Oh, lecker. Das Töchterchen hatte vor einigen Tagen Geburtstag und ich backte einen Kuchen ganz noch meiner Facon – süß und klebrig.
Das braucht man:
für den Kuchen:
250 g Butter / 200 g Zucker (wer mag, kann hier auch braunen Zucker verwenden) / 1 großes Ei / 250 ml Milch / 180 g Mehl mit einem Teelöffel Backpulver, einer Prise Salz und 40 g gutes (dunkles) Kakaopulver vermischt / Vanillepaste (oder das Mark einer Vanilleschote)
für das Frosting:
350 g Zucker / 3 große Eiweiß / 2 Tl Zuckersirup (zum Beispiel Grafschafter Karamell Sirup) / 80 ml Wasser / etwas Backpulver / Vanillepaste (oder das Mark einer Vanilleschote)
Erdbeeren
So geht´s:
Der Kuchen:
Ofen auf 190 Grad vorheizen.
Butter und Zucker schön schaumig rühren. Das Ei zugeben und weiterschlagen bis eine fluffige Masse entstanden ist. (Es ist wichtig Butter, Zucker und Ei gut zu schlagen, da man das Mehl nur noch unterrühren und nicht mehr lange schlagen darf, sonst wird die Masse zum Kleister.) Nun die Milch und die Vanillepaste unterrühren. Dann die Mehl-Mischung dazugeben und nur solange rühren bis sich ein glatter Teig gebildet hat. Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier streichen und ca. 35 Minuten backen. Auskühlen lassen und in zwei Teile (Platten) schneiden.
Das Frosting:
Also, das Frosting zu machen, ist etwas tricky, aber es lohnt sich. Ihr müsst die Masse in einer großen Metallschüssel herstellen, die in einen Topf passt (Wasserbad). Außerdem braucht Ihr Euren Handmixer.
Zuerst verrührt Ihr alle Zutaten in der Schüssel. Dann stellt Ihr die Schüssel ins Wasserbad. Mit dem Handmixer schlagt Ihr das ganze so lange auf, bis eine dicke, schaumige, fluffige (leicht zähe) Creme entstanden ist. Das dauert etwas. Dann aus dem Wasserbad nehmen, Vanille unterrühren und abkühlen lassen.
Eine der beiden Kuchenteile auf eine Kuchenplatte legen mit dem Frosting bestreichen, das andere Kuchenteil darauf legen und nun das Ganze mit dem Frosting komplett dick bestreichen.
Zum Kuchen eine Menge frischer oder gezuckerter Erdbeeren reichen.
Wenn etwas vom Frosting übrig bleibt, nicht wegwerfen, sondern in ein Glas füllen. Im Kühlschrank ist es noch etwa eine Woche haltbar. Damit kann man zum Beispiel "Falsche Smors" machen.
Eine Knäckebrotscheibe mit dem Frosting bestreichen, darauf eine eszet-Schokotafel legen und genießen.
Rauschmittel
Berauschendes aus Kunst, Kultur, Leben und Natur – gefunden, erlebt oder erdacht von Antje Herden
Mittwoch, 19. Juni 2013
Sonntag, 16. Juni 2013
Geschichten vom Acker einer urbanen Gärtnerin
Seit mehr als sechs Wochen bin ich nun ein Urban Gardener. Just in diesem Jahr hat das Wetter nicht mitgespielt, so dass meine romantischen Träume des täglichen Ackerns und köstlichen Erntens erst einmal zu einem großen Teil ins Wasser fielen. Doch nun geht es los. Und ein bisschen geerntet habe ich auch schon.
Unsere Saisongärten auf dem Oberfeld sind nach demeter-Richtlinien bepflanzt. Das heißt, nach eben jenen darf ich auch nur handeln. Darum habe ich nicht gedüngt und hoffe, dass keine Ungeziefer ihr Unwesen treiben werden.
Einige Sorten sind schon vergangen in der Fruchtfolge. Der Spinat war köstlich. Die Radieschen waren nicht so eine Wucht: scharf und trocken, aber trotzdem völlig von Würmern zerfressen.
Der Fenchel wächst. Wir haben die Feld-Streifen bepflanzt und besät gepachtet. Ich bin sehr überrascht, wie viel Platz jede einzelne Pflanze bekommen hat. Viele andere Stadtgärtner haben dazwischen noch ordentlich nachgepflanzt und gesät. Eigentlich hätte ich das auch gern getan, denn mir will die zu erwartende Ernte so gering erscheinen. Doch wir sind drei Mädels, so dass ich das nicht allein entscheiden kann. Ich werde also in diesem Jahr viel beobachten und dann mein Wissen im nächsten Jahr anwenden.
Die Zwiebeln stehen in Reih und Glied, nur manche machen hübsche Sperenzien.
Pflücksalat ist etwas Wunderbares. Die Blätter sind zart und köstlich. Außerdem kann man ihn perfekt portionieren – man pflückt Blatt für Blatt so viel man braucht. Der Rest bleibt stehen und frisch.
Die Erbsen haben ein Rankgerüst bekommen. Sie blühen noch, weil es so lange so kalt war. Wenn die Schoten kommen, kann man diese im Ganzen essen. Lässt man sie länger an der Pflanze, verspeist man die grünen Kugeln ohne die Schale.
Ein Kürbis kämpft sich aus dem Samen durch die vom vielen Regen betonharte Erdkruste. Der viele Regen und die folgende Verdichtung der Erde hat bei manchen Pflänzchen zu Sauerstoffarmut geführt. Da hilft nur das Auflockern mit einer Hacke. Wie schön, dass mir das großen Spaß macht.
Ich freue mich schon auf den Mangold. Dann kann ich wieder diese köstliche Suppe kochen. Ich habe gesehen, dass ein Feldnachbar zusätzlich Mangold mit roten und gelben Stielen angepflanzt hat. Der sieht toll aus (also der Mangold, :-)). Das merke ich mir mal für´s nächste Jahr.
Mit unserem Kohl und auch mit dem Kohlrabi haben wir großes Pech. Krähen haben fast die gesamten Pflanzen weggefressen. Nun weiß ich auch, warum so viele andere Gärtner Netze gespannt oder funkelnde CDs aufgestellt haben.
Am letzten Donnerstag haben wir erst die Tomaten rausgesetzt. Andere machten das früher und versuchten die empfindlichen Pflanzen mit Tüten vor Wind und Kälte zu schützen. Das hat nicht überall geklappt. In der ersten Juniwoche wurde oben auf dem Feld nachts noch Frost gemessen.
Die schöne Wimpelkette hat übrigens meine Feldkollegin Kathrin genäht. Wer auch etwas von ihr genäht haben möchte, kann sie ja mal im Atelier Aufschnitt besuchen.
Eine Reihe im Feld gehört den essbaren Blumen. Kathrin freut sich schon auf den Borretsch. Der sei ganz köstlich im Salat. Er schmecke wie Gurken, darum wird er auch Gurkenkraut genannt. Obwohl sich seine kleinen rauen Haare etwas seltsam auf der Zunge anfühlen müssen. Borretsch wächst zuhauf und eigentlich überall. Er sieht sehr schön aus, wenn er blüht.
Ein Blick in Nachbars Garten. Wann immer man herkommt, es sind immer Menschen hier und gärtnern. Das vermittelt einen großen Frieden. Und den können wir gerade alle gut gebrauchen, glaube ich.
Unsere Saisongärten auf dem Oberfeld sind nach demeter-Richtlinien bepflanzt. Das heißt, nach eben jenen darf ich auch nur handeln. Darum habe ich nicht gedüngt und hoffe, dass keine Ungeziefer ihr Unwesen treiben werden.
Einige Sorten sind schon vergangen in der Fruchtfolge. Der Spinat war köstlich. Die Radieschen waren nicht so eine Wucht: scharf und trocken, aber trotzdem völlig von Würmern zerfressen.
Der Fenchel wächst. Wir haben die Feld-Streifen bepflanzt und besät gepachtet. Ich bin sehr überrascht, wie viel Platz jede einzelne Pflanze bekommen hat. Viele andere Stadtgärtner haben dazwischen noch ordentlich nachgepflanzt und gesät. Eigentlich hätte ich das auch gern getan, denn mir will die zu erwartende Ernte so gering erscheinen. Doch wir sind drei Mädels, so dass ich das nicht allein entscheiden kann. Ich werde also in diesem Jahr viel beobachten und dann mein Wissen im nächsten Jahr anwenden.
Die Zwiebeln stehen in Reih und Glied, nur manche machen hübsche Sperenzien.
Pflücksalat ist etwas Wunderbares. Die Blätter sind zart und köstlich. Außerdem kann man ihn perfekt portionieren – man pflückt Blatt für Blatt so viel man braucht. Der Rest bleibt stehen und frisch.
Die Erbsen haben ein Rankgerüst bekommen. Sie blühen noch, weil es so lange so kalt war. Wenn die Schoten kommen, kann man diese im Ganzen essen. Lässt man sie länger an der Pflanze, verspeist man die grünen Kugeln ohne die Schale.
Ein Kürbis kämpft sich aus dem Samen durch die vom vielen Regen betonharte Erdkruste. Der viele Regen und die folgende Verdichtung der Erde hat bei manchen Pflänzchen zu Sauerstoffarmut geführt. Da hilft nur das Auflockern mit einer Hacke. Wie schön, dass mir das großen Spaß macht.
Ich freue mich schon auf den Mangold. Dann kann ich wieder diese köstliche Suppe kochen. Ich habe gesehen, dass ein Feldnachbar zusätzlich Mangold mit roten und gelben Stielen angepflanzt hat. Der sieht toll aus (also der Mangold, :-)). Das merke ich mir mal für´s nächste Jahr.
Mit unserem Kohl und auch mit dem Kohlrabi haben wir großes Pech. Krähen haben fast die gesamten Pflanzen weggefressen. Nun weiß ich auch, warum so viele andere Gärtner Netze gespannt oder funkelnde CDs aufgestellt haben.
Am letzten Donnerstag haben wir erst die Tomaten rausgesetzt. Andere machten das früher und versuchten die empfindlichen Pflanzen mit Tüten vor Wind und Kälte zu schützen. Das hat nicht überall geklappt. In der ersten Juniwoche wurde oben auf dem Feld nachts noch Frost gemessen.
Die schöne Wimpelkette hat übrigens meine Feldkollegin Kathrin genäht. Wer auch etwas von ihr genäht haben möchte, kann sie ja mal im Atelier Aufschnitt besuchen.
Eine Reihe im Feld gehört den essbaren Blumen. Kathrin freut sich schon auf den Borretsch. Der sei ganz köstlich im Salat. Er schmecke wie Gurken, darum wird er auch Gurkenkraut genannt. Obwohl sich seine kleinen rauen Haare etwas seltsam auf der Zunge anfühlen müssen. Borretsch wächst zuhauf und eigentlich überall. Er sieht sehr schön aus, wenn er blüht.
Ein Blick in Nachbars Garten. Wann immer man herkommt, es sind immer Menschen hier und gärtnern. Das vermittelt einen großen Frieden. Und den können wir gerade alle gut gebrauchen, glaube ich.
Samstag, 15. Juni 2013
Holunderblüten
Sicher habt Ihr es schon längst gesehen und gerochen – der Holunder blüht endlich. Also hinaus, 20 Dolden geschnitten und Sirup draus gemacht. Der ist gesund und schmeckt. Den Großen in Sekt, den Kleinen in Mineralwasser. Wie es geht, steht hier, in meinem Holunderblüten-Post vom letzten Jahr.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Beauty is where you find it #68
Schlafmützen möchte Nic heute sehen. Always and forever – mein allerliebstes Schlafmützenbild (auch wenn ich mich jetzt damit in die Reihe unzähliger Bilder schlafender Tiere und Kinder einfüge. Aber vielleicht erweckt das im erwachsenen, von Sorgen und Grübeleien gequälten, schlaflosen Ich eben diese wunderbar wehmütige Sehnsucht nach unschuldigem selbstvergessenem Schlaf - ach, ach, ach):
Das Söhnchen vor 9 Jahren
Das Söhnchen vor 9 Jahren
Mittwoch, 12. Juni 2013
Zum Tag des Tagebuchs – 10. Januar 1991
Heute zum Tag des Tagebuches kramte ich mal in alten Schubladen. Ich fand unter anderem das Tagebuch von 1991. In dem Jahr bin ich 20 Jahre alt geworden. Leider war ich keine ausdauernde Tagebuchschreiberin: am 16. Mai hören die Eintragungen auf. Schade. Ich werde heute Abend noch ein wenig darin schmökern.
Hier zitiere ich eine verrückte Nacht, die Nacht vom 10. auf den 11. Januar. Wir waren in Fügen zum Skifahren. Damals war ich zwischen mehreren Lieben hin- und hergerissen: einer verlorenen ganz großen, einer, die ich nach dem Heimkommen beenden wollte, einer möglichen und einer vergangenen, mit der ich mir ein Zimmer in der Pension teilte und die mich noch viel zu gerne hatte. Eine irre Zeit.
"C. fragt am Morgen, was wäre. Tut völlig ahnungslos. Ich bin wütend. (...) Wir knallen uns supermiese Sachen an den Kopf.
Wir Mädels gehen Skifahren.
Abends lümmelt C. mit den Bankmädchen auf unserem Bett rum. Das ganze Zimmer ist verqualmt. Was ich denn wolle?
Ich bin stinksauer, packe meine Sachen. Christine nimmt mich erst mal mit runter. Ich trinke mir Mut an und bitte die Leute zu gehen (die Bankmädchen und C.). Dann bin ich ausgerastet. (Seinen) Rasierschaum ins Waschbecken (ich wusste, dass er verrückt werden würde, wenn er sich nicht jeden morgen nass rasieren konnte), Ich hasse Dich am Spiegel (mit Nivea geschrieben), alle (Rasier)Klingen zerbrochen (und in den Rasierschaum geworfen) und seine (superteuren, neuen Leder)Schuhe voller Lotion (eine ganze Flasche habe dort hinein gedrückt). Christine kam. Ist völlig ausgerastet (und beschimpfte mich eine dumme Pute). Wir haben zusammen die Schuhe geputzt (und sind in dieser Nacht für viele Jahre lang wirklich gute Freundinnen geworden).
Ich habe die Zimmertür abgeschlossen.
C. hat auf dem Gang geschlafen (vor unserer Zimmertür. Von dort grüßte er am nächsten Morgen alle, die in den Waschraum liefen. Himmel, war das peinlich. Wir waren trotzdem noch eine ganze Weile gute Freunde)."
Hier zitiere ich eine verrückte Nacht, die Nacht vom 10. auf den 11. Januar. Wir waren in Fügen zum Skifahren. Damals war ich zwischen mehreren Lieben hin- und hergerissen: einer verlorenen ganz großen, einer, die ich nach dem Heimkommen beenden wollte, einer möglichen und einer vergangenen, mit der ich mir ein Zimmer in der Pension teilte und die mich noch viel zu gerne hatte. Eine irre Zeit.
"C. fragt am Morgen, was wäre. Tut völlig ahnungslos. Ich bin wütend. (...) Wir knallen uns supermiese Sachen an den Kopf.
Wir Mädels gehen Skifahren.
Abends lümmelt C. mit den Bankmädchen auf unserem Bett rum. Das ganze Zimmer ist verqualmt. Was ich denn wolle?
Ich bin stinksauer, packe meine Sachen. Christine nimmt mich erst mal mit runter. Ich trinke mir Mut an und bitte die Leute zu gehen (die Bankmädchen und C.). Dann bin ich ausgerastet. (Seinen) Rasierschaum ins Waschbecken (ich wusste, dass er verrückt werden würde, wenn er sich nicht jeden morgen nass rasieren konnte), Ich hasse Dich am Spiegel (mit Nivea geschrieben), alle (Rasier)Klingen zerbrochen (und in den Rasierschaum geworfen) und seine (superteuren, neuen Leder)Schuhe voller Lotion (eine ganze Flasche habe dort hinein gedrückt). Christine kam. Ist völlig ausgerastet (und beschimpfte mich eine dumme Pute). Wir haben zusammen die Schuhe geputzt (und sind in dieser Nacht für viele Jahre lang wirklich gute Freundinnen geworden).
Ich habe die Zimmertür abgeschlossen.
C. hat auf dem Gang geschlafen (vor unserer Zimmertür. Von dort grüßte er am nächsten Morgen alle, die in den Waschraum liefen. Himmel, war das peinlich. Wir waren trotzdem noch eine ganze Weile gute Freunde)."
Christine und ich
Sonntag, 9. Juni 2013
Frau Herdens gelesene Bücher: Chris Pristley "Schauergeschichten aus dem Schlund der Erde"
Immer wieder werde ich von den Kids nach den Lesungen gefragt, welches mein Lieblingsbuch sei, was ich gerade lese und welche Bücher ich empfehlen kann. Darum werde ich nun regelmäßig alle Bücher, die mir in die Hände und in die Augen fallen, auf ganz persönliche Art und Weise besprechen.
Heute also:
Heute also:
Chris Priestley „Schauergeschichten aus dem Schlund der
Erde“
Mir gefiel der Titel des Buches so sehr, dass ich es ganz
gespannt öffnete.
Es bietet 10 schaurige Geschichten, die in Roberts eigener
Geschichte eingebettet sind. Sie werden ihm nämlich von einer geheimnisvollen
„weißen Frau“ im Zugabteil erzählt, als dieser vor einem Tunnel zum Stehen
kommt.
Die Geschichten sind sehr unterschiedlich und vielseitig.
Darum wird jeder Leser auch zwei oder drei finden, die ihm tatsächlich einen
Schauer über den Rücken jagen werden. Mir erging es so mit den Geschichten „Das
Gewächshaus“, „Der flüsternde Junge“ und „Ein Riss in der Wand“.
Die einzelnen Geschichten bauen sich sehr langsam und
ausführlich beschreibend auf. Weil ich ja weiß, dass eine jede eine Gruselgeschichte
ist, erlebte ich dies als schaurig-schöne Gruselvorfreude. Und diese ist –
meiner Meinung nach – auch der Kern der Geschichten. Denn der eigentliche
Horror, quasi der jeweilige Höhepunkt jeder Geschichte, erhält dann nur noch
wenige Sätze. Das mag manchen ein wenig enttäuschen. Darum glaube ich, dass
dieses Buch ein wunderbares Vorlesebuch zum gemeinsamen Gruseln ab 10 Jahren
ist. Zum Selbstlesen (empfohlen ab 12 Jahren) könnte es einigen Teenies zu
wenig „action“ haben, während es anderen und vor allem Erwachsenen, die sich
gern an fremde Orte und zu seltsamen Begebenheiten entführen lassen, bestimmt
sehr gut gefällt.
Etwas irritierend ist es, dass die jeweiligen Protagonisten
/ Hauptdarsteller echt unsympathisch sind. Vielleicht damit man es nicht so
schlimm findet, wenn und wie sie alle zu Tode kommen.
Samstag, 8. Juni 2013
Wandertag – Kolumne
Meine aktuelle Kolumne aus dem fratz Magazin:
Wandertag –
Während diese Ankündigung in der Schule zu Jubel führt, erntete ich im Zuhause nur einen mitleidigen Blick. Aber: Wandern ist gesund für Leib und Seele. Besonders für Comicleser und Computernerds. Außerdem kann man dabei entspannt die heimische Pflanzenwelt kennenlernen. Ich wollte mich nicht beirren lassen. Schon gar nicht von einem voller Unlust gezogenen Flunsch.
„Es gibt eine tolle Überraschung. Wir werden großen Spaß haben“, versprach ich.
„Wobei werden wir Spaß haben?“, fragte das heimkehrende Töchterchen.
„Wir müssen morgen wandern“, antwortete ihr Bruder. „Echt, ey! Wandern und Spaß ist ein Paradoxon.“
Ich freute ich mich über die – wahrscheinlich vererbte – Eloquenz des Söhnchens.
Am Abend vorher wälzte ich verschiedene Werke – den alten Schmeil aus meiner Schulzeit, einen Kosmos-Natur-Führer und das große Pfadfinderbuch. Mir war klar, allein mit einem fulminanten Picknick konnte ich mein Versprechen nicht einlösen. Darum bereitete ich ein Waldquiz vor: Bäume sollten benannt, Kräuter gesammelt, Tierlosung erkannt, eine Wetterprognose anhand des Wolkenbildes erstellt und die Himmelsrichtungen bestimmt werden. Das übliche eben. Als ich selbst über alles Bescheid wusste, legte ich mich zufrieden ins Bett. Ich beschloss, das Ganze nicht Waldquiz sondern „The secret knowlegde of the nature wari- ors – level 1“ zu nennen.
Darüber hatte ich ganz vergessen eine Wanderstrecke rauszusuchen. Nun denn, ein netter Weg, der an einem Bächlein entlang mäandern, unter schattigen Baumkronen führen und blühende Wiesen kreuzen würde, fände sich sicherlich auch so. Zu unwegsam durfte er jedoch nicht sein, die Wanderschuhe des Söhnchens passten nicht mehr und das Töchterchen hatte gar keine.
Ich wollte mir die Laune nicht verderben lassen und schleppte meinen mit Proviant, Picknickdecke, Regenzeug, Fernglas und Quizutensilien vollgestopften Rucksack – mit dem ich normalerweise auf Fernreisen gehe – ins Auto. Dann setzte ich die muffelnden Kinder dazu. Der Morgen war nicht mehr ganz so früh, wie ich geplant hatte, eigentlich war es schon früher Nachmittag. Darum fuhr ich auch nicht so weit. Wir wollten ja in die Natur.
Die Wiese unter unserer Picknickdecke blühte, Bienchen summten, ein Bächlein murmelte und die Sonne lachte. Wir aßen Brote und sogar die Karotten- und Apfelschnitzen, wir lagen auf dem Rücken und guckten in die Wolken.
„Die sieht aus wie der Kopf einer Mantis“, murmelte das Söhnchen verträumt.
„Schau mal, die coole Dragon Fly“, sagte das Töchterchen.
Wir schauten der schillernden Libelle nach.
„Hey, wie ist denn die Sequoia hierher gekommen?“
„Vielleicht gab es hier mal ein Arboretum“, mutmaßte das Söhnchen.
Zum Glück fragte keiner nach der tollen Überraschung. Ich hatte die Quizfragen sowieso vergessen.
„Mamaschka, erzähl mal eine Geschichte. Irgendwas Lustiges aus der Zeit als du klein warst.“
Wir kuschelten uns zusammen. Eine Sommerböe spielte mit unseren Haaren. Ich erzählte. Das nächste Mal wandern wir bestimmt.
„Vielleicht gab es hier mal ein Arboretum“, mutmaßte das Söhnchen.
Zum Glück fragte keiner nach der tollen Überraschung. Ich hatte die Quizfragen sowieso vergessen.
„Mamaschka, erzähl mal eine Geschichte. Irgendwas Lustiges aus der Zeit als du klein warst.“
Wir kuschelten uns zusammen. Eine Sommerböe spielte mit unseren Haaren. Ich erzählte. Das nächste Mal wandern wir bestimmt.
Labels:
die Welt um uns,
draußen,
Natur,
Spaß mit Kindern
Freitag, 7. Juni 2013
Frisch und lecker – Spinatpfanne
Auf dem Acker ist der Spinat reif. Der muss jetzt schnell geerntet werden, sonst blüht er und schmeckt herb. Darum gibt es heute hier in meinem Blog wieder ein Rezept. Kochen und Essen ist ja auch etwas ganz Wunderbares und es kann dem nicht genug gehuldigt werden.
Leider schmeckt hier in der Bude nur mir das grüne Blatt. Das ist zwar schade, aber dafür kann ich es mir auch genau so zu bereiten, wie ich es gern mag.
Zum Beispiel in einer leckeren Kartoffelpfanne.
Dafür braucht man:
frischen Blattspinat / in der Schale gekochte Frühkartoffeln / Schalotten / Knoblauch / süße, reife Birne / getrocknete Cranberries / Gorgonzola / etwas Sahne / Pfeffer / Salz / Butterschmalz
So geht´s:
Spinat waschen und in etwas Butterschmalz in der Pfanne schmurgeln, bis er eingefallen ist. Pro Person nehme ich 2 Handvoll, da bleibt ja immer nicht viel von übrig. Aus der Pfanne nehmen. Nun die kleingeschnittene Schalotte (1 Stück für 2 Personen) und den kleingeschnittenen Knoblauch (1 Zehe für 2 Personen) ebenfalls in Butterschmalz anbraten. Die in Scheiben geschnittenen (gekochten) Kartoffeln (etwa 4 bis 5 Stück pro Person) hinzufügen. Bei mittlerer Hitze schmurgeln lassen. Salz, Pfeffer und getrocknete Cranberries (etwa 1 EL pro Person) hinzugeben. Den Spinat unterheben. Auf kleine Hitze stellen und mit einem Schuss Sahne ablöschen. Ein Stück Gorgonzola (Menge nach Geschmack) dazu geben und schmelzen lassen. Das Ganze einige Minuten schmurgeln lassen. Die Birne in Stücke schneiden und untermischen. Ich mag es süß und saftig und habe eine ganze Birne pro Person gerechnet. Eine halbe genügt aber.
Wer mag kann natürlich noch einige Stücke kross gebratene Hühnerbrust hinzu geben. Dazu Hühnerbrust gut waschen und abtupfen. In mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Salz, Pfeffer und ein bis zwei Esslöffel Mehl hinzufügen. Alles gut vermengen. Die bemehlten Fleischstückchen in heißem Butterschmalz knusprig braten. Passt auch super auf einen knackigen Salat mit Honig-Senf-Vinaigrette.
Guten Appetit!
Leider schmeckt hier in der Bude nur mir das grüne Blatt. Das ist zwar schade, aber dafür kann ich es mir auch genau so zu bereiten, wie ich es gern mag.
Zum Beispiel in einer leckeren Kartoffelpfanne.
Dafür braucht man:
frischen Blattspinat / in der Schale gekochte Frühkartoffeln / Schalotten / Knoblauch / süße, reife Birne / getrocknete Cranberries / Gorgonzola / etwas Sahne / Pfeffer / Salz / Butterschmalz
So geht´s:
Spinat waschen und in etwas Butterschmalz in der Pfanne schmurgeln, bis er eingefallen ist. Pro Person nehme ich 2 Handvoll, da bleibt ja immer nicht viel von übrig. Aus der Pfanne nehmen. Nun die kleingeschnittene Schalotte (1 Stück für 2 Personen) und den kleingeschnittenen Knoblauch (1 Zehe für 2 Personen) ebenfalls in Butterschmalz anbraten. Die in Scheiben geschnittenen (gekochten) Kartoffeln (etwa 4 bis 5 Stück pro Person) hinzufügen. Bei mittlerer Hitze schmurgeln lassen. Salz, Pfeffer und getrocknete Cranberries (etwa 1 EL pro Person) hinzugeben. Den Spinat unterheben. Auf kleine Hitze stellen und mit einem Schuss Sahne ablöschen. Ein Stück Gorgonzola (Menge nach Geschmack) dazu geben und schmelzen lassen. Das Ganze einige Minuten schmurgeln lassen. Die Birne in Stücke schneiden und untermischen. Ich mag es süß und saftig und habe eine ganze Birne pro Person gerechnet. Eine halbe genügt aber.
Wer mag kann natürlich noch einige Stücke kross gebratene Hühnerbrust hinzu geben. Dazu Hühnerbrust gut waschen und abtupfen. In mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Salz, Pfeffer und ein bis zwei Esslöffel Mehl hinzufügen. Alles gut vermengen. Die bemehlten Fleischstückchen in heißem Butterschmalz knusprig braten. Passt auch super auf einen knackigen Salat mit Honig-Senf-Vinaigrette.
Guten Appetit!
Donnerstag, 6. Juni 2013
Beauty is where you find it #67
Nic befürchtet, ihr heutiges Thema des Photoprojekts könne zynisch wirken und Bestürzung ob der akuten Wasserstandslagen auslösen.
Diese Sorge teile ich nicht. Ein "Schirm" ist nicht nur ein – oft modisches – Accessoire im Regen. Er kann auch Trost, Schutz, Zukunft und Hoffnung bedeuten.
Diese Sorge teile ich nicht. Ein "Schirm" ist nicht nur ein – oft modisches – Accessoire im Regen. Er kann auch Trost, Schutz, Zukunft und Hoffnung bedeuten.
Donnerstag, 30. Mai 2013
Beauty is where you find it # 66
"In meiner Handtasche" – das Thema heute in Nics Blog. Ich habe aber gar keine Handtasche, sondern eine kleine, eine mittlere und eine große Messanger Bag, je nach Situation. In allen dreien sammeln sich aber über die Zeiten ganz ähnliche Dinge an. So wie hier – eine Auswahl der mittleren Tasche:
beispielsweise Wäscheklammern für die Hosenbeine beim Fahrradfahren / Findesachen von irgendeinem Strandspaziergang / urbane Findesachen (ich bin eben ein Sachensucher) / ein Weltretterbutton / der Einkaufszettel für die Macarons letztens
beispielsweise Wäscheklammern für die Hosenbeine beim Fahrradfahren / Findesachen von irgendeinem Strandspaziergang / urbane Findesachen (ich bin eben ein Sachensucher) / ein Weltretterbutton / der Einkaufszettel für die Macarons letztens
Biskuitrolle oder Short Cake mit Erdbeer-Rhabarber-Soße
Ich liebe Kuchen und Torten, denen man ansieht, wie und dass sie schmecken. Ich bin kein großer Fan von aufwendig verzierten Gebäckstücken. Hinter manch einer Marzipanhülle, Schokodecke, Schaumgebäck- oder Sahneschicht hat sich schon Enttäuschendes verborgen. Schon immer schmecken mir selbst gemachte Kuchen am besten. Selbst gemacht sieht nicht glatt und perfekt aus. Kann es auch gar nicht. Wenn die Hülle gebrochen ist und die Sahne quillt, wenn die Früchte herabfallen und die Soße hinunter läuft, dann erwarte ich geschmacklich Großes. Darum liebe ich strawberry short cake seit unserem ersten Date. Der sieht genauso aus, wie eine Erdbeer-Sahne-Biskuitrolle schmecken sollte. Wer das Ganze trotzdem rollen möchte, nur zu. Ist zwar eine große Sauerei und man könnte es sich einfacher machen, aber manche lieben es, sich ein Stück von der Rolle zu schneiden.
Ach ja: Ich mag es süß! Kuchen, "die nicht so süß sind", sind nicht die meinen.
Das braucht man:
Teig:
4 Eier / 200 Zucker / 150 g gemahlene Mandeln + 100 g Mehl oder 250 g Mandeln (Das Verhältnis Mandeln:Mehl muss man ausprobieren. Nur Mandeln ergeben einen saftigeren, klebrigeren Teig. Je mehr Mehl man verwendet, desto trockener und "kuchiger"wird er.) / 4 El Speisestärke / Backpulver (etwa 2 TL) / das Mark einer Vanilleschote oder einen halben TL Vanillepaste
Füllung:
500 g Erdbeeren / 3 bis 4 Stangen Rhabarber / 3 EL Erdbeerkonfitüre / Zucker / Vanille / 1 EL Zitronensäure / 2 EL Speisestärke / 350 ml Sahne / Puderzucker
So geht´s:
Zuerst habe ich die Soße für die Füllung und für "obendrauf" gekocht. Das kann man auch am Tag zuvor machen.
Dazu 3 bis 4 Rhabarberstangen waschen, schälen (nicht mit dem Schäler, sondern einfach nur mit dem Messer anheben und dann die langen Streifen herunterziehen), in Scheiben schneiden, in einen Topf geben, mit 4 - 5 EL Zucker bestreuen und etwa 1 Std. stehen lassen, bis sich Saft gebildet hat. Dann köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist.
500g Erdbeeren pürieren, mit Puderzucker und 3 EL Erdbeermarmelade süßen, 1 EL Zitronensäure dazu geben und zum Rhabarber geben. Kosten. Wenn es zu sauer ist, noch Zucker nach Geschmack zugeben. Köcheln lassen. 2 EL Speisestärke in etwas Wasser auflösen und unter das Gemisch geben. Das Ganze noch einmal aufkochen, vom Herd nehmen, abkühlen lassen und dann kalt stellen.
Diese herrliche Soße hält sich auch eine Weile im Kühlschrank, wenn man sie heiß in Gläser füllt und diese dann verschließt.
Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.
Im Mixer den Zucker und die Eier richtig schön schaumig rühren (lange auf hoher Stufe). Die Vanille unterrühren. In eine Schüssel die Mandeln, das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver mischen. Das Gemisch dann vorsichtig in die Eiermasse rühren. Dass die dabei wieder ziemlich zusammenfällt, ist normal und nicht schlimm.
Ein Backpapier auf das Backblech legen und darauf den Teig verteilen. Das Blech in den Ofen schieben und dann ... nicht weggehen und irgendetwas anderes machen. Der Teig ist ruckzuck (nach etwa 7 Minuten) fertig. Man könnte in der Zwischenzeit schon mal die Rührschüssel reinigen, die braucht man gleich noch mal, und sie vorher genüsslich ausschlecken.
Wer es sich etwas einfacher machen möchte, nimmt den heißen Kuchen vom Blech, lässt ihn auskühlen und schneidet ihn entweder in 4 Platten oder 6 Streifen. Je nach dem, welche Form der short cake haben soll.
Wer das Ganze rollen möchte, legt, während der Kuchen backt, ein sauberes Geschirrtuch auf den Tisch und bestreut dieses mit Zucker. Das Blech aus dem Ofen nehmen, seitlich greifen, tief durchatmen (mutig sein!) und den Kuchen auf das Zuckertuch stürzen. Vorsichtig das Backpapier lösen. Kuchen auskühlen lassen.
Den Kuchen mit der kalten Fruchtsoße bestreichen.
Etwa 350 ml Sahne steifschlagen und mit Puderzucker süßen. Einen Teil davon auf der Fruchtsoße verteilen.
Hat man sich für den ungerollten Kuchen entschieden, bestreicht man eine Platte/Streifen mit Obstsoße, dann mit Sahne, legt die nächste Platte/Streifen darauf und wiederholt das Ganze bis alle Platten/Streifen aufeinander liegen. Zum Schluss die restliche Sahne darauf verteilen und das Ganze mit der Erdbeer-Rhabarber-Soße übergießen.
Wer rollen möchte, tut dies mit Hilfe des Geschirrtuchs. Das wird dabei auf alle Fälle sehr sahnig und der Zucker landet auch überall – aber so ist es. Wenn der Kuchen beim Rollen etwas einreißt, macht das nichts. Zum Schluss wird die Rolle mit der restlichen Sahne ummantelt und das Ganze mit der Erdbeer-Rhabarber-Soße übergossen.
Oh, köstlich. Ich hole mir jetzt noch mal ein Stück aus der Küche. (Ist von gestern aber immer noch wunderbar. Die Soße hat den Kuchen schön durchgeweicht.)
Viel Spaß!
Ach ja: Ich mag es süß! Kuchen, "die nicht so süß sind", sind nicht die meinen.
Das braucht man:
Teig:
4 Eier / 200 Zucker / 150 g gemahlene Mandeln + 100 g Mehl oder 250 g Mandeln (Das Verhältnis Mandeln:Mehl muss man ausprobieren. Nur Mandeln ergeben einen saftigeren, klebrigeren Teig. Je mehr Mehl man verwendet, desto trockener und "kuchiger"wird er.) / 4 El Speisestärke / Backpulver (etwa 2 TL) / das Mark einer Vanilleschote oder einen halben TL Vanillepaste
Füllung:
500 g Erdbeeren / 3 bis 4 Stangen Rhabarber / 3 EL Erdbeerkonfitüre / Zucker / Vanille / 1 EL Zitronensäure / 2 EL Speisestärke / 350 ml Sahne / Puderzucker
So geht´s:
Zuerst habe ich die Soße für die Füllung und für "obendrauf" gekocht. Das kann man auch am Tag zuvor machen.
Dazu 3 bis 4 Rhabarberstangen waschen, schälen (nicht mit dem Schäler, sondern einfach nur mit dem Messer anheben und dann die langen Streifen herunterziehen), in Scheiben schneiden, in einen Topf geben, mit 4 - 5 EL Zucker bestreuen und etwa 1 Std. stehen lassen, bis sich Saft gebildet hat. Dann köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist.
500g Erdbeeren pürieren, mit Puderzucker und 3 EL Erdbeermarmelade süßen, 1 EL Zitronensäure dazu geben und zum Rhabarber geben. Kosten. Wenn es zu sauer ist, noch Zucker nach Geschmack zugeben. Köcheln lassen. 2 EL Speisestärke in etwas Wasser auflösen und unter das Gemisch geben. Das Ganze noch einmal aufkochen, vom Herd nehmen, abkühlen lassen und dann kalt stellen.
Diese herrliche Soße hält sich auch eine Weile im Kühlschrank, wenn man sie heiß in Gläser füllt und diese dann verschließt.
Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.
Im Mixer den Zucker und die Eier richtig schön schaumig rühren (lange auf hoher Stufe). Die Vanille unterrühren. In eine Schüssel die Mandeln, das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver mischen. Das Gemisch dann vorsichtig in die Eiermasse rühren. Dass die dabei wieder ziemlich zusammenfällt, ist normal und nicht schlimm.
Ein Backpapier auf das Backblech legen und darauf den Teig verteilen. Das Blech in den Ofen schieben und dann ... nicht weggehen und irgendetwas anderes machen. Der Teig ist ruckzuck (nach etwa 7 Minuten) fertig. Man könnte in der Zwischenzeit schon mal die Rührschüssel reinigen, die braucht man gleich noch mal, und sie vorher genüsslich ausschlecken.
Wer es sich etwas einfacher machen möchte, nimmt den heißen Kuchen vom Blech, lässt ihn auskühlen und schneidet ihn entweder in 4 Platten oder 6 Streifen. Je nach dem, welche Form der short cake haben soll.
Wer das Ganze rollen möchte, legt, während der Kuchen backt, ein sauberes Geschirrtuch auf den Tisch und bestreut dieses mit Zucker. Das Blech aus dem Ofen nehmen, seitlich greifen, tief durchatmen (mutig sein!) und den Kuchen auf das Zuckertuch stürzen. Vorsichtig das Backpapier lösen. Kuchen auskühlen lassen.
Den Kuchen mit der kalten Fruchtsoße bestreichen.
Etwa 350 ml Sahne steifschlagen und mit Puderzucker süßen. Einen Teil davon auf der Fruchtsoße verteilen.
Hat man sich für den ungerollten Kuchen entschieden, bestreicht man eine Platte/Streifen mit Obstsoße, dann mit Sahne, legt die nächste Platte/Streifen darauf und wiederholt das Ganze bis alle Platten/Streifen aufeinander liegen. Zum Schluss die restliche Sahne darauf verteilen und das Ganze mit der Erdbeer-Rhabarber-Soße übergießen.
Wer rollen möchte, tut dies mit Hilfe des Geschirrtuchs. Das wird dabei auf alle Fälle sehr sahnig und der Zucker landet auch überall – aber so ist es. Wenn der Kuchen beim Rollen etwas einreißt, macht das nichts. Zum Schluss wird die Rolle mit der restlichen Sahne ummantelt und das Ganze mit der Erdbeer-Rhabarber-Soße übergossen.
Oh, köstlich. Ich hole mir jetzt noch mal ein Stück aus der Küche. (Ist von gestern aber immer noch wunderbar. Die Soße hat den Kuchen schön durchgeweicht.)
Viel Spaß!
Montag, 27. Mai 2013
Spargel - süß und köstlich gebraten
Heute habe ich das Lektorat meines neuen Buchs beendet und zur Feier des Tages etwas Feines gekocht. Das Rezept gab mir meine liebe Frau Mama letztens am Telefon.
Ich esse sehr gern Spargel in allen Varianten. Also, mir schmeckt dieses Gemüse wirklich. Es hat für mich aber keinen Feinschmeckerbonus und ich würde auch niemals viel Geld für ein Spargelgericht im Restaurant bezahlen. Denn ich bin mit Spargel aufgewachsen, zumindest mit dem weißen. Meine Omi hatte einige Spargelreihen im Garten. Als Kind liebte ich das Aufspüren der weißen Stangen unter der geplatzten Erdschale und das Stechen.
Ich darf Euch verraten: Das Spargelgericht des heutigen Tages hat dennoch einen Feinschmeckerbonus verdient. Dabei ist es ganz einfach zu zubereiten.
So geht´s:
Spargel schälen, waschen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. In einer Pfanne (für die man auch eine Deckel hat) ein ordentliches Stück Butter schmelzen, dann den Pfannenboden dünn mit Zucker bestreuen. Sobald sich der Zucker gelöst hat und die Butter-Zucker-Mischung schmurgelt, die Spargelstückchen dazu geben. Salzen, pfeffern und Deckel auf die Pfanne setzen. Bei mittlerer Hitze etwa 12 bis 15 Minuten braten. Hin und wieder umrühren. Dazu passen gekochte Früh- oder Bratkartoffeln. Und bestimmt auch etwas Schinken oder ein dünnes Kalbsschnitzel. Das hatten wir aber gerade nicht im Haus.
Guten Appetit!
Ich esse sehr gern Spargel in allen Varianten. Also, mir schmeckt dieses Gemüse wirklich. Es hat für mich aber keinen Feinschmeckerbonus und ich würde auch niemals viel Geld für ein Spargelgericht im Restaurant bezahlen. Denn ich bin mit Spargel aufgewachsen, zumindest mit dem weißen. Meine Omi hatte einige Spargelreihen im Garten. Als Kind liebte ich das Aufspüren der weißen Stangen unter der geplatzten Erdschale und das Stechen.
Ich darf Euch verraten: Das Spargelgericht des heutigen Tages hat dennoch einen Feinschmeckerbonus verdient. Dabei ist es ganz einfach zu zubereiten.
So geht´s:
Spargel schälen, waschen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. In einer Pfanne (für die man auch eine Deckel hat) ein ordentliches Stück Butter schmelzen, dann den Pfannenboden dünn mit Zucker bestreuen. Sobald sich der Zucker gelöst hat und die Butter-Zucker-Mischung schmurgelt, die Spargelstückchen dazu geben. Salzen, pfeffern und Deckel auf die Pfanne setzen. Bei mittlerer Hitze etwa 12 bis 15 Minuten braten. Hin und wieder umrühren. Dazu passen gekochte Früh- oder Bratkartoffeln. Und bestimmt auch etwas Schinken oder ein dünnes Kalbsschnitzel. Das hatten wir aber gerade nicht im Haus.
Guten Appetit!
Donnerstag, 23. Mai 2013
Beauty is where you find it #65
Die Superfrau ist heute in Nics Fotoprojekt gesucht.
Ich bin der Superfrauen ja etwas müde. Sie sind inflationär, weil die Welt es heute von einer jeden Frau erwartet, ja verlangt: Jede meiner Freundinnen ist eine, alle anderen, die ich kenne, sind auch welche – einschließlich mir. Frau wird ja geradezu vom schlechten Gewissen umgeworfen, wenn frau mal einen Tag lang keine Lust hat, eine Superfrau zu sein. Gerne würde ich da mal Pause von machen. So richtig lange.
Dann würde ich sorglos durch den Morgentau hüpfen, weiße Blumen in weißen Vasen arrangieren, köstliches Konfekt naschen und im Sonnenuntergang mit einem Drink in der Hand mit einem charmanten Menschen parlieren. Wobei ich natürlich einen Hut tragen würde.
In der Vitrine meiner Omi stand immer eine Porzellan-Ballerina. Die konnte ich stundenlang betrachten und davon träumen, eines Tages so schön zu sein. Heute steht sie in meiner Wohnung. Zusammen mit einem Fotoalbum von 1885, dass ich als Kind in einer alten Scheune fand und heimlich mit mir nahm. Manchmal schaue ich mir all diese Frauen an und frage mich, welches Leben sie hatten und von welchem sie träumten. Ich bin mir sicher, hinter den tiefgründigen sanften Lächeln verbergen sich ebenfalls Superfrauen.
Vielleicht hilft das ja schon und ich sollte es einmal üben: tiefgründig und sanft zu lächeln.
Ich bin der Superfrauen ja etwas müde. Sie sind inflationär, weil die Welt es heute von einer jeden Frau erwartet, ja verlangt: Jede meiner Freundinnen ist eine, alle anderen, die ich kenne, sind auch welche – einschließlich mir. Frau wird ja geradezu vom schlechten Gewissen umgeworfen, wenn frau mal einen Tag lang keine Lust hat, eine Superfrau zu sein. Gerne würde ich da mal Pause von machen. So richtig lange.
Dann würde ich sorglos durch den Morgentau hüpfen, weiße Blumen in weißen Vasen arrangieren, köstliches Konfekt naschen und im Sonnenuntergang mit einem Drink in der Hand mit einem charmanten Menschen parlieren. Wobei ich natürlich einen Hut tragen würde.
In der Vitrine meiner Omi stand immer eine Porzellan-Ballerina. Die konnte ich stundenlang betrachten und davon träumen, eines Tages so schön zu sein. Heute steht sie in meiner Wohnung. Zusammen mit einem Fotoalbum von 1885, dass ich als Kind in einer alten Scheune fand und heimlich mit mir nahm. Manchmal schaue ich mir all diese Frauen an und frage mich, welches Leben sie hatten und von welchem sie träumten. Ich bin mir sicher, hinter den tiefgründigen sanften Lächeln verbergen sich ebenfalls Superfrauen.
Vielleicht hilft das ja schon und ich sollte es einmal üben: tiefgründig und sanft zu lächeln.
Macarons und was sie mich lehrten – ein Selbstmach-Versuch
Der Südwesten Frankreichs war lange wie eine zweite Heimat. Mit 21 Jahren lernte ich surfen und verliebte mich in diesen Lebensstil. Unzählige Wochen verbrachten wir an den Stränden zwischen Moliet und Lissabon.
Natürlich fielen sie mir in Biarritz schon damals auf. Doch nie wäre ich auf die Idee gekommen soviel Geld (heute 1.50 bis 2 Euro) für einen kleinen bunten Keks mit Füllung auszugeben. Dann wurden sie in Amerika berühmt. Plötzlich bombardierte mich die Bloggerwelt mit kitschigen Fotos und ich erfuhr, wie sie heißen – Macarons.
Im Sommer 2011 war es dann soweit: Wir standen zu viert in Biarritz in einer Macarons-Bäckerei und jeder durfte sich drei Stück aussuchen. Ich übersetzte die Geschmacksrichtungen, die Kids wählten nach Farben. Wir setzten uns auf eine Bank mit Blick auf den Atlantik und dann – verstand ich. Was da in meinem Mund passierte, war unbeschreiblich. Diese kleinen bunten Dinger waren unglaublich köstlich: außen eine hauchdünne knackige Hülle, dann ein knatschiges Keksinneres und schließlich eine wunderbar schmelzende Creme mit Geschmack. Oh, Himmel!
Nie wieder fand ich vergleichbare Macarons. Die Idee reifte, sie einmal selber zu machen. Als schließlich sogar Tchibo eine Macaron-Silikonmatte im Programm hatte, dachte ich, nun hat sie also wirklich jeder gebacken, jetzt aber flott.
Ich wählte den letzten Sonntag, den Weltbacktag, zum Tag X.
Schon lange zuvor hatte ich die charmante Seite der Französin Aurélie gefunden, die aus dem Macarons-Backen ein kleine Wissenschaft macht. Das war mir sympathisch (außerdem bietet sie auch Kurse an). Auf ihren Rat hin, hatte ich schon vor einiger Zeit die professionellen Lebensmittelfarben als Paste gekauft und zwischendrin mal einen Regenbogenkuchen damit gebacken. Ich wählte also nun ihr Macarons-Rezept und las mir auch noch einmal aufmerksam ihre Tipps durch. Bei deren Lektüre war mir eigentlich schon klar, wie der Hase lief und ich hätte lieber einen Waldspaziergang machen oder einen Kuchen backen sollen.
Um es kurz zu machen: Macarons zu backen ist nicht mein Ding. Zwar fand ich das Abwiegen der peinlich genauen Grammzahlen noch ganz spannend – immerhin habe ich mal zwei Semester Chemie studiert und 11 Analysen gekocht – doch das ewig währende Sieben, der zuvor feingemahlenen Mandel-Puderzuckermenge ging mir auf den Senkel. Man verbraucht unglaublich viel Geschirr vor lauter Abmessen, Einrühren, Sieben, Unterrühren und Spritzen. Dann muss das Backpapier ganz genau zugeschnitten sein, damit es gerade liegt und die Baisermasse zu runden Klecksen verlaufen kann (und sie verläuft, oh ja, langsam und schleichend). Die Masse muss in einem einzigen, wohl dosierten Drücker aus der Tülle gespritzt werden. Auf keinen Fall kann man noch etwas Masse nachspritzen, dann funktioniert die Oberflächenspannung nicht mehr und man erhält hubblige Schalen. Schließlich das Ofen-Problem. Ich weiß nun, dass mein Ofen etwas heißer ist, als im Rezept gefordert, d.h. ich hätte ihn auf 130 Grad stellen und dafür die Backzeit um ein paar Sekunden verlängern müssen.
Wie gesagt, im Chemiestudium mochte ich solche Spitzfindigkeiten, aber nicht beim Backen. Schließlich wählte ich als Füllung eine Ganache aus weißer Schokolade und Sahne. Blöderweise kann man nur geringe Mengen starker Aromen zusetzen, sonst wird sie nicht cremig fest. Und das bedeutet beim Obst-Macaron: Frucht-Ester, also künstliche Aromastoffe – zu den chemischen Farben. Mhm.
Ich versuchte es trotzdem mit einem Erdbeer-Rhabarber-Mus. Nach einem Tag Trocknung hätte ich die Schalen durchaus mit der Ganache füllen können. Doch der Geschmack der weißen Schokolade war trotzdem noch sehr penetrant. Außerdem hatten wir die kleinen Baiserschalen inzwischen alle aufgegessen. Erstens kriegt man ja nicht viel raus aus der Rezeptmenge und zweitens waren sie lecker.
Mein Resümée? Es gibt Dinge, die kann man nicht nach hause holen. Dieser ganz besondere Rioja schmeckt eben am Strand von Malaga am besten, Pastéis de Nata muss man in Sintras genießen, Pfefferminztee mit hundert Kilo Zucker schmeckt nur im Wind von Tanger und Giradellis Schokosirup eben nur auf dem Eisbecher bei Giradelli in San Franzisko.
Aber das ist doch toll, oder?
Ich freue mich auf die vielen Reisen voller lukullischer Genüsse, die noch vor mir liegen.
Natürlich fielen sie mir in Biarritz schon damals auf. Doch nie wäre ich auf die Idee gekommen soviel Geld (heute 1.50 bis 2 Euro) für einen kleinen bunten Keks mit Füllung auszugeben. Dann wurden sie in Amerika berühmt. Plötzlich bombardierte mich die Bloggerwelt mit kitschigen Fotos und ich erfuhr, wie sie heißen – Macarons.
Im Sommer 2011 war es dann soweit: Wir standen zu viert in Biarritz in einer Macarons-Bäckerei und jeder durfte sich drei Stück aussuchen. Ich übersetzte die Geschmacksrichtungen, die Kids wählten nach Farben. Wir setzten uns auf eine Bank mit Blick auf den Atlantik und dann – verstand ich. Was da in meinem Mund passierte, war unbeschreiblich. Diese kleinen bunten Dinger waren unglaublich köstlich: außen eine hauchdünne knackige Hülle, dann ein knatschiges Keksinneres und schließlich eine wunderbar schmelzende Creme mit Geschmack. Oh, Himmel!
Nie wieder fand ich vergleichbare Macarons. Die Idee reifte, sie einmal selber zu machen. Als schließlich sogar Tchibo eine Macaron-Silikonmatte im Programm hatte, dachte ich, nun hat sie also wirklich jeder gebacken, jetzt aber flott.
Ich wählte den letzten Sonntag, den Weltbacktag, zum Tag X.
Schon lange zuvor hatte ich die charmante Seite der Französin Aurélie gefunden, die aus dem Macarons-Backen ein kleine Wissenschaft macht. Das war mir sympathisch (außerdem bietet sie auch Kurse an). Auf ihren Rat hin, hatte ich schon vor einiger Zeit die professionellen Lebensmittelfarben als Paste gekauft und zwischendrin mal einen Regenbogenkuchen damit gebacken. Ich wählte also nun ihr Macarons-Rezept und las mir auch noch einmal aufmerksam ihre Tipps durch. Bei deren Lektüre war mir eigentlich schon klar, wie der Hase lief und ich hätte lieber einen Waldspaziergang machen oder einen Kuchen backen sollen.
Um es kurz zu machen: Macarons zu backen ist nicht mein Ding. Zwar fand ich das Abwiegen der peinlich genauen Grammzahlen noch ganz spannend – immerhin habe ich mal zwei Semester Chemie studiert und 11 Analysen gekocht – doch das ewig währende Sieben, der zuvor feingemahlenen Mandel-Puderzuckermenge ging mir auf den Senkel. Man verbraucht unglaublich viel Geschirr vor lauter Abmessen, Einrühren, Sieben, Unterrühren und Spritzen. Dann muss das Backpapier ganz genau zugeschnitten sein, damit es gerade liegt und die Baisermasse zu runden Klecksen verlaufen kann (und sie verläuft, oh ja, langsam und schleichend). Die Masse muss in einem einzigen, wohl dosierten Drücker aus der Tülle gespritzt werden. Auf keinen Fall kann man noch etwas Masse nachspritzen, dann funktioniert die Oberflächenspannung nicht mehr und man erhält hubblige Schalen. Schließlich das Ofen-Problem. Ich weiß nun, dass mein Ofen etwas heißer ist, als im Rezept gefordert, d.h. ich hätte ihn auf 130 Grad stellen und dafür die Backzeit um ein paar Sekunden verlängern müssen.
Wie gesagt, im Chemiestudium mochte ich solche Spitzfindigkeiten, aber nicht beim Backen. Schließlich wählte ich als Füllung eine Ganache aus weißer Schokolade und Sahne. Blöderweise kann man nur geringe Mengen starker Aromen zusetzen, sonst wird sie nicht cremig fest. Und das bedeutet beim Obst-Macaron: Frucht-Ester, also künstliche Aromastoffe – zu den chemischen Farben. Mhm.
Ich versuchte es trotzdem mit einem Erdbeer-Rhabarber-Mus. Nach einem Tag Trocknung hätte ich die Schalen durchaus mit der Ganache füllen können. Doch der Geschmack der weißen Schokolade war trotzdem noch sehr penetrant. Außerdem hatten wir die kleinen Baiserschalen inzwischen alle aufgegessen. Erstens kriegt man ja nicht viel raus aus der Rezeptmenge und zweitens waren sie lecker.
Mein Resümée? Es gibt Dinge, die kann man nicht nach hause holen. Dieser ganz besondere Rioja schmeckt eben am Strand von Malaga am besten, Pastéis de Nata muss man in Sintras genießen, Pfefferminztee mit hundert Kilo Zucker schmeckt nur im Wind von Tanger und Giradellis Schokosirup eben nur auf dem Eisbecher bei Giradelli in San Franzisko.
Aber das ist doch toll, oder?
Ich freue mich auf die vielen Reisen voller lukullischer Genüsse, die noch vor mir liegen.
Abonnieren
Posts (Atom)



