Freitag, 23. November 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Steffis Freitagsfragen –
(gerade fiel mir auf, wie schnell man sich doch am Freitag vertippen kann – ratzfatz steht da "Freutag". Stimmt ja irgendwie auch.)

1. Und jetzt?


... das habe ich mich diese Woche mehrmals gefragt. Es ist die sechste Woche, die ich herum kränkle. Also, echt! Da ich nicht selber mit dem Kopf gegen die Wand laufen wollte, der tut nämlich auch so schon weh, dekorierte ich etwas.

2. Erkenntnis der Woche?


Nachdem ich erfuhr, dass nicht nur meine Australienfreundin sondern auch meine Arztfreundin Vitamine, Mineralien und Fischöl (burb free – igitt) jeden Morgen in Pillenform zu sich nimmt – und beide sehen fantastisch aus – dachte ich mir: Vielleicht sollte ich damit auch beginnen. Solche Dinge werden wohl langsam zum Thema, so inmitten der 41.

3. Gefreut wie Bolle?


Eigentlich schreibe ich ja am nächsten Abenteuer von Kurt, Sandro und der Prinzessin schon seit September. Eigentlich kam der entsprechende Buchvertrag auch schon vor zwei Wochen. Ick freu mir aber noch immer wie Bolle drüber!

4. Schief gegangen?


... ist krankheitsbedingt so einiges in der letzten Woche. Aber am traurigsten macht mich, dass ich es nicht schaffte, einer Freundin zehn kleine Rehwelten für den Weihnachtsbaum zu basteln. Na, ein paar Tage bleiben mir ja noch.

5. Ohne geht der Tag nicht los?


Ha! Zähneputzen meine ich nicht, sondern die allmorgendlichen Diskussionen mit dem kleinen Mitbewohner, ob er es denn schon getan hätte.

Donnerstag, 22. November 2012

Beauty is where you find it # 41/12

"Ruhe" ist das Thema von Nic am heutigen Donnerstag.
Da ich seit beinahe sechs Wochen mit einem super hartnäckigem grippalen Infekt hadere und viel zu viel Zeit ruhend verbringen müsste, fange ich an, anders über Ruhe nach zu denken.
Trotzdem vermittelt mir mein gewähltes Bild einen gewissen Frieden, ;-).

Dienstag, 20. November 2012

Eine schnelle praktische Deko-Idee

Gerade guckte ich mich etwas um – und siehe da – ich fand eine praktische Idee: Blechtabletts zu Magnettafeln umgewandelt. Sehr fein.


Sofort fiel mir das bunte Tablett ein, das schon länger auf dem Küchenschrank liegt. Einst fand ich es auf dem Flohmarkt und trug es nach hause. Eine Weile standen Gewürze darauf, eine Weile fungierte es als Spritzschutz hinterm Herd, dann lag es oben auf dem Schrank und setzte ein wenig Rost an. Ha, nun wird es eine neue Aufgabe bekommen. Ich muss mir nur noch überlegen wohin ich es hänge und ob ich ein Loch hinein stanze (Verbiegungsgefahr) oder ob ich einfach einen Bildaufhänger mit Metallkleber hinten drauf klebe.

Montag, 19. November 2012

Weihnachtsbastelei # 9 – Teelichter aus alten Buchseiten

Die dunklen Abende lassen mich Kerzen entzünden.
(Apropos dunkle Abende, habt Ihr schon die neue monatliche Stromabrechnung ab Januar 2013 bekommen? Ach, du liebes Lottchen! Zurück zum Kerzenschein.)
Wenn ich tanzende Flammen beobachte, die Schatten und Silhouetten aller Art zaubern und zum Tanzen bringen, kommen mir viele Geschichten in den Kopf ... oder eben kreative Ideen. Wie diese hier.


Dazu braucht man eine alte Buchseite, die um ein schmales Glas aus dem Küchenschrank oder dem Altglas passt. Auf diese zeichnet man Blüten aller Art – mit Bleistift und auf die Seite, die später innen sein wird. Ich zeichne solche Sachen gern Freihand, gerade das Unperfekte und Nichtsymetrische ist meiner Meinung nach charmant.


Dann schneidet man mit einer dünnen, spitzen Schere (Silhouettenschere) die Formen nach. Achtung: Die Blütenblätter sollen nicht herausfallen, sondern sich nur nach vorn öffnen, d.h. sie müssen an den Schmalseiten ungeschnitten bleiben. Nur die kleinen Kreise schneide ich komplett aus.


Dann rollt man das Blatt zu einem Rohr, so dass die Bleistiftstriche innen sind. Nun kann man es verkleben. Oder, so wie ich, die beiden Schmalseiten mit langen Heftstichen zusammennähen und in die Nadellöcher (zuvor etwas vergrößern) mit kleiner Nadel und dünnem Garn eine zarte Muschelkante häkeln. Wie man das macht, könnt Ihr hier nachlesen.


Viel Vergnügen!
Noch mehr Lust auf Weihnachtsbasteleien? Hier gibt es mehr davon.

Samstag, 17. November 2012

Adventskalender aller Arten


Bald ist der erste Dezember, Zeit sich über Adventskalender Gedanken zu machen. Ich selbst wuchs noch mit den etwas gräulichen Bilderkalendern des Ostens auf. Sie vermittelten trotzdem eine freudig erregte Adventszeit. 


Zwischen den Jahren jedoch liefen wir Kinder die Müllhäuser der Wohnsiedlung ab und suchten uns aus dem Altpapier die fröhlich glitzernden Hüllen der Adventskalender, die Glückspilze aus dem Westen geschickt bekommen hatten. Aus den süßlichen Engeln und Rentieren klebte ich mir zuhause ein Nach-Adventskalenderbild, hängte es an meine Kinderzimmerwand und träumte davon, wie köstlich wohl der allmorgendliche Westschokoladenhappen gewesen sein mochte. 

Anleitung und Vorlagen für den niedlichen Roboter-Kalender zum Befüllen hier

Später bekam ich von den ersten Lieben großzügige Kalender. Ich erinnere ein leuchtendes Pappdorf, ungelenk verpackte Päckchen an einer Strippe, eine riesige Spanplatte mit aufgeklebten Schachteln, die durch eine Lackiermaschine geschickt wurden war und ein selbstgebasteltes technisches Wunderwerk, bei dem man unten an jeweils einem Faden zog und sich auf dem Bild irgendwo ungeahnt eine kleine Klappe öffnete. Natürlich hatte ich erwähnt, dass ich Adventskalender mag, ;-).

verzierte Streichholzschachteln auf Satinbänder geklebt, kleine Päckchen mit alten Buchseiten verziert im Weihnachtsbaum, ein alter lackierter Holzbügel mit eingedrehten Haken (via)

Meine Kinder wurden von den Omis versorgt. Die dänische Nonna des Töchterchens schickte alljährlich ein riesiges Paket mit 48 Päckchen und zwei Stück Kletterseil. Es war immer ein großes Hallo, diese „Kalender“ in den Zimmern aufzuhängen. Dazu bekamen sie je einen Playmobil-Weihnachtskrippe-Weihnachtsmarkt-Waldszene-Kalender. Die Figuren stellten wir jedes Jahr wieder mit auf – bis der weihnachtliche Dekorationsplatzbedarf einfach zu groß wurde. Irgendwann hatte die Nonna die schöne Idee, je einen Schokoladenkalender zu schicken und dazu vier Päckchen – für jeden Adventssonntag eines.

magnetische Aludöschen (Anleitung hier), bunte Säckchen im Matroschka-Look, Spitztüten (so macht man sie) zum Verzieren, beklebte Blechdosen an rustikale Bretter geschraubt

In diesem Jahr möchte ich den beiden einen Kalender basteln und ganz individuell füllen. Ich dachte an ein tägliches Schokolädchen + etwas Nützlichem, das sowieso gebraucht wird (Stifte, Radiergummi, Geodreieck, Socken, Handschuhe, Duschzeug, Haarwaschmittel, Deo – diese Dinge eben).
Ich habe einige schöne Kalender-Ideen zusammengesucht. 

 Socken eignen sich hervorragend – zumal man ja oft einzelne hat, da ja die Waschmaschine den anderen verschluckte. Außerdem ist eine einzelne Socke auch ein prima To Go-Adventskalender – falls man in der Zeit auf Reisen ist. (via)

Eine tolle Idee ist es auch, Schraubgläser oder alte Kaffeekannen und Zuckerdosen mit Acrylfarbe zu bemalen. (via)


Mein Lieblingskalender, den ich allein aus Platzgründen nicht umsetzen kann. Dazu habe ich noch eine lustige Idee:
Statt der Zahlen kann man auf die Päcken einen Kreis aus Tafelkreidefarbe malen. Dazu gibt es ein Stück Kreide und die Kinder dürfen die Zahlen in ihrer eigenen Reihenfolge eintragen und zwischen drin auch wieder austauschen. Welches Päckchen wählen sie wohl wann?


(Alle nicht extra nachgewiesenen Bilder sind Scans aus der Zeitschrift Marie Claire Idée.)
Hier findet Ihr einen spannenden Artikel über die Geschichte des Adventskalenders.

Freitag, 16. November 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Freitagsfragen von Steffi.

1. Weihnachten?


Dieses Jahr bei der dänischen Verwandtschaft, dort wo auch die Weihnachtskobolde wohnen.

2. Was soll jeder wissen?


Das.

3. Ein einfacher Deko-Tipp?


Ruhig mal das innere Kind zulassen ... auch beim Dekorieren.

4. Tolles Geschenk?


Bücher, immer wieder Bücher.

5. Macht Dich soooo glücklich?


Rumulken mit dem Töchterchen.

Donnerstag, 15. November 2012

Beauty is where you find it # 40/12

"Grün" hätte es Nic vom Blog Luizia Pimpinella heute gern. Nun gut. Das passt ja irgendwie. Nicht zum Draußen und auch nicht zum Wetter, aber zum Inneren. Das weilt ja wie schon geschrieben in Surinam, im Regenwald, zusammen mit Kurt, Sandro und Tilda. Dort ist es grün.
Trotzdem, darüber wollte ich heute nicht schreiben, denn ich hänge an einer gefährlichen Stelle fest und solange die nicht gelöst ist, bin ich etwas unentspannt.

Darum zu etwas ganz anderem: Herr Meyer hat nun eine Facebook-Seite und einen Kunst-Kiosk eröffnet. Sehr schön sind die Seiten geworden, finde ich. Schaut ruhig mal vorbei und holt Euch ein Grinsen ab. Daraus ein kleines Detail – zwar blau aber auf Grün.

Mittwoch, 14. November 2012

Von Einzellern und dem Blick ins Antlitz der Menschheit

Vieles das ich im Laufe meines Lebens lernen musste, brauchte ich später nie wieder und vergaß es. Trotzdem lerne ich gern. Da ich das aber nicht einfach so – quasi motivationslos – tue, freue ich mich über Lernanlässe. Zum Beispiel, wenn ich mit meinen Kids für die Schule arbeite. Seit letztem Wochenende weiß ich nun wieder alles über Einzeller und Einzeller-Kolonien. Eine ungefähre Ahnung davon war mir aus der Kindheit geblieben, doch nun kann ich die kleinen Kerlchen auch wieder zeichnen – mit Augenfleck und allem Pipapo.
Ein toller Lernanlass ist auch das nächste Abenteuer von Kurt, Sandro und der Prinzessin, an dem ich gerade schreibe. (Falls Ihr die drei noch nicht kennt, könnt Ihr gern hier einmal schnell nachlesen.) Dieses nächste Abenteuer spielt nämlich in Surinam. Bis vor einigen Wochen wusste ich nicht einmal, dass diese kleine Republik, die zum Amazonas(zulauf)gebiet zählt, überhaupt existiert. Nun gäbe ich einen ganz guten Reiseführer (aus der Ferne) ab.
Bei der Gelegenheit fiel mir auch das unglaubliche Buch "Das Bild der Völker – Blick ins Antlitz der Menschheit" wieder ein. (Hier zeigte ich schon einmal etwas daraus – inklusive einer Kürbissuppe). Surinam wird darinnen nicht erwähnt. Ich fand aber einige Einträge über Amazonien. Die Fotos gefallen mir gut. Doch die dazugehörigen Texte von 1956 möchte ich Euch auch nicht vorenthalten. (Ich muss da manchmal schlucken.)



"Diese hochgewachsenen Negerinnen, (...), zeigen in ihrer Haltung, dass sie sich trotz ihrer armseligen Kleidung als vollberechtigte Mitglieder der menschlichen Gesellschaft fühlen." 


"Die Bewohner des tropischen Urwaldes sind im Vergleich zu den Bewohnern des kalten Berglandes sehr sauber. Sie baden häufig. Da sie aber weitgehend unbekleidet leben, kennen sie nicht die Sorgen der "großen Wäsche". Der Waschtag wird erst nötig, wenn sie in den Besitz von eingehandelten Baumwollstoffen kommen."


"Die wirtschaftliche Erschließung durch die Weißen ist bisher kaum in Angriff genommen worden. Die Ursachen liegen in dem ungesunden Klima, die Unzugänglichkeit des Gebiets und im allgemeinen Mangel an Arbeitskräften. Erst nach und nach ist es gelungen, Indianer aus den Grenzbezirken der Waldstämme zu verdingen."

Montag, 12. November 2012

Bilder der Kindheit

Letztens fragte ein Junge nach einer meiner Lesungen: "Wie machen Sie denn das, dass ich das ganz genau vor mir sehen konnte, wo Kurt und Sandro waren. Als wäre ich mit dabei gewesen?"
Ein tolles Kompliment, oder?
Ich sagte ihm, dass ich auch immer mit dabei bin, wenn ich meine Geschichten schreibe und dass ich dann erzähle, was ich sehe und rieche und spüre, während ich dort bin. Und dass ich diese Dinge gern in Bildern beschreibe, Bilder, die jeder versteht. (Und dass man solche Bilder Metaphern nennt, ... na ja, manchmal geht es dann mit mir durch, aber die Lehrerinnen nicken lächelnd dazu, ;-)).
Ich habe noch ein wenig darüber sinniert. Über Geruchs- und Empfindungserinnerungen. Wie schnell diese einen ad hoc in die Kindheit katapultieren. Und wie schön das manchmal ist.


Mein lieber Herr Papa schickte mir gestern dieses unglaublich tolle Foto: "Frau Herden ganz klein, aber groß für ihr Alter, ein wenig verklemmt in ihrer Begegnung mit einigen fröhlichen Zigeunerkindern. 1977 in Rumänien". Ich erinnere diese Situation ganz genau. Ich weiß auch noch ganz genau, wie sich meine nackten Füße in den Gummistiefeln anfühlten und wie die Plaste-Trainingsjacke immer knisterte, wenn ich sie auszog. Und ich weiß, dass ich da so in den rutschigen Gummistiefeln und der Knisterjacke ein bisschen Angst hatte und das große Mädchen total schön fand.

Noch mehr Kindheitskatapulte:


* der Geruch von sonnenbeschienenen Holz
* der Geschmack von Rhabarber
* Beine Ausstrecken unter einem eiskalten Federbett
* auf der Wiese liegen und stundenlang Minipflanzen und Miniinsekten beobachten
* das Geräusch, wenn man mit einem Löffel gegen ein Schälchen mit luftiger Cremespeise schlägt

Samstag, 10. November 2012

4 Ideen zum Wochenende # 7

Grau und nebelig ist es draußen, da braucht man etwas Süßes, etwas Kuschliges, etwas Melancholisches und etwas Schönes.
Man könnte vielleicht:

1. eine tolle Torte backen:


... und dazu vorher den niedlichen Backblog des Autors Paul Bukowski entdecken: Der muss haben sieben Sachen. Auf dem Bild Chocolate Fudge Cake.

2. etwas Kuschliges basteln:


... nämlich dieses Pompon-Armband. Die kleinen Pompons kann man ganz einfach mit Hilfe einer Gabel zaubern. Die ganze Anleitung gibt es hier.



3. eine alte Musik neu entdecken:
Als ich das Jahr 1997 in Kalifornien lebte, gehörte zum Soundtrack die Band "Sublime". Deren drittes und erfolgreichstes Album kam 3 Monate nach dem Tod des Sängers heraus. Ich erinnere ein Benefiz-Konzert für die zurückgebliebene Witwe und die 2 Kids in L.A. Dort entdeckte ich die Band Bargain Music mit Josh Fischel als Sänger. Ich höre das Album "American Born" immer noch total gern. Hier die Life-Aufnahme eines viel später erschienen Songs, da mein Lieblingssong, das Cover "Head over Heels", nur als schlechte Aufnahme zu finden ist:



4. eine online-Zeitung durchblättern:


... die aktuelle Ausgabe des Rue Mag.

Freitag, 9. November 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Heute ist Freitag, die liebe Tradition möchte es, dass ich mich Steffis Fragen widme.

Was hast Du diese Woche jeden Morgen gemacht?


Vielen, vielen Kindern vorgelesen. Wie beispielsweise hier aus meinem Buch "Herr Klopstock, Emma und ich" im Salon Theater in Taunusstein am Donnerstag (trotz Schniefnase ... die heisere Krächzstimme konnte ich hingegen sehr gut gebrauchen).

Womit hast Du nicht gerechnet?


Dass die Kids von heute keine Schleckmuscheln mehr kennen! Die gibt es nämlich bei meinem Quiz nach jeder Klopstocklesung als Preis. Und die Gewinner fragten mich, ob ich noch mehr davon hätte und was das denn überhaupt sei?!?

3. Eine neue Idee?


Vielleicht doch einen Verein gründen?

4. Was willst Du asap (as soon as possible, ;-)) nachmachen?


Diese tolle Lampe aus alten Metallbaukasten-Elementen, die ich in einer Marie Claire Idée entdeckte.

5. Dein Lebensmotto gerade?

Donnerstag, 8. November 2012

Beauty is where you find it # 39/12

Zu Nics heutigem Thema "Linien" fiel mir sofort eine Ausstellung ein, die wir im April dieses Jahres besuchten: Ankabutas Netz der südkoreanische Künstlerin Songie Seuk alias Ankabuta.







Nachtrag am 15.11:
Die Künstlerin selbst meldete sich auf diesen Post hin bei mir und ließ mich wissen, dass ihre Werke vom 25. November bis zum 13. Januar im Museum Wiesbaden im Rahmen der Ausstellung "eine/r aus 17" zu sehen sind. 
"Die Ausstellung zeigt einen spannenden Querschnitt junger zeit­genössischer Kunst. Sie vereint siebzehn Kunstschaffende aus dem Rhein-Main-Gebiet, die das Museum Wiesbaden für das renommierte Vordemberge-Gildewart Stipendium 2012 nominiert hat."
Eine wunderbare Gelegenheit einmal wieder in die Landeshauptstadt zu fahren.
Noch ein Nachtrag:
Ich gratuliere der Künstlerin Ankabuta zum Vordemberge-Gildewart Stipendium 2012!

Mittwoch, 7. November 2012

Recycling-Idee: Wandtafel aus einer Spieleisenbahnstrecke

Heute las ich 160 10-Jährigen aus meinem Buch vor. Und obwohl das unglaublich viel Spaß macht, bin ich schlagkaputt, wenn ich nach einer Lesung nach hause komme. Manchmal zwinge ich mich dann zur Muße und blättere ein Magazin durch. So wie heute.
Ich wählte eine französische Marie Claire Idée. Eine der Ideen möchte ich gern hier vorstellen, weil ich sie ganz wunderbar finde. (Die Anleitung habe ich ein bisschen modifiziert.)

Eine BRIO-Tafel für die Küche


Dazu legt man auf eine dünne Holzplatte eine schöne Eisenbahnstrecke und zeichnet deren äußeren Umriss nach. Diesen mit der Laubsäge aussägen und die Kanten glatt feilen. Dann Tafelfarbe nach entsprechender Anleitung auftragen. Das muss nicht unbedingt schwarz sein. Inzwischen gibt es Tafelfarben in allen möglichen Tönen, zum Beispiel die von Hudson Paint.


Wenn die Farbe völlig getrocknet ist, klebt man mit einem starken Klebstoff Stück für Stück der Eisenbahnstrecke auf.
Um das Ganze an der Wand zu befestigen, kann man nun 4 Löcher jeweils oben und unten am Rand durch die Platte bohren. Diese kurz anhalten und die Löcher an der Wand markieren. Bohren (6er), Dübel rein(6er) und mit entsprechenden Senkkopfschrauben Platte fest schrauben. Dabei muss natürlich jemand halten. Die Schraubenköpfe mit der Farbe übermalen.
Noch ein Tipp: Wer keine große Kiste BRIO-Eisenbahnschienen hat und diese auch nicht neu kaufen möchte, IKEA bietet ein ganz ähnliches Modell in günstig.

Freitag, 2. November 2012

Der Frage-Foto-Freitag

Heute am Freitag vor dem Eintagsladen 6 dreht sich natürlich alles um diesen. Manchmal bin ich mir selber unheimlich, dass ich es tatsächlich schaffe, dieses große Projekt nahezu allein auf die Beine zu stellen, ;-). Obwohl ich mich schon jetzt an dieser Stelle ganz doll bei Rufus, Meike, Katinka und meinen Kids bedanken möchte. Ganz, ganz, ganz allein geht es natürlich nicht.
Auch die Antworten auf Steffis Freitagsfragen bleiben von den nahenden Ereignissen nicht unbeeinflusst.

1. Immer eine gute Idee?


Alle Dinge, die weggeworfen werden sollen, zuvor auf ihren Umnutzungs- oder Recyclingwert zu überprüfen. Mit ein bisschen Fantasie kann man fast alles noch irgendwie umwandeln oder zweckentfremden. Wie zum Beispiel diesen alten Toastscheiben-Halter der 60er Jahre-Frühstückstische: Der wird mir am Sonntag als Display für meine kleineren Buchdeckel-Collagen prima Dienste tun.

2. Ein Supertrick?


Steffis Screen-Shot-Trick hatte ich auch erst letztens herausgefunden (Bildschirmfotokamera zum freien Wählen des Bildausschnitts beim Mac öffnet man übrigens über cmd+shift+4, den Ausschnitt wählen und loslassen, Klick!).
Ich entdeckte vorgestern auch diese Seite. Dort kann man beispielsweise seine Bilder in alte Fotos verwandeln. So, wie ich es mit dem Eintagsladen-Flyer gemacht habe.

3. Vorfreude auf ...?


... das große Buffet selbstgemachter Kuchen im Eintagsladen.

4. Wofür liebst Du Sonntagnachmittage?


Sie bieten eine fantastische Möglichkeit für entspanntes zügelloses Kreativsein.

5. Über was freust Du Dich gerade?


Dass ich vorhin diese Collage retten konnte.
Da ich immer Originalbilder aus alten Magazinen verwende, habe ich jedes nur ein Mal. Wenn dann etwas schief geht und das Bild beispielsweise schlimme Dellen wirft, die sich nicht mehr glatt ziehen, dann ist das sehr traurig. Hier schnitt ich die Dellen einfach heraus und legte hellblaue Dreiecke an. Dieses ungeplante Stück gefällt mir nun viel besser als zuvor, ;-).