Freitag, 6. April 2012

Fröhliche Ostern!


etwas Lustiges ...


und etwas Schönes ...

Reverse Graffiti

Donnerstag, 5. April 2012

Urban Stitching statt oder mit Ostereier Suchen

Ostern naht mit großen Schritten, das Wetter meint es schlecht – egal – Osterspaziergänge müssen trotzdem sein, ob nach einem opulenten Mahl, nach dem Gottesdienstbesuch oder um den Kids die bunten Eier zu verstecken. 
Nun gehe ich ja nicht so gern spazieren. Zumindest nicht ohne ein Ziel. Heimlich Schokoladenhäschen in Unkräuter am Wegesrand fallen zu lassen, in der Hoffnung die hinterher bummelnden Kinder finden sie dann, ist ja schon mal ein toller Spaß. Man könnte sich aber zusätzlich ein paar alte dünne Kletter-Seile, Plastikwäscheleine oder andere bunte Schnüre einpacken und die Lehne einer Sitzbank aus Lochmetall damit verzieren. 



Oder eine Kellerluke, so wie ich es in Köln sah. Im klassischen Kreuzstich. Urbanes Sticken, nennt man das. 
Ampeln einstricken macht ja inzwischen irgendwie jeder. Letztens glaubte ich sogar eine alte Dame zu sehen, die sich an einer Laterne zu schaffen machte. Warum auch nicht? Irgendwohin muss man ja mit all den kratzigen Schals und Socken, die dann doch niemand haben wollte. 
Aber etwas, das jeder macht, verliert irgendwann seinen Reiz. Zumal es auch immer schwieriger wird einen nicht wollen ummantelten Pfahl oder Baum zu finden.


Nun also sticken. Dazu muss man nur Elemente finden, die ein Lochmuster aufweisen. Mülleimer, Bänke, Gitter, Zäune beispielsweise. Augen auf, während man also die Stadtmöblierung passiert. Sie könnte hübscher aussehen.

Mittwoch, 4. April 2012

Osterbasteltipp #5 - gefilzte Häschen

Ich finde die Filznadel ja sehr gefährlich. Trotzdem hole ich sie hin und wieder hervor, weil man nette Dinge damit machen kann. Dass ich mich dabei oft schmerzhaft steche, das gehört wohl dazu. Heute habe ich drei kleine Häschen kreiert.


Zuerst habe ich einen kleinen Hasenkopf auf festes Papier gezeichnet und diesen dann ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden habe ich auch die Rückseite nachgezeichnet.



Als Filzunterlage verwende ich dicken Schaumstoff und ein Stück Styropor. Wenn ich kein dickes Stück Schaumstoff habe, pinne ich einfach mehrere dünne Lagen (die werden öfter als Verpackungen verwendet) und das Styropor mit Nadeln zusammen.


Es gibt verschiedene Woll-Arten zum Filzen. Die sogenannte Märchenwolle lässt sich meiner Meinung nach schlecht mit der Nadel filzen. Sie ist zu glatt und verbindet sich schlecht. Je unbehandelter die Wolle ist und je mehr Lanolin, also Wollfett, sie noch enthält desto besser. Das riecht zwar recht "naturnah", doch man kann sie schon fast mit den Fingern verfilzen.


Ich nahm mir einen Bausch Wolle und formte ihn in den Händen zu einer Hasenkörperform. Mit der Filznadel stach ich nun immer wieder hinein und verfilzte das Ganze gerade so viel, dass es zusammenhielt aber noch flauschig blieb. Das Puschelschwänzchen habe ich aus einer anderen Farbe und dann an den Körper angefilzt. Mit den Fingern kann man die Form immer wieder bauschen und schütteln und zupfen. Man muss einfach ausprobieren, wann einem das Häschen am besten gefällt. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.


Schließlich schnitt ich einen Schlitz in den Bausch für den Kopf, bestrich den Hals mit Klebstoff und fügte ihn in den Bausch ein. Viel Spaß demjenigen, der es nachmachen möchte.

Poetischer Collageschmuck

Ich bin richtig verliebt in meinen Collageschmuck und könnte einfach immer neue Stücke produzieren. Wer auch welchen möchte, bekommt ihn im MädchenLädchen.



Montag, 2. April 2012

Eintagsladen 5 – so war´s

Es war einfach toll, wunderbar, schön. Ganz lieben Dank an alle, die den Tag haben so dufte werden lassen.
Hier folgen einige Impressionen.
Ich versuchte wirklich, einen jeden von Euch auf ein Foto zu bannen, doch leider waren viele Bilder wieder unscharf und verwackelt. Ich mag es einfach nicht mit dem Blitz zu arbeiten. Das nächste Mal bringe ich am besten ein Stativ mit.
Ab heute kann man sich übrigens für den Eintagsladen 6 am 4. November bewerben.


das zackzackDesign-Monster


schöner Kontrast bei 2un°


volles Haus


 three days late Fotografien und die einzigartigen Bilder des geliebten Mannes (Rufus Meyer)


bewundert und preisgekrönt - reDesign von elke pikkemat


als Veranstalterin hatte ich leider viel zu wenig Muße, um alles zu bestaunen – beispielsweise alle Collagen von ani2 oder jeden Button von Zane


Caro und Katja bauten sich zusammen eine flotte Mode-Boutique 


zwei dieser Bilder habe ich von den chilili-Mädels geklaut –danke schön


gemischte Tüte – Los Chiros de Clema, ilovemixtapesisoncaDesign, der KaufLadentisch im Detail und die zauberhafte Claudia von designzauber


meine Mädels – Nicole Park und Manuela Olten mit juime


Frau Wahn lächelt hinter ihrem Mäedchenwahn-Stand


Blumen sprachen bei This Design und Christiane Riemann. Das freute auch Frau Pletzinger.


Frau Rölle scheint ebenfalls amüsiert. Ich glaube von hinten Karen zu erkennen. Die sicher mal gucken wollte, ob sie etwas Nettes für ihren feinen Laden "Jungbrunnen" fand. Dort könnte man auch die Werke von Kathrin Rölle kaufen.


ein schönes Eck – tulibri und 2nd°


Strickliesel-Ketten von Lieselotta und die Mädels aus dem TraumRaum


bunt und fröhlich war der süße Stand von zialee und fundstuecke. Die hatte ich einfach zusammengesteckt und sie fanden das nett.


rührend kümmerten sich das Töchterchen, deren Freundin und die Freundin der Mama um die Rauschmittel der Organisatorin, damit die einen guten Job machen konnte


Alles aus, wir gehn nach haus.

Dank an Euch, die Ihr dabei ward! Und hier noch einmal alle Teilnehmer.

Donnerstag, 29. März 2012

Es grünt so Grün – Beauty is where you find it #12/12

Weil ich gerade von einer Zahnwurzelbehandlung kam, war mir nicht so sehr nach posten. Doch Nics heutiges Thema der Fotochallenge lautet "Grün" und suggeriert Hoffnung. Vielleicht wird die Nacht ja doch gar nicht schlimm? Außerdem kann ich nun einmal die Bilder zeigen, die ich im Herbst von einem Wirsingkohlblatt machte. Nicht die Farbe war es, die mich faszinierte, sondern die Textur und Struktur. Irre, Ne? Manchmal fast wie ein Gehirn. Irgendwann male ich das noch einmal ab. Das war nämlich der Plan. 





Beim Eintagsladen 5 dabei – wasgescheites


Heute präsentiert Jan sein Label. Ich freue mich, dass er damit im Eintagsladen 5 dabei sein wird, denn seine Produkte werden den Männern gefallen, die ja gemeinhin auf Märkten etwas vernachlässigt werden. 


"Angefangen hat wasgescheites.de mit einem Blog - einer Ansammlung von Ideen, Geistesblitzen, Fotos und Gedanken als Mahnmal an mich selber, endlich mal "was Gescheites" zu machen. Aber auch um meine Ideen und Entwürfe auf digitales "Papier" zu bringen.


Mit dem Beginn meines Angestelltenverhältnisses verschwand wasgescheites.de erst einmal, um sich dann später zu sortieren und neu zu finden. Als Abwechslung zum Alltag entwickelte ich schließlich den Online Shop "was Gescheites". Damit wollte ich mich an Design, Produktion und Vertrieb versuchen. "Schöne Produkte in ehrlicher Qualität" ist mein Motto.
Natürlich ist eine Filztasche heutzutage erstmal nichts Besonderes, aber es geht um die Details, um die Überzeugung etwas Schönes kreiert zu haben - und natürlich darum, die Weltherrschaft an sich zu reißen, ;-).


Die Angebote werden ständig in verschiedene Richtungen erweitert, wie man beispielsweise an meiner brandneuen Grill-Halterung für das Balkongeländer sehen kann.
Noch steht wasgescheites.de mit seiner Produktvielfalt erst am Anfang, aber das Ganze macht großen Spass.


Ob es Touchscreen-Eingabestifte aus Holz, Filztaschen für mobile Apple Geräte oder edle Echtholzcover für das iPhone sind, es heisst: "Kauf dir mal was Gescheites"."
Weitere ETL5-Teilnemher-Portraits findet Ihr hier.

Mittwoch, 28. März 2012

Schätze überall – Armband Bicycle



Wir waren unterwegs, auf dem Rad durch die Sonne. Wir fuhren so dahin, an einem Radladen vorbei. Den gibt es, so lange ich denken kann. So lange ich denken kann, werden hier Räder zusammengeschraubt und repariert. 


Etwas blinkte in der Sonne und wir hielten an, stiegen von den Sätteln, bückten uns und sammelten. Alte, neue, rostige, glänzende Schrauben, Muttern, Kettenelemente, Unterlegscheiben, Rädchen – das weggeworfene, fallen gelassen, vergessene Material der Rad-Schrauber. Wunderbar.
Zuhause kreierte ich zwei Armbänder daraus:




* Armband Rusty Bicycle




Ich finde das Rostige ja schöner. Obwohl, das andere ist auch klasse.

Beim Eintagsladen 5 dabei – TraumRaum

Manchmal ist das ja so: Man freut sich über eine Einladung zu einem Geburtstagsfest und dann wird das Ganze wunderbar. So geschehen im letzten Winter. Wir hatten uns am köstlichen Buffet gelabt, im Nachbarzimmer begannen die Jungs (und Mädels) der "Besidos" und um Digga Ras zu jammen als Andrea mit einem großen Koffer kam und sagte: "Ich wollte dir doch mal zeigen, was ich so mache." 
Am Sonntag ist sie mit ihren TraumRaum-Sachen beim Eintagsladen 5 dabei.


"Ich heiße Andrea Köroglu, bin 48 Jahre alt, verheiratet (gerne, ;-)) und habe einen erwachsenen Sohn. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich anfing zu nähen, aber es ist wohl 30 Jahre her. Hochzeitskleider, Ballkleider, Strampler, Kissenhüllen, Vorhänge und ähnliches für die ganze Familie entstanden.
Als ich dann mal meinen Tabakbeutel verlor (so einen im oliv-grünen Überlebens-Look), war klar, daß ich mir selber einen nähen würde – und warum nicht gleich einen Beutel in fröhlichen Farben?


Ursprünglich als persönliches Einzelstück gedacht, wurde der Tabakbeutel zum Hit, da alle meine Freundinnen auch einen haben wollten. Die passenden Taschen dazu riefen noch grössere Begeisterung bei meinen Freundinnen hervor!


So begann eine Sucht: Abends machte ich Pläne, was am nächsten Tag entstehen sollte. Kein Tag ohne Nähen verging!
Ich liebe bunte und florale Stoffe, meine Produkte sind sonnig und freundlich. Das Lieblingsteil ist immer jenes, an dem ich gerade arbeite!


Zum Glück hat auch die Belagerung unseres Esszimmers durch Stoffe, Nähmaschine und Bügelbrett bald ein Ende, denn bald kann ich eine Werkstatt mein Eigen nennen: Meinen TraumRaum – in dem noch viele Unikate aus Stoff entstehen werden.


Mein Lieblingsprodukt dieser Woche ist die TraumRaum-SchmuckRolle. Sie ist praktisch und passt in jeden Koffer. Ausserdem finde ich sie total niedlich!
Hier sind weitere Teilnehmer des Eintagsladens 5 portraitiert.

Dienstag, 27. März 2012

Beim Eintagsladen 5 dabei – Frau Sinnig


Ich bewundere Menschen sehr, die einen Reißverschluss in eine winzige Börse nähen können. Früher wollte ich auch immer meine Klamotten selber nähen. (An die von lautstarken Flüchen begleiteten Versuche kann sich meine liebe Frau Mama noch schmerzlich erinnern). So ging es wohl nicht nur mir. Genähtes ist ein großer Bestandteil der Handmade-Szene, vielleicht sogar der Größte. Daher muss man als Markt-Organisator sehr obachtsvoll sein, dass das Genähte nicht überhand nimmt. Man kann sich eigentlich immer darauf verlassen, dass die meisten geladenen Teilnehmer, egal welcher Art ihr sonstiges Programm ist, plötzlich auch etwas Genähtes auf dem Tisch zu liegen haben. Letztendlich scheint Stoffliches doch immer die anderen Dinge auszustechen.
Heute stellt sich Manuela mit ihrem Label Frau Sinnig vor. Ich habe sie eingeladen, weil ich ihre Holzarbeiten sehr witzig und charmant finde. Doch ihr eigenes Lieblingsprodukt (und Verkaufsschlager) ist ein ganz anderes: eine genähte Geldbörse.


"Alles begann vor etwa vier Jahren mit einer Dekupiersäge. Die entdeckte ich während meiner Schwangerschaft und der anschließenden Elternzeit als ich auf der Suche nach etwas Abwechslung vom Mutterdasein war. Ich verwirklichte mich mit einer kleinen Säge-Manufaktur. Seit 2008 unter dem Namen „Frau Sinnig“.
Ich arbeite von zuhause aus. Meine Produktionsstätte ist meine gemütliche Wohnküche und ab und an für Holzprodukte die Garage meiner Eltern.


Meine Leidenschaften sind meine Familie, Flohmärkte, meine Dekupiersäge und meine Nähmaschine.
Von den Flohmärkten schleppe ich oft Dinge nachhause, die bei meiner Familie Kopfschütteln hervorrufen. Vor allem Stoffe aus den 1950er- und  1970er-Jahren, aber auch Geschirr und Wohndekor aus dieser Zeit haben es mir angetan. Mich faszinieren die Formen und Farben dieser Zeiten.
In meiner Produktpalette möchte ich mich nicht festlegen. Ich liebe es sehr, mit unterschiedlichen Materialien zu arbeiten und sie zu variieren, deswegen heißt mein Label letztendlich auch „Frau Sinnig – Genähtes aus der Holzwerkstatt“.


Auf Märkten lasse ich es mir nicht nehmen, eine Runde zu drehen und mich umzuschauen. Ich bin immer wieder hingerissen, mit welch einer Hingabe alle Hersteller ihre Leidenschaft zum Ausdruck bringen. Man kann den Produkten ansehen, mit wie viel Einsatz und Liebe sie hergestellt werden.
Das Größte für mich ist ein Lächeln eines Kunden. Diese Momente treiben mich an weiterzumachen.
Vielleicht macht die Handmade Szene die Welt ein wenig besser – auf jeden Fall machen wir sie bunter."
Weitere Eintagsladen 5-Teilnehmer hier.