Freitag, 20. April 2012

Freitagsfragen

So kurz vor Schluss entdeckte ich noch Steffis und Okkas Freitagsfragen. Wie schön, da mache ich mit nach diesem wirklich (reiz)vollen Tag – meine Slam-Poetry-Workshop-Schüler präsentierten heute ihre wunderbaren Werke nach einer Projektwoche und es war wild, es war aufregend, es war unglaublich.


Deine Kochbuchreihe?


... ist ein kleines Regal in der Küche. Mein Lieblingskochbuch ist das New York Cook Book. Momentan probiere ich mich an den 30 Minuten Menüs von Jamie Oliver. Die Speisen werden immer sehr lecker. Ich brauche auch nur eineinhalb Stunden. Dafür lasse ich einen Gang weg.
Dein Kalender?


...ist einer wie Du oder Du oder der da hinten und irgendwann auch Hemingway einmal hatte. Für den morgigen Tag steht nichts drin. Wie schön.
Ist ungesund, aber ...?


... leer. Denn die Waldmeister-Weiswein-Bowle haben wir schon gestern Abend ausgetrunken.
Was wolltest du eigentlich mal werden?


Haiforscher
Was machst du heute noch?


Ich schwinge mich auf mein Rad und fahre zur Vernissage der Darmstädter Tage der Fotografie. Die fängt in 27 Minuten an. 

Donnerstag, 19. April 2012

Souvenirs, Souvenirs, Souvenirs

Willkommen ist (auch) am heutigen Donnerstag das Thema von Nics fotografischer Herausforderung "Beauty is where you find it # 15/12 – Souvenir". Das Andenken, das Stück, das einen an etwas erinnern soll – unsere Wohnung ist erfüllt davon: Nicht nur von Erzählungen und Geschichten, von Worten, die hier in allen Ecken und Winkeln hängen, nicht nur von Bildern aller Art, die die Wandfarbe unwichtig werden lassen, sondern auch von unendlich vielen kleinen Dingen, die sich zu Assemblagen einen, überall, auf dem Fensterbrett, vor den Büchern im Bücherregal, auf den Heizkörpern, auf jedem Tisch, selbst dem in der Küche, wir essen eben drum herum. Sie lassen uns lächeln, gedenken, sie inspirieren, sie erzählen von der Welt, von allem, das mal war, das mal sein wird. Staub malt die Dinge an, verbindet sie unter einer einenden netzartigen Struktur. Wer das putzen wollen würde, wäre verrückt.
Zum Beispiel, das Fensterbrett direkt vor mir (dahinter liegt der Blick über alle Dächer der Stadt in den Odenwald):






Montag, 16. April 2012

Volle Woche im Leben einer Kinderbuchautorin

Die Ferien sind vorbei – ha – Ferien! Klar, die Kids mussten nicht zur Schule und wir konnten länger schlafen, aber von Faulenzen gab es nicht die Spur – schade, da hätte ich mal wieder Lust drauf gehabt. 
Während das Leben toste, lag der Blog eine Woche lang brach. Nun ist es Zeit sich zurück zu melden – mit einem kleinen Rückblick auf den Alltag eines "Kind(-es) der weiten Welt".


Spaß, Schokoeier, Sonne und draußen sein



schöne Orte 



10 Mädels, gefühlte hundert Kilo Schokolade, sechs Stunden Osterverpackungsideen suchen und finden – Kreativworkshop für Ferrero


drei tolle Bücher gelesen – jedes empfehlenswert (ewiglich die sehnsucht, lucian, Anton taucht ab)


in der Tageszeitung des Heimatstädtchens mit einem Artikel und einem doofen Bild gewesen

Collage aus alten Bilder von hier und hier

mit Katinka und Dagmar die Dichterschlacht geschmissen – Katinka und ich moderierten, Dagmar sang und spielte Gitarre, es gewann Sven Kamin


tolle Schätze in einem leer stehenden Haus entdeckt, zum Beispiel diesen tollen Matratzen-Bezug-Katalog von 1957


endlich die ganze wunderbare Kritik der Jury des Leipziger Lesekompass zu meinem Buch zu lesen bekommen 

Und natürlich geschrieben, geschrieben, geschrieben.

Freitag, 6. April 2012

Fröhliche Ostern!


etwas Lustiges ...


und etwas Schönes ...

Reverse Graffiti

Donnerstag, 5. April 2012

Urban Stitching statt oder mit Ostereier Suchen

Ostern naht mit großen Schritten, das Wetter meint es schlecht – egal – Osterspaziergänge müssen trotzdem sein, ob nach einem opulenten Mahl, nach dem Gottesdienstbesuch oder um den Kids die bunten Eier zu verstecken. 
Nun gehe ich ja nicht so gern spazieren. Zumindest nicht ohne ein Ziel. Heimlich Schokoladenhäschen in Unkräuter am Wegesrand fallen zu lassen, in der Hoffnung die hinterher bummelnden Kinder finden sie dann, ist ja schon mal ein toller Spaß. Man könnte sich aber zusätzlich ein paar alte dünne Kletter-Seile, Plastikwäscheleine oder andere bunte Schnüre einpacken und die Lehne einer Sitzbank aus Lochmetall damit verzieren. 



Oder eine Kellerluke, so wie ich es in Köln sah. Im klassischen Kreuzstich. Urbanes Sticken, nennt man das. 
Ampeln einstricken macht ja inzwischen irgendwie jeder. Letztens glaubte ich sogar eine alte Dame zu sehen, die sich an einer Laterne zu schaffen machte. Warum auch nicht? Irgendwohin muss man ja mit all den kratzigen Schals und Socken, die dann doch niemand haben wollte. 
Aber etwas, das jeder macht, verliert irgendwann seinen Reiz. Zumal es auch immer schwieriger wird einen nicht wollen ummantelten Pfahl oder Baum zu finden.


Nun also sticken. Dazu muss man nur Elemente finden, die ein Lochmuster aufweisen. Mülleimer, Bänke, Gitter, Zäune beispielsweise. Augen auf, während man also die Stadtmöblierung passiert. Sie könnte hübscher aussehen.

Mittwoch, 4. April 2012

Osterbasteltipp #5 - gefilzte Häschen

Ich finde die Filznadel ja sehr gefährlich. Trotzdem hole ich sie hin und wieder hervor, weil man nette Dinge damit machen kann. Dass ich mich dabei oft schmerzhaft steche, das gehört wohl dazu. Heute habe ich drei kleine Häschen kreiert.


Zuerst habe ich einen kleinen Hasenkopf auf festes Papier gezeichnet und diesen dann ausgeschnitten. Nach dem Ausschneiden habe ich auch die Rückseite nachgezeichnet.



Als Filzunterlage verwende ich dicken Schaumstoff und ein Stück Styropor. Wenn ich kein dickes Stück Schaumstoff habe, pinne ich einfach mehrere dünne Lagen (die werden öfter als Verpackungen verwendet) und das Styropor mit Nadeln zusammen.


Es gibt verschiedene Woll-Arten zum Filzen. Die sogenannte Märchenwolle lässt sich meiner Meinung nach schlecht mit der Nadel filzen. Sie ist zu glatt und verbindet sich schlecht. Je unbehandelter die Wolle ist und je mehr Lanolin, also Wollfett, sie noch enthält desto besser. Das riecht zwar recht "naturnah", doch man kann sie schon fast mit den Fingern verfilzen.


Ich nahm mir einen Bausch Wolle und formte ihn in den Händen zu einer Hasenkörperform. Mit der Filznadel stach ich nun immer wieder hinein und verfilzte das Ganze gerade so viel, dass es zusammenhielt aber noch flauschig blieb. Das Puschelschwänzchen habe ich aus einer anderen Farbe und dann an den Körper angefilzt. Mit den Fingern kann man die Form immer wieder bauschen und schütteln und zupfen. Man muss einfach ausprobieren, wann einem das Häschen am besten gefällt. Ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.


Schließlich schnitt ich einen Schlitz in den Bausch für den Kopf, bestrich den Hals mit Klebstoff und fügte ihn in den Bausch ein. Viel Spaß demjenigen, der es nachmachen möchte.

Poetischer Collageschmuck

Ich bin richtig verliebt in meinen Collageschmuck und könnte einfach immer neue Stücke produzieren. Wer auch welchen möchte, bekommt ihn im MädchenLädchen.



Montag, 2. April 2012

Eintagsladen 5 – so war´s

Es war einfach toll, wunderbar, schön. Ganz lieben Dank an alle, die den Tag haben so dufte werden lassen.
Hier folgen einige Impressionen.
Ich versuchte wirklich, einen jeden von Euch auf ein Foto zu bannen, doch leider waren viele Bilder wieder unscharf und verwackelt. Ich mag es einfach nicht mit dem Blitz zu arbeiten. Das nächste Mal bringe ich am besten ein Stativ mit.
Ab heute kann man sich übrigens für den Eintagsladen 6 am 4. November bewerben.


das zackzackDesign-Monster


schöner Kontrast bei 2un°


volles Haus


 three days late Fotografien und die einzigartigen Bilder des geliebten Mannes (Rufus Meyer)


bewundert und preisgekrönt - reDesign von elke pikkemat


als Veranstalterin hatte ich leider viel zu wenig Muße, um alles zu bestaunen – beispielsweise alle Collagen von ani2 oder jeden Button von Zane


Caro und Katja bauten sich zusammen eine flotte Mode-Boutique 


zwei dieser Bilder habe ich von den chilili-Mädels geklaut –danke schön


gemischte Tüte – Los Chiros de Clema, ilovemixtapesisoncaDesign, der KaufLadentisch im Detail und die zauberhafte Claudia von designzauber


meine Mädels – Nicole Park und Manuela Olten mit juime


Frau Wahn lächelt hinter ihrem Mäedchenwahn-Stand


Blumen sprachen bei This Design und Christiane Riemann. Das freute auch Frau Pletzinger.


Frau Rölle scheint ebenfalls amüsiert. Ich glaube von hinten Karen zu erkennen. Die sicher mal gucken wollte, ob sie etwas Nettes für ihren feinen Laden "Jungbrunnen" fand. Dort könnte man auch die Werke von Kathrin Rölle kaufen.


ein schönes Eck – tulibri und 2nd°


Strickliesel-Ketten von Lieselotta und die Mädels aus dem TraumRaum


bunt und fröhlich war der süße Stand von zialee und fundstuecke. Die hatte ich einfach zusammengesteckt und sie fanden das nett.


rührend kümmerten sich das Töchterchen, deren Freundin und die Freundin der Mama um die Rauschmittel der Organisatorin, damit die einen guten Job machen konnte


Alles aus, wir gehn nach haus.

Dank an Euch, die Ihr dabei ward! Und hier noch einmal alle Teilnehmer.