Donnerstag, 15. September 2011

Bewegte Worte


Worte sind mein Werkzeug. Aber auch dieses Werkzeug besteht aus verschiedensten Materialien, die, selbst Werkzeuge, mein Werkzeug bestimmen. Darum liebe ich Schriften oder Fonts und typografische Spielereien jeglicher Art. 
Ich erinnere noch, als David Carsons (hier ein Interview mit ihm) erstes Surfer Magazin mit dieser bewegten Typografie heraus kam. Ich war sofort Fan.

Nun habe ich Wordle entdeckt, kein Wunder, dass mir dieses Herumspielen mit Worten gefällt.
(Vielleicht ist es eher etwas für Nicht-Typografen. Man kann zwar ein Layout wählen, einen Schrifttyp und auch eine Farbpalette, aber ein wahrer Profi benutzt ja auch nicht die vorgegebenen Layouts und Muster im Photoshop oder auf einer freien Website.)
Aber für alle anderen ist es ein Spaß. Ein selbstgeschriebener Text wird hier grafisch abgebildet. Dadurch gewinnen manche Worte an Wichtigkeit und lassen den Text immer wieder anders deuten. Das ist sehr interessant und lässt einen über Sprache nachdenken.
Außerdem erhält man ein schönes Textbild. Alle Ergebnisse sind hochauflösend und können gedruckt werden. So kann man beispielsweise Geburtstagskarten gestalten. Oder T-Shirts und Taschen: Einfach das Ergebnis auf Transfer-Folie drucken und auf ein Shirt oder eine Baumwolltasche bügeln. Dem Töchterchen gefällt das Ganze super gut.
Wer nicht selber das Layout bestimmen möchte, kann sich von der Randomize-Taste viele Alternativen anbieten lassen.

Ich habe als Beispiel einmal ein Gedicht der Frankfurter Lyrikerin Julia Mantel benutzt, weil mir das  gut gefällt.




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