Donnerstag, 15. März 2012

Mein Buch wurde mit dem Leipziger Lesekompass prämiert!

Ich bin so glücklich, denn soeben erhielt ich die Nachricht, dass auf der Leipziger Buchmesse die Jury des Leipziger Lesekompass mein Buch "Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet" prämiert hat.



Dazu wird gesagt:
"Die Leipziger Buchmesse und Stiftung Lesen haben den Leipziger Lesekompass gemeinsam ins Leben gerufen, um Bücher und andere Medien zu prämieren, die Lesespaß mit einem lesefördernden Ansatz verbinden.

Eine unabhängige Jury wählt Titel aus, die aktuelle Trends aufgreifen und einen Bezug zu den Lebenswelten von Kindern herstellen. Die Leseempfehlungen weisen nicht nur Titel aus, die leidenschaftliche Leserinnen und Leser ansprechen, sondern auch solche, die das Interesse von "Lesemuffeln" wecken sollen. 



Hintergrund
Jährlich erscheinen rund 8.000 neue Kinder- und Jugendbücher. Der Leipziger Lesekompass informiert und bewertet Bücher, die sich für das Fördern von Lesekompetenz in Schulen und Kindertagesstätten eignen. Denn: zahlreiche Studien belegen, dass Lesen die Schlüsselkompetenz für Bildungsteilhabe und späteren beruflichen Erfolg ist. Lesefertigkeit erwirbt aber nur, wer schon von Anfang an erfahren hat, dass Lesen Spaß macht."



Na, das passt ja im übertragenen Sinne ganz wunderbar zur heutigen Fotochallenge von Nic: beauty is where you find it 10/12 – Ins Licht.



Beim Eintagsladen 5 dabei – Lieselotta

Stricklieseln mochte ich schon immer. Obwohl sich das Ganze bei mir immer verknotete. Später versuchte ich es dann mal mit einer Strickmühle. Ich stand auf einem Stuhl, damit das Gewicht schön tief hängen konnte, drehte und leierte – und alles war verknotet. Ich gab es auf und finde schön, was andere hinkriegen. Beispielsweise Anja, die wunderschönen (irgendwie skandinavisch anmutenden, finde jedenfalls ich) Schmuck herstellt und unter dem passenden Namen Lieselotta* anbietet. Wie sie dazu kam, beschreibt sie heute hier.



"Ich bin 26 und nach einem langen, noch nicht abgeschlossenen Weg der Selbstfindung – fehlgeleitet über Umwege Richtung Wirtschaftsabi und einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau –, auf dem besten Wege zur Innenarchitektin. Die Tücken dieses Jobs sind mir inzwischen, nach einem einjährigen Praktikum, ebenfalls  bewusst geworden und vielleicht halte ich schon nach Notlösungen Ausschau, falls das mit der Innenarchitektur irgendwann nicht mehr klappt? Trotzdem fühlt sich dieser Weg nach wie vor noch gut an. Kurz gesagt: Derzeit bin ich Studentin im Masterstudium Innenarchitektur im 8. Semester an der h_da, freie Mitarbeiterin in einem Architekturbüro und seit etwa zwei Jahren Strickliesel-Fan. 



Wie ich dazu kam ? "Mama, bringst du mir mal bitte das Stricken bei!" 
Als praktisch veranlagte Studentin, chronisch pleite aber mit Begeisterung für Gestricktes, wollte ich meine eigenen Schals stricken. Dazu bin ich allerdings nie gekommen, denn stricken kann ich heute noch nicht! Ich fand jedoch die alte Strickliesel im Schrank und damit habe ich dann viel herum probiert. 
Zuerst sind die "Perlen"-Armbänder entstanden, da ich selbst sehr gerne Armbänder trage. Und wie das dann so ist, wollten die Freundinnen auch eines haben. So kam dann eins zum anderen und nun entstehen immer mehr Ideen...




Vor ein paar Monaten habe ich meinen DaWanda-Shop gegründet und möchte mit meinen Produkten zeigen, dass die Strickliesel, die man als Kind in die Hand gedrückt bekam – dabei wusste man gar nicht so wirklich, was man mit dem Schlauch, der da raus kam, anfangen sollte –, doch zu etwas zu gebrauchen ist. Denn es können ja tatsächlich wirklich schöne, schlichte Schmuckstücke, ohne viel Schnick Schnack oder Bling Bling entstehen.
Das Stricklieseln schafft mir einen gewissen Ausgleich und Entspannung zum Studium und zum Job. Da ich im Job oft keine Gestaltungsfreiheit habe, die ich mir wünsche, fühlt es sich einfach gut an, etwas Eigenes zu gestalten und herzustellen. Etwas, das mir in erster Linie selbst gefällt und das bei anderen auch noch gut ankommt!



Mein Must have für den Sommer: Die Strickliesel-Charms in knalligen Farben! Sie können an alle Ketten oder   Armbänder gehängt werden und werten so vielleicht sogar etwas Altes wieder auf!"
Weitere Teilnehmer des Eintagsladens 5 stellen sich hier vor.

Mittwoch, 14. März 2012

Beim Eintagsladen 5 dabei – 2un°


Wer meinen Blog schon länger liest oder mal einen Blick in mein MädchenLädchen geworfen hat, der weiß, dass mir die Produkte derer, die ich heute vorstelle, sehr, sehr gut gefallen. Darum freute ich mich, als sich Friedrich wieder für den Eintagsladen bewarb. Hier gibt es ein persönliches Portrait von ihm, das ich zum Eintagsladen late night schrieb. Nun haben seine Frau und er ein neues Label gegründet: 2un°.



2un° ist die Verbindung zweier Köpfe aus Karlsruhe zu einem Label– das männliche Haupt von tassenlampen und das weibliche von dammerstoffe
Das Design der Produkte von 2un° ist von Nachhaltigkeit geprägt. Ausrangiertes oder Unbrauchbares bekommt durch Re- und Upcycling eine neue Perspektive, eine neue Funktion und eine andere Ästhetik. Dadurch werden und sollen eingefahrene Seh- und Konsumgewohnheiten hinterfragt werden. 


So wird verblichener Frottee zu einem schicken Accessoire und aussortierte Krawatten bekommen eine zweite Chance. Alte Kaffeetassen fangen buchstäblich an zu leuchten, wenn sie nicht nur die Funktion, sondern auch ihre Position verändern und nun über dem Kaffeetisch hängen anstatt darauf zu stehen. Wunderschöne alte Tapeten bekommen ein zweites Leben als neue Dekoelemente.


Das Design orientiert sich immer auch am Material. Ganz bewusst versuchen die Designer, die Sichtweise des Konsumenten auf die Dinge und damit auf die Welt, wie sie zu sein scheint, zu verändern.


"Unsere Produkte werden ausnahmslos von uns selbst – teilweise auch in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen – in Deutschland hergestellt", schreibt Friedrich.
Weitere Portraits der Teilnehmer des Eintagsladens 5 findet Ihr hier.

Dienstag, 13. März 2012

Beim Eintagsladen 5 dabei – Zane Bormane

Zane Bormane kommt ursprünglich aus Lettland, darum hat sie diesen schönen Namen. Schon als Kind war sie von Kunst umgeben, denn ihr Vater ist Künstler und Grafiker in Riga. Zane bekam ihre künstlerischen Ambitionen und Talente quasi mit in die Wiege gelegt. Nun ist sie 23 Jahre alt und lebt  im Heimatstädtchen. Beim Eintagsladen 5 ist sie mit ihrem Laben rundumbunt dabei.


Mit diesem möchte sie, wie es der Name schon sagt, die Welt mit kleinen Dingen bunter machen. 
Zane ist sehr experimentierfreudig und will sehen, wie sich Alltagsmaterialien in gestalterischen Situationen verhalten und wie man sie in Szene setzen kann.



Vor etwa einem Jahr entdeckte sie die Handmade-Szene. Sie lieh sich eine Buttonmaschine, die in der Folge alles Mögliche über sich ergehen lassen musste. "Aber wir sind mittlerweile ein tolles Team!", freut sich Zane.



"Auf die Gestaltung von Leinwänden kam ich auch durch die geliebten Buttons. Ich wollte die Buttons, wenn sie nicht getragen werden, trotzdem in Szene setzen, damit sie nicht in einem der vielen Schmuckkästchen verstauben sondern einen Ehrenplatz an der Wand bekommen. So entstand zusätzlich ein Wohnaccessoire der besonderen Art – sozusagen 2in1. 
Damit war der Damm endgültig gebrochen und auch die Leinwände wurden meine Versuchsobjekte zum Benähen, Besticken, Bekleben und so weiter."



"Mal schauen, was es sonst noch so aus meinem kreativen Kopf heraus zu locken gibt! 
Ich freue mich jedenfalls sehr, dass der nächste wichtige Schritt getan ist und ich meine Produkte auch außerhalb meines Freundeskreises auf dem Eintagsladen 5 präsentieren und verkaufen kann!"



"Mein Lieblingsprodukt? Mhm – EIN Lieblingsprodukt zu bestimmen ist schwierig. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich neue Stoffe oder ein neues Motiv verarbeiten kann – und das ist dann für den Moment mein Lieblingsprodukt! 
Aber jeder braucht unbedingt einen meiner einzigartigen Magazin-Buttons, ;-) - da ist nämlich für jeden was dabei!"

Hier gibt es weitere Eintagsladen 5-Teilnehmer.

Montag, 12. März 2012

Beim Eintagsladen dabei – papa*ya Seifenmanufaktur

Ich muss hier einmal etwas gestehen: Ich kann sehr lakonisch, sarkastisch, ironisch, scharfzüngig und manchmal auch etwas böse sein. So war meine Umschreibung für einen Markt, der mir nicht gefiel, immer "Seifen, Kerzen, Kirschkernkissen". Darum erschien es mir zu Beginn der Geschichte des Eintagsladens undenkbar, diese Dinge anzubieten. Dann kamen die Tassenkerzen, die mich einfach begeisterten und die das letzte Mal einzogen.



Und als ich die charmante Bewerbung von Steffi erhielt, entschied ich spontan, auch den Seifen der papa*ya Seifenmanufaktur ein Plätzchen einzuräumen. Darum gibt es also im fünften Eintagsladen das erste Mal Seifen.



Ich bat Steffi um ein paar Worte zu sich selber:
"Zu meiner Person gibt es zu sagen, dass ich verheiratet bin, drei Kinder habe und in Arheilgen wohne. 



Zu schönen Düften fühle ich mich schon mein ganzes Leben lang hingezogen. Und seit fast vier Jahren sind meine Seifen und Köperpflege-Produkte – natürlich alles Bio – unter dem Namen papa*ya Seifenmanufaktur zu kaufen. 
Selbstverständlich benutzen wir zuhause auch alle papa*ya-Produkte. Neue Rezepturen werden immer im Selbstversuch und auch von meinen Freundinnen auf "Herz und Nieren" getestet.



Meine Lieblingsprodukte sind momentan die kleinen Brüder meiner Aromatherapie-Bäder, die es ansonsten im 100 Gramm-Glas zu kaufen gibt. Zum einen, weil die "Für ein Bad"-Winzlinge zum Testen der verschiedenen Duftrichtungen super sind. Aber vor allem, weil sie durch den hohen Gehalt an Sheabutter so eine samtig-weiche Haut machen -– für die Wellness zuhause, ;-)."



PS der Blog-Redakteurin: Die kann man auch bei der Tombola im Eintagsladen gewinnen.
Weitere Teilnehmer des ETL5 findet Ihr hier.

Samstag, 10. März 2012

Beim Eintagsladen 5 dabei – die Keramikgestalterin Christiane Riemann


Als Kind der 1970er Jahre gehörte Keramik ins Elternhaus – und darum lange nicht in meines. Irgendwann änderte sich das. Langsam schlich sich das ein oder andere Stück hier ein. Die skandinavische Verwandtschaft katalysierte diesen Prozess noch. Und irgendwann entlockten mir manche Vasen oder Schälchen aus Keramik "Ahs" und "Ohs". 
Ich freue mich, dass ich den schönen Stücken von Christiane Riemann über den Weg lief. Und dass sie nun beim Eintagsladen 5 dabei sein wird. 
Lest hier, wie Christiane den Schaffensprozess ihrer Objekte beschreibt:


"Spannung bis zum Schluss – der lange Weg von der Idee bis zum fertigen Porzellangefäß

Eine Idee in Porzellan umzusetzen – das geht schnell. Ein vorbereiteter Kloß Porzellan mit der richtigen Konsistenz ist auf der Töpferscheibe rasch zu einem Gefäß geformt. Später im lederharten Zustand wird die Form dann überarbeitet, geglättet, eventuell noch einmal verformt, montiert, gelocht, …  
Wenn ich mein Zeichen CR in den Boden geritzt habe, ist die Form fertig zum Trocknen. 
Getrocknet bemale ich sie, ritze Muster hinein oder wasche diese heraus oder bedrucke den Rohling. Es gibt unzählige Varianten des Verzierens. 


Erst wenn genügend Teile fertig sind, setze ich den Brennofen Schicht für Schicht für den ersten Brand. Nach einem Tag ist der Ofen soweit abgekühlt, dass ich die Porzellanteile schleifen und feucht abwischen kann, bevor sie glasiert werden. Danach folgt ein akribisches Abputzen. Dann wandern die Gefäße noch einmal in den Ofen – zum Glattbrand  bei 1250°C. Erneut muss man nun einen Tag warten! 
Mit der sinkenden Ofentemperatur steigt die Spannung: Sind die neuen Entwürfe gut geworden oder hat das eigenwillige Porzellan mal wieder für ungewollte Überraschungen gesorgt, Verformungen, Risse oder Setzungen bekommen? An diesem Punkt ist meine Neugierde kaum zu bremsen – noch bei viel zu hoher Temperatur wage ich schon mal einen kurzen Blick in den Ofen. Ich kann es kaum erwarten auszuräumen – es ist immer ein bisschen wie Weihnachten!"


Ein wunderschönes Ergebnis:
Tea for two – ein zartes Teegeschirr in klassischem Schwarz/Weiß mit matter unglasierter Biskuitoberfläche als haptisches Erlebnis auf einem außergewöhnlichen Porzellantablett mit Häkelrand.

Weitere Teilnehmer im Eintagsladen 5 findet Ihr hier.

Freitag, 9. März 2012

Mein Buch "Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet" in der Geolino!



Hier sammle ich alle Kritiken. 
Falls einer von Euch eine findet, freue ich mich, wenn Ihr sie mir weiterleitet. 

Donnerstag, 8. März 2012

Beauty is where you find it 09/12 - Frühlingsschnipsel

Zum Frauentag fragt Nic in ihrer Fotochallenge nach Frühlingsschnipseln. Wie passend, ;-). Denn natürlich fallen mir dazu sofort sprießende Knospen, erwachendes Leben und aufbrechender Neubeginn ein. Und das alles hat ja irgendwie auch mit den Frauen zu tun. Feiern wir sie – die Frauen und die Frühlingsschnipsel.




Die oberen beiden habe ich diese Woche in unserer Küche aufgenommen. Der Zweig war Teil eines schönen Straußes. 
Die folgenden Bilder dokumentieren den Frühling in Dänemark, den wir dort im letzten Jahr erleben durften.








Mittwoch, 7. März 2012

Beim Eintagsladen 5 dabei – ani²


Als sich Ani aus dem hohen Norden für den Eintagsladen bewarb, schrieb sie, dass sie gern einmal wieder ihre Kunden aus Hessen träfe, denn hier käme sie ursprünglich her. Na dann, so soll es sein.


Ani sagt über ihre Kunst, die sie seit 2008 als freischaffende Künstlerin, fertigt: 
"Jede Kultur, jede Stadt und auch jede Familie setzt sich aus vielen kleinen Teilen zu einem Gesamtbild zusammen. Davon fasziniert, fertige ich mit ani² großartige kleinformatige Wandgestaltungen in Form von poetisch-humorvoll-detailverliebten Collagen aus Papieren, Stoffen, Fundstücken und Zeichnungen."


Diese Collagen-Quadrate, jedes einzelne ist auf der Rückseite mit einer Nummer versehen, kann man als Puzzle-Teile des Lebens ansehen, die einzeln funktionieren, oder als Sammlungen eines großen vielfältigen Ganzen.


"Verschiedenste Aspekte des Lebens lassen sich mit Hilfe der kleinen Quadrate zu einem geordneten Chaos arrangieren: Erinnerungen, Weisheiten, Eigenes und Fremdes – alles „schön“ nebeneinander. So, wie im Leben eben auch."


Auf Wunsch fertigt Ani auch ganz persönliche Quadrate aus eingesandten Fotografien oder den eigenen Erlebnissen des Interessierten.


"Antrieb für meine Werke ist in erster Linie ein hartnäckiger, kreativer Virus – sowie der absolute Wille den Ernst des Lebens in seine Schranken zu weisen", schreibt Ani. 
Das klingt überaus sympathisch. Ich freue mich auf ihren Stand im Eintagsladen 5.
Die Präsentationen weiterer Teilnehmer findet Ihr hier.

Dienstag, 6. März 2012

Beim Eintagsladen 5 dabei - chilili

Heute präsentiere ich Euch Elke und Sandra mit ihrem Schmuck-Label chilili. Sehr sympathisch sehen die beiden aus.



Auf meine in den Raum gestellten Fragen, antworteten sie mir folgendermaßen:
"Frau braucht mindestens so viele Ringe wie Handtaschen oder Schuhe, deshalb kreieren wir seit 2006 unsere eigenen Prachtstücke. Außerdem ist es DIE Gelegenheit, unsere geballte Kreativität auszuleben :).
"chilili" soll uns und anderen Spaß machen!


Unsere Leidenschaft sind Großformate: Groß und selbstbewusst müssen die Schmuckstücke sein, deren Wert man beim Tragen fühlt. 
So entsteht eine trag- und spürbare Lebensfreude aus Silber. 
Die besten Ideen haben wir, wenn wir gemeinsam scribbeln, reisen, japanische Zeitschriften durchblättern oder uns mit Freunden und Lieblingskundinnen austauschen. Der Ring ist fast immer die erste Idee, dann kommen meist passende Ohrringe, Anhänger und Armbänder dazu. Wir verwenden nur hochwertige Materialien, wie 925er Silber mit Halbedelsteinen, Süßwasserperlen, Perlmutt oder Emaille.


Unser Lieblings-Prachtstück ist der 68 Gramm schwere Silberring mit einem Lodolith-Stein. Warum? Weil man sich in dem Stein verlieren kann, der an Korallen und Fantasielandschaften erinnert. Jeder Stein sieht anders aus und durch sein Farbenspiel passt er zu fast jedem Outfit."

Sehr schön, ist auch dieser Film, der in knapp zwei Minuten darstellt, was die beiden inspiriert und was aus diesen Inspirationen entsteht. Viel Spaß!


Weitere Teilnehmer des Eintagsladen 5 am 1. April findet Ihr hier.

Montag, 5. März 2012

Jugendstil Keksdosen – wunderbare Inspiration

Das Heimatstädtchen bewirbt sich darum, dass die Mathildenhöhe zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt werde. Zu Recht, wie die Kunsthistoriker sagen. Denn hier passierte Großes – beginnend mit der Ausstellung "Ein Dokument Deutscher Kunst", die 1901 von Großherzog Ernst Ludwig initiiert wurde und die die ganz großen Künstler und Architekten der damaligen Zeit herbrachte – und Theodor Heuss soll gar mal gesagt haben, dass das 20. Jahrhundert eigentlich in Darmstadt begann. Darum haben wir hier eine ganz wunderbare Sammlung verschiedenster Darmstädter Jugendstil Artefakte. 
Elke Pikkamaats Worte über die inspirierende Kraft einer Zuckderdosen-Ausstellung ließen mich gestern beispielsweise einige traumhaft schöne Keksdosen erinnern, die ich letztens im Jugendstil Museum fotografierte.



Entworfen hat sie ein Repräsentant der Wiener Werkstätte, Emanuel Josef Margold, der 1911 nach Olbrichs Tod in die Künstlerkolonie Mathildenhöhe kam. Die Zusammenarbeit mit der Keksfabrik Bahlsen in Hannover erbrachte eben jene wunderbaren Keksdosen. 






Mögen sie Euch zu Schönem inspirieren.

Freitag, 2. März 2012

Beim Eintagsladen 5 dabei – elke . pikkemaat

Der erste April rückt näher und damit der Eintagsladen 5. Gestern brachte der Postbote die Flyer und Plakate. Es wird Zeit, den Vorstellungs-Reigen der teilnehmenden Labels zu beginnen.




Das erste Mal begegnete mir das einzigartige reDesign von elke.pikkemaat im "Jungbrunnen", dem schönen Laden von Karen in Groß Umstadt. Ich war sofort begeistert. In den Dingen steckte soviel Liebe und Schönheit – und eine letztendlich perfekte Umsetzung des Recycling-Gedankens. Denn: "reDesign ist ein Gestaltungsprinzip, bei dem Wertstoffe – Altkleider, Produktionsaus-
schüsse, Dinge, die übrig sind – gesampelt werden."
Und so entstehen "Damenröcke aus Herrensakkos, Geldbörsen
aus Handschuhen, Kuschelmonster aus aufgetragenen Pullovern."
Dabei  werden die Spuren des vormaligen Gebrauchs nicht kaschiert, sondern bestimmen das ungewöhnliche Design und verbreiten im Wiedererkennen eine extra Freude. 




Ich fragte Elke nach ihrem momentanen Lieblingsstück der Kollektion. Sie sandte mir das Bild dieser wunderbaren Gefäße. 




Dazu schrieb sie:
"Mir ging dabei immer wieder (und auch immer noch) der schöne Titel einer noch schöneren Ausstellung durch den Kopf, die ich 2008 in Winterthur in der Villa Flora angeschaut habe: "Die Seele einer Zuckerdose".


Pierre Auguste Renoir, Sucrier et timbale, 1910. Öl auf Leinwand, 19,5 x 26 cm. 
Was kann man mit den schönen Zuckerdosendeckeln anfangen, wenn die Dose selbst kaputt gegangen ist? Viele Leute haben scheinbar keine Ideen dazu, deshalb gibt es die Deckel auch immer wieder auf Flohmärkten zu kaufen. Ich habe in den letzten Jahren etwa 50 Stück gesammelt."
Wie schön.
Wer Elkes redesignte Dinge live erleben und kaufen möchte, wird ihren Stand auf dem Eintagsladen 5 am 01. April in der Centralstation in Darmstadt finden.
So nach und nach werde ich die Teilnehmer desselben hier auf meinem Blog vorstellen.