Samstag, 17. September 2011

Auf dem Weg vom Kind zum Mann liegt mein rettender Ast fernab der Vernunft


Als ich letztens diesen Artikel über D.I.Y. schrieb, rief der Chef des Lieblingsmagazins an und sagte: "Und was ist mit der Musik? Du hast die Musik vergessen." Himmel, er hatte recht! Wie konnte mir das passieren? Musik ist doch das Wichtigste überhaupt, ... - also beinahe jedenfalls, nach zwei drei anderen Dingen.



Als wir gestern Nacht auf den Rädern nach hause düsten, sagte der geliebte Mann: "Das war eines der besten Konzerte, das ich je gesehen habe." Dem gibt es eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen.



Drummer, Perccusions, Keyboard, zwei Helden mit Gitarren, eine vierköpfige Background Combo, Flöte, Saxofon und Trompete, zehn Choristen des Chors der TU Darmstadt, drei Gastsänger und natürlich Digga mit dieser Stimme, die mir doch tatsächlich, als ich sie das erste Mal hörte, die Tränen in die Augen trieb. Nun gut, damals war es dunkel und draußen, es regnete und der geliebte Mann und ich waren uns über irgendetwas nicht einig gewesen. Und wenn dann einer singt, "kein Applaus, kein Applaus", dann bleibt einem ja gar nichts anderes übrig. Trotzdem.



Natürlich ist es nicht einfach, mir ein Gedicht vorzutragen. Ich bin eben Autorin, war einmal Slammerin und gebe Poetry Workshops. Das Wort, die deutsche Sprache - das ist meine Welt. Da zuckt manchmal der rote Stift in meinem Gehirn.




Aber von diesen gewaltigen Wellen dieses mehr als doppelten Dutzend Musizierender getragen, wusste ich nicht einmal mehr, was ein Rotstift ist.



Könnt Ihr das mal wieder machen? Bitte.



Digga Ras - "Vom Kind - Zum Mann". Hier.



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