Donnerstag, 7. März 2013

Beauty is where you find it #55

Die Freundschaft ist das Motto heute bei Nics Fotochallenge – ein so weit gefasstes Thema mit unendlichen Möglichkeiten, dass ich zum Naheliegendsten griff, im wahrsten Sinn des Wortes. Hier im Bücherregal steht nämlich eine kleine Plexiglasscheibe: Sommer `96. Verdammt lang her, doch die Erinnerung ist lebendig, als wäre es gestern gewesen.
Meine heute in Sidney lebende Freundin Regina und ich auf unserem ersten gemeinsamen Surf-VW-Bus-Trip an die Atlantikküste. Das Foto entstand nach einer kleinen Surfsession in Anglet bei Biarritz. Die Surffreude war spontan unterbrochen wurden, weil ich in den fiesen Giftstachel eines Petermännchenens getreten war. Kennt Ihr das? Es tut höllisch weh. Als das Foto geschossen wurde, kochten wir uns gerade neben dem Bus einen Kaffee, ich trug meine grüne Wollmütze und es ging mir schon wieder gut.
Später schenkte mir Regina das Bild in dieser tollen Art zu Weihnachten. Wir studierten damals Architektur und hatten gerade den Transfer von Fotos auf Plexiglas oder Holz entdeckt.
So geht es:
* Foto mit einem Tintenstrahldrucker spiegelverkehrt kopieren. Die Kopie mit der Bildseite auf den entsprechenden Untergrund legen. Von hinten vorsichtig mit einem in Aceton getränkten Läppchen tupfend und drückend einweichen. Vorsichtig nachgucken und sich freuen, wenn möglichst viel Tinte des Bildes auf dem Untergrund haften blieb.
Das sieht auch ganz toll aus, wenn man Farbkopien auf Holz aufbringt. Ach, ich glaube, das mache ich mal wieder.

Kommentare:

  1. toll, toll, toll sieht klasse aus, versuche ich auch mal...
    danke für diesen tipp
    liebe grüsse brigitte

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  2. Ganz toll!
    Hallo Antje, Du hast ja tolle Ideen. Damit ich nichts verpasse, melde ich mich gleich mal als Mitglied an.
    Einen schönen Tag wünsch ich Dir,Petra

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  3. schön! und ja, im Baskenland braucht man auch im Sommer schon mal eine Mütze… herzliche Grüsse!

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    1. Aber ja, ganz besonders wenn die Haare nass sind und ein Lüftchen weht, ;-).

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  4. die technik liebe ich auch und meine schüler sind immer sehr begeistert vom ergebniss. eine der techniken, die ich immer einsetze einige aus den tiefem loch ins kreativitäthimmel zu heben.
    petersmännchen stachel hatte ich selber noch nicht im fuß, aber ich werde nicht die tränen, das verzweifelte weinen und den dicken fuß von lilly am toskanischen strand vergessen. ich wusste nicht mal, was passiert ist. ich hörte nur von allen seiten raganella, was wohl petersmännchen auf italienisch heißt. ganz schön fieß. aber auf dem arm einer guten freundin verfliegen die fiesesten schmerzen rasch. lg, e´va

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    1. Liebe Éva, schade, dass Ihr so weit weg seid. Wie gern würde ich einmal einen Kurs bei Euch besuchen.

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  5. berauscht ist hier das richtige stichwort!
    wenn man mit dem aceton hantiert sollte man unbedingt auf gute belüftung achten...
    ...habe schon so manchen von dem zeug aus den latschen kippen sehen.

    wunderschöne erinnerung, antje.
    (ach herrje, was waren wir damals jung!)

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    1. Ja, das waren Zeiten, einfach klasse, auch mit aus den Latschen kippen, ;-).

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  6. Ein wunderschönes Foto!!
    lg mamani
    mamaniblog.blogspot.de

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    1. Das stimmt. Ich weiß gar nicht mehr, wer es eigentlich schoss. Wir drückten einfach die Kamera einem Surf-Dude aus dem Nachbarbus in die Hand, ,-).

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