Donnerstag, 5. April 2012

Urban Stitching statt oder mit Ostereier Suchen

Ostern naht mit großen Schritten, das Wetter meint es schlecht – egal – Osterspaziergänge müssen trotzdem sein, ob nach einem opulenten Mahl, nach dem Gottesdienstbesuch oder um den Kids die bunten Eier zu verstecken. 
Nun gehe ich ja nicht so gern spazieren. Zumindest nicht ohne ein Ziel. Heimlich Schokoladenhäschen in Unkräuter am Wegesrand fallen zu lassen, in der Hoffnung die hinterher bummelnden Kinder finden sie dann, ist ja schon mal ein toller Spaß. Man könnte sich aber zusätzlich ein paar alte dünne Kletter-Seile, Plastikwäscheleine oder andere bunte Schnüre einpacken und die Lehne einer Sitzbank aus Lochmetall damit verzieren. 



Oder eine Kellerluke, so wie ich es in Köln sah. Im klassischen Kreuzstich. Urbanes Sticken, nennt man das. 
Ampeln einstricken macht ja inzwischen irgendwie jeder. Letztens glaubte ich sogar eine alte Dame zu sehen, die sich an einer Laterne zu schaffen machte. Warum auch nicht? Irgendwohin muss man ja mit all den kratzigen Schals und Socken, die dann doch niemand haben wollte. 
Aber etwas, das jeder macht, verliert irgendwann seinen Reiz. Zumal es auch immer schwieriger wird einen nicht wollen ummantelten Pfahl oder Baum zu finden.


Nun also sticken. Dazu muss man nur Elemente finden, die ein Lochmuster aufweisen. Mülleimer, Bänke, Gitter, Zäune beispielsweise. Augen auf, während man also die Stadtmöblierung passiert. Sie könnte hübscher aussehen.

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