Samstag, 27. August 2011

Upcycling September


Wettbewerbe aller Art mag ich ja ganz gern. Dabei geht es mir nicht um die Gewinne an sich, ich habe sowieso noch niemals etwas gewonnen - Moment, das stimmt nicht: Bei meinem zweiten PoetrySlam gewann ich einen Rucksack mit Trinkflasche und einem Synonymwörterbuch und in einem Seminar während meines Architekturstudiums in Kooperation mit dem DAM gewann ich eine Torte des damaligen Tortenweltmeisters. Ich hatte mir einen interessanten "Neurowissenschaftlichen Belohnungs-Helm" ausgedacht - wobei ja in diesem Fall das Wort "Gewinn" nicht ganz richtig ist, sondern es eigentlich "Preis" für den Entwurf oder die kreative Leistung heißen müsste - es geht mir also nicht um den Gewinn, sondern um die Herausforderung.
Manchmal ist absolute Freiheit zu viel und führt im Schaffensprozess zu nichts. Manchmal ist eine Vorlage eine notwendige Motivation, wenn man sie beispielsweise versucht zu brechen. Das bedeutet, scheinbare Eingrenzung kann Kreativität fordern und fördern.
Bei Dawanda haben sie den Upcycling September-Wettbewerb ausgerufen. Der hat sogar noch einen weiteren positiven Effekt: Menschen denken über Upcycling nach. Dabei wird Materialien (oft Müll) durch erneute Verarbeitung eine neue, höher wertige Funktion gegeben.

Wer mag kann meine Beiträge trotzdem herzen, ;-). Oder kaufen.



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