebenfalls zwei Beiträge überlegt.
Zum Beispiel finde ich so eine Karte ganz toll (vielleicht noch etwas aufgepeppt mit dem eigenen Namen oder einem kleinen Bild irgendeiner besonders attraktiven Stelle des Schenkenden). Das Kärtchen könnte man sich in die Handtasche oder in die Börse stecken, um quasi zwischendurch einen liebeshungrigen Blick darauf werfen zu können. (via)
Diese Idee finde ich auch ganz reizend. Ich bekomme nämlich furchtbar gern kleine Mitteilungszettel, die neben einer Info (bin da und dort) auch ein Liebesbekenntnis tragen. Diese Worte könnte man mit einem Bleistift schreiben, dessen Radiergummiende man zuvor in ein Herz geschnitzt hat (via). Zack, kurz in den Morgenkaffee getunkt oder an die Lippenstiftlippen gepresst und ab auf den Zettel gestempelt. Sehr romantisch, für jeden Tag, bis alle Bleistifte klitzeklein geschrieben sind. So viel Liebe muss sein.
Verfolgt man die Bloggerwelt sieht man nun viele Basteleien, die den Liebsten glücklich machen sollen. Auch viele Handmade-Läden bieten jetzt Herziges in allerlei Form und Gestalt. Ich machte mir darüber Gedanken. Ernsthaft. Und so fragte ich mich: Welcher Mann freut sich über ein plüschiges Herz mit Klimperaugen? Und: Würde ich einen Mann, der sich über ein plüschiges Herz mit Klimperaugen freute, toll finden? Wollte ich mich auf einem Laken räkeln, das von so einem Herz beäugt werden würde?
Aber eigentlich schenkt ja der Mann dem Weibe und nicht umgekehrt. Aber: Ich möchte so etwas glaube ich lieber nicht haben. Ich möchte auch nicht, dass mir der Mann selber etwas in pink oder rosa bastelt. Das machen schon meine Kinder und das seit Jahren. Ich weiß gar nicht mehr, wohin mit all diesen liebevollen Geschenken.
Blumen und Schokolade gehen hingegen immer. Immer bedeutet aber auch, dass das gar nichts mit einem Datum und darum auch gar nichts mit dem 14. Februar zu tun haben muss.
Dieses Bild passt nicht nur ganz wunderbar zu diesem Post, sondern auch in eine gerade entdeckte Bloggerspielerei: Andrea wünscht sich nämlich auf ihrem Blog jolijou "color me happy" und das in Backsteinrot. Bitte schön!
Trotzdem habe ich mir im allgemeinen Liebesbekenntnisrausch, ebenfalls zwei Beiträge überlegt.
Zum Beispiel finde ich so eine Karte ganz toll (vielleicht noch etwas aufgepeppt mit dem eigenen Namen oder einem kleinen Bild irgendeiner besonders attraktiven Stelle des Schenkenden). Das Kärtchen könnte man sich in die Handtasche oder in die Börse stecken, um quasi zwischendurch einen liebeshungrigen Blick darauf werfen zu können. (via)
Diese Idee finde ich auch ganz reizend. Ich bekomme nämlich furchtbar gern kleine Mitteilungszettel, die neben einer Info (bin da und dort) auch ein Liebesbekenntnis tragen. Diese Worte könnte man mit einem Bleistift schreiben, dessen Radiergummiende man zuvor in ein Herz geschnitzt hat (via). Zack, kurz in den Morgenkaffee getunkt oder an die Lippenstiftlippen gepresst und ab auf den Zettel gestempelt. Sehr romantisch, für jeden Tag, bis alle Bleistifte klitzeklein geschrieben sind. So viel Liebe muss sein.
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Freitag, 1. Februar 2013
Frage–Foto–Freitag
Ein lustiger Zufall, denn heute startet Steffi statt ihrer 5 Fragen zum Freitag einen Flohmarkt: Jeder kann / soll fünf Dinge zeigen, die er gern verkaufen möchte.
Leider habe ich gar keine Zeit, fünf der tausend Sachen zu fotografieren, die ich verkaufen möchte. Denn meine Freundin Meike und ich, die wir uns "die Kulturatorinnen" nennen – unser wunderbares Fantasiewort aus Kult, Kultur, Kurator, Autor – organisieren heute unser zweites "Kleid at Night" - Event. Aber wie gesagt, das passt ja, ;-).
Solltet Ihr in der Nähe sein, kommt vorbei! Es wird toll. Beim ersten Mal hatten wir über 1000 Kleider und Accessoires im Angebot.
Ein bisschen Flohmarkt gibt es aber auch hier im Blog: im Buch-Laden. Habt Ihr vielleicht schon entdeckt. Das Bücherregal werde ich demnächst auch wieder füllen. Außerdem kommen noch Kinderbücher und Romane hinzu. Ich befürchte nämlich, dass unser Dachgeschoß, in dem wir wohnen, irgendwann vor Bücherlast in den Keller kracht, ;-).
Leider habe ich gar keine Zeit, fünf der tausend Sachen zu fotografieren, die ich verkaufen möchte. Denn meine Freundin Meike und ich, die wir uns "die Kulturatorinnen" nennen – unser wunderbares Fantasiewort aus Kult, Kultur, Kurator, Autor – organisieren heute unser zweites "Kleid at Night" - Event. Aber wie gesagt, das passt ja, ;-).
Solltet Ihr in der Nähe sein, kommt vorbei! Es wird toll. Beim ersten Mal hatten wir über 1000 Kleider und Accessoires im Angebot.
Ein bisschen Flohmarkt gibt es aber auch hier im Blog: im Buch-Laden. Habt Ihr vielleicht schon entdeckt. Das Bücherregal werde ich demnächst auch wieder füllen. Außerdem kommen noch Kinderbücher und Romane hinzu. Ich befürchte nämlich, dass unser Dachgeschoß, in dem wir wohnen, irgendwann vor Bücherlast in den Keller kracht, ;-).
Donnerstag, 31. Januar 2013
Beauty is where you find it
Winterland – ist das Thema heute bei Nic. Die letzten Wochen voller Glasbäume und Eisblätter schenkten uns allen unglaubliche Winterbilder. So etwas Schönes habe ich wirklich noch nie erlebt.
Neben uns auf dem Dach erblickte ich eines Tages diesen Typen – einen Winterland-Wächter. Inzwischen ist er wieder fort. Das Winterland wich ebenfalls einem Januarbraun.
Rodeln waren wir aber. Und wie. Ich wusste gar nicht, wie viel Spaß diese Plastikrutschdinger machen (könnte man aber auch einfach eine Tüte nehmen). Die blauen Flecke sind nun auch fast wieder fort. Hoffentlich schneit es noch mal, ;-).
Neben uns auf dem Dach erblickte ich eines Tages diesen Typen – einen Winterland-Wächter. Inzwischen ist er wieder fort. Das Winterland wich ebenfalls einem Januarbraun.
Rodeln waren wir aber. Und wie. Ich wusste gar nicht, wie viel Spaß diese Plastikrutschdinger machen (könnte man aber auch einfach eine Tüte nehmen). Die blauen Flecke sind nun auch fast wieder fort. Hoffentlich schneit es noch mal, ;-).
Sonntag, 27. Januar 2013
Sonntags gibt es Kuchen – schwedische Zimtrollen
Kuchen backen ist wunderbar. Es vermittelt Frieden und Geborgenheit. Für einen Moment bleibt die Welt mit all ihren Aufregungen einfach mal vor der Küchentür. Außerdem kommt (meist) etwas Leckeres dabei heraus.
Das Söhnchen und ich haben schwedische Zimtschnecken gebacken. Ich liebe Zimtrollen. Hier hatte ich schon einmal das Rezept von Jamie´s superknatschigen herrlich süßen cinamon rolls veröffentlicht – meine all time favorites. Aber die Schweden machen das auch nicht schlecht, etwas weniger bombastisch, dafür aber auch verträglicher, ;-).
Außerdem ist dies hier ein tolles Rezept für jederzeit, weil man eigentlich alle Zutaten im Haus hat. (Gut, wir hatten jetzt nicht genug Mehl und der nette Nachbarjunge wog uns 600 zusätzliche Gramm ab. Aber so etwas ist ja auch nett, ich mag freundlichen nachbarschaftlichen Kontakt.)
Das braucht man:
200 bis 250 g Butter / 500 ml Milch / 250 g Zucker / 1 kg Mehl / Hefe für 1 kg Mehl (also zwei Würfel oder zwei Tütchen) / 1/2 TL Salz / 2 TL Kardamom / 2 TL Zimt / 1 Ei / Hagel- oder braunen Zucker
So geht´s:
In einem Topf erwärmt man langsam 150 g Butter, 150 g Zucker, die Milch, die Hefe, Salz und Kardamom. Rühren bis alles gelöst ist. Das Ganze sollte nicht wärmer als lauwarm sein.
Mit dem Knethaken nun diese "Suppe" und das Mehl verkneten. Dann den Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen.
Auf dem bemehlten Tisch den Teig in ein Rechteck ausrollen (etwa einen halben Zentimeter dünn). Darauf weiche (nicht flüssige) Butter verteilen, je nach dem wie saftig man die Schnecken mag 50 bis 100 g. Auf die Butter streut man den restlichen Zucker (100g) und etwa 2 TL Zimt.
Dann rollt man den Teig vorsichtig ein. Und zwar längs, so dass eine lange, dünnere Rolle entsteht statt einer kurzen ganz dicken. Beim Einrollen drücke ich den Teig etwas zusammen, so dass die Rolle fest ist, sonst "krempeln" sich die Schnecken beim Backen wieder auf.
Mit einem scharfen Messer etwa 2 bis 3 Zentimeter dicke Scheiben abschneiden. Diese setzt man eng an eng auf ein mit einem Backpapier ausgelegtes Backblech. Ein Ei wird verquirlt und auf die Schnecken gepinselt. Darauf streut man dann Hagel- oder braunen Zucker. Nun lässt man das Ganze noch einmal 30 Minuten gehen, bevor die Schnecken für 10 bis 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen wandern.
Oh, lecker! Warm natürlich am besten!
Außerdem ist dies hier ein tolles Rezept für jederzeit, weil man eigentlich alle Zutaten im Haus hat. (Gut, wir hatten jetzt nicht genug Mehl und der nette Nachbarjunge wog uns 600 zusätzliche Gramm ab. Aber so etwas ist ja auch nett, ich mag freundlichen nachbarschaftlichen Kontakt.)
Das braucht man:
200 bis 250 g Butter / 500 ml Milch / 250 g Zucker / 1 kg Mehl / Hefe für 1 kg Mehl (also zwei Würfel oder zwei Tütchen) / 1/2 TL Salz / 2 TL Kardamom / 2 TL Zimt / 1 Ei / Hagel- oder braunen Zucker
So geht´s:
In einem Topf erwärmt man langsam 150 g Butter, 150 g Zucker, die Milch, die Hefe, Salz und Kardamom. Rühren bis alles gelöst ist. Das Ganze sollte nicht wärmer als lauwarm sein.
Mit dem Knethaken nun diese "Suppe" und das Mehl verkneten. Dann den Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen, nicht zugigen Ort gehen lassen.
Auf dem bemehlten Tisch den Teig in ein Rechteck ausrollen (etwa einen halben Zentimeter dünn). Darauf weiche (nicht flüssige) Butter verteilen, je nach dem wie saftig man die Schnecken mag 50 bis 100 g. Auf die Butter streut man den restlichen Zucker (100g) und etwa 2 TL Zimt.
Dann rollt man den Teig vorsichtig ein. Und zwar längs, so dass eine lange, dünnere Rolle entsteht statt einer kurzen ganz dicken. Beim Einrollen drücke ich den Teig etwas zusammen, so dass die Rolle fest ist, sonst "krempeln" sich die Schnecken beim Backen wieder auf.
Mit einem scharfen Messer etwa 2 bis 3 Zentimeter dicke Scheiben abschneiden. Diese setzt man eng an eng auf ein mit einem Backpapier ausgelegtes Backblech. Ein Ei wird verquirlt und auf die Schnecken gepinselt. Darauf streut man dann Hagel- oder braunen Zucker. Nun lässt man das Ganze noch einmal 30 Minuten gehen, bevor die Schnecken für 10 bis 15 Minuten bei 200 Grad in den Ofen wandern.
Oh, lecker! Warm natürlich am besten!
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Backen,
in der Küche,
Kuchen und Torten,
Rezepte
Freitag, 25. Januar 2013
Frage-Foto-Freitag
Steffi hat sich zum heutigen Freitag noch einmal wohnraumspezifische Fragen überlegt. Nun, denn:
1. Dein liebstes Ritual zuhause?
Es gibt derer so einige, nicht alle lassen sich öffentlich und mit Bild darstellen. Eines meiner Liebsten ist aber auf alle Fälle das Lesen vor dem Einschlafen.
2. Mein Lieblingsplatz (im Zuhause) ...
... befindet sich gerade im knirschharten Griff von Väterchen Frost – unser grandioser 2 Quadratmeter Balkon in der luftigen Höhe von 88 Stufen.
3. Was soll eigentlich keiner sehen?
Was uneigentlich auch keiner sehen soll, ;-).
4. Ich freue mich immer wieder über ...
... meine Bücher. (Erstaunlicherweise komme ich ja öfter in Wohnungen, da gibt es keine Bücherwände. Das will mir immer suspekt erscheinen.)
5. Deine liebste Lampe?
Ist mir noch nicht begegnet – sonst hinge sie irgendwo hier in der Bude und erhellte nicht nur die dunklen Stunden, sondern sähe auch im Hellen formschön aus.
1. Dein liebstes Ritual zuhause?
Es gibt derer so einige, nicht alle lassen sich öffentlich und mit Bild darstellen. Eines meiner Liebsten ist aber auf alle Fälle das Lesen vor dem Einschlafen.
2. Mein Lieblingsplatz (im Zuhause) ...
... befindet sich gerade im knirschharten Griff von Väterchen Frost – unser grandioser 2 Quadratmeter Balkon in der luftigen Höhe von 88 Stufen.
3. Was soll eigentlich keiner sehen?
Was uneigentlich auch keiner sehen soll, ;-).
4. Ich freue mich immer wieder über ...
... meine Bücher. (Erstaunlicherweise komme ich ja öfter in Wohnungen, da gibt es keine Bücherwände. Das will mir immer suspekt erscheinen.)
5. Deine liebste Lampe?
Ist mir noch nicht begegnet – sonst hinge sie irgendwo hier in der Bude und erhellte nicht nur die dunklen Stunden, sondern sähe auch im Hellen formschön aus.
Donnerstag, 24. Januar 2013
Beauty is where you find it
Pastell – soll es heute bei Nic sein. Das sind üblicherweise pudrige irgendwie unscharfe Farben wie Altrosa, Hellblau oder staubiges Mint. Farben wie sie altmodisch romantische Bonbons oft haben.
Es gibt aber auch Tage in Pastell – ruhige, friedliche Stunden ohne Grell, ohne Schrill. Für jeden Tag sicher etwas langweilig, aber manchmal hat man davon auch zu wenige.
Hier eine Collage einiger Pastellmomente.
Es gibt aber auch Tage in Pastell – ruhige, friedliche Stunden ohne Grell, ohne Schrill. Für jeden Tag sicher etwas langweilig, aber manchmal hat man davon auch zu wenige.
Hier eine Collage einiger Pastellmomente.
Dienstag, 22. Januar 2013
Schönes aus Altem – Kerzenhalter für die Wand
Eigentlich bin ich ja gerade in der Endphase des zweiten Abenteuers von Kurt, Sandro und der Prinzessin. Es geht heiß her – im doppelten Sinn des Wortes. Zum Abkühlen sortiere ich zwischendurch Dinge: Ich räume Schubladen auf oder erstelle Inspirations- und Schöne-Dinge-Alben auf der Rauschmittelseite oder der Eintagsladenseite. So etwas ist nicht nur entspannend sondern auch spannend. Ich fand nämlich vieles wieder, das ich beinahe vergessen hatte.
Darum heute hier eine Inspiration aus meinem Album "Schöne und praktische Dekorationen für die Bude": ein Kerzenhalter für die Wand.
Ich hatte eines Tages einen alten kaputten Stuhl gefunden. Davon sägte ich die dekorative Rückenlehne ab, säuberte und schliff sie glatt. Die Kanten – also die Tiefe des Holzes – strich ich in einer hellen Acrylfarbe. Das abgeschliffene original Olivgrün der Lehne fand ich so schön, dass ich es beließ.
Hinter das typische Herz klebte ich einen kleinen Spiegel, der die Kerzenflamme reflektiert (natürlich nur, wenn die Kerze die entsprechende Höhe hat, ;-)).
Das obere Rund verzierte ich mit einer kleinen Acrylmalerei. Um diese herum klebte ich Seidenblütenblätter und blassblaue Glascarbochons. Ich gebe zu, ich lebte mit Freuden einen kitschigen Moment aus, ;-).
Zum Schluss schraubte ich einen alten, ebenfalls gefundenen Kerzenhalter fest. Dieser hatte praktischerweise schon vier Löcher im alten Metall.
Vielleicht habt Ihr auch irgendwelche "halben" Möbel aus denen man noch etwas Schönes machen kann?
Lasst Euch inspirieren! Viel Spaß!
Darum heute hier eine Inspiration aus meinem Album "Schöne und praktische Dekorationen für die Bude": ein Kerzenhalter für die Wand.
Ich hatte eines Tages einen alten kaputten Stuhl gefunden. Davon sägte ich die dekorative Rückenlehne ab, säuberte und schliff sie glatt. Die Kanten – also die Tiefe des Holzes – strich ich in einer hellen Acrylfarbe. Das abgeschliffene original Olivgrün der Lehne fand ich so schön, dass ich es beließ.
Hinter das typische Herz klebte ich einen kleinen Spiegel, der die Kerzenflamme reflektiert (natürlich nur, wenn die Kerze die entsprechende Höhe hat, ;-)).
Das obere Rund verzierte ich mit einer kleinen Acrylmalerei. Um diese herum klebte ich Seidenblütenblätter und blassblaue Glascarbochons. Ich gebe zu, ich lebte mit Freuden einen kitschigen Moment aus, ;-).
Zum Schluss schraubte ich einen alten, ebenfalls gefundenen Kerzenhalter fest. Dieser hatte praktischerweise schon vier Löcher im alten Metall.
Vielleicht habt Ihr auch irgendwelche "halben" Möbel aus denen man noch etwas Schönes machen kann?
Lasst Euch inspirieren! Viel Spaß!
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