Dienstag, 26. April 2011

Hühner


Irgendwie geht es ja in diesen modernen Zeiten im Jahr selber immer etwas unter. Doch dann zur Osterzeit der große Auftritt für - das Ei.
Sind nun alle gefunden, die Bunten, und harren darauf, gegessen zu werden. Aus Schokolade sind die meisten schon weg. Die Echten, gekochten liegen etwas länger, werden letztendlich zum Salat. Schafft man ja sonst gar nicht so viele.
Mir geht es aber gar nicht um das heidnische Fruchtbarkeits-Symbol selber, sondern um die Erzeugerin, das Huhn.
Auf der Farm der dänischen Verwandtschaft durfte ich ihn wieder entdecken - den Frieden, der mich erfüllt, wenn ich in einen sonnendurchfluteten Hühnerstall blicke. Natürlich hat das ganz viel mit Kindheitserinnerungen zu tun. Doch auch dieses leise Gack Gack, dieses tollpatschige Gehabe, dieses maßlose Gegacker nach dem Eierlegen, dieses gemütliche auf dem Ei Herumsitzen, dieses Picken - einfach friedlich. Und einfach schön, ihnen Morgens die warmen Eier zu mopsen.
Und der Hahn? Ja, der Hahn muss sein. Nimmt sich wichtig und weiß selber nicht warum. Ist eben so.





Ich habe einen Werbefilm der schweizer Marktkette Migros entdeckt. In der Hauptrolle ein Huhn. Es soll zum Star geworden sein und Talkshowauftritte absolviert haben. Nun ja.


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