Dienstag, 21. Februar 2012

Apfelbrotauflauf – ein kriminalistisches Stück

Eine interessante Zusammenstellung fürwahr: Da sieht man altbackenes Brot, Schafe, einen Krimi, Äpfel, Brad Pitt, Frau Herden bei einem Slam-Auftritt und das Cover des Buchs der La Buddenkotte. Hallo? Und der Zusammenhang? Den gibt es – Gemach, Gemach.




Ich bekam Post vom slamenden Poeten Lars Ruppel. Während nämlich die wunderbare Katinka Buddenkotte und ich die nächste Dichterschlacht im Heimatstädtchen am 13. April 2012 moderieren werden, lädt er die Poeten dazu ein. So etwas bedingt Kommunikation. 
Wenn ich an Lars denke, kann ich nicht umhin, auch an seinen Brot-Text zu denken, zumal ich diesen in meinem SlamPoetryWorkshop als wunderbares Beispiel für eine grandiose Nutzung der Metapher anführe. Lars´ Brot-Text heißt Bread Pitt. (Hinter dem Link verbirgt sich der WDR-Poetry-Slam-Auftritt dazu.)
An diesen Text muss ich auch immer denken, wenn ich traurig auf die altbackenen Brotreste schaue, die doch immer wieder im Zuhause anfallen. Auf dem Land müsste man wohnen. Dann könnte man diese Brotreste nämlich sammeln und an die Schafe auf den umliegenden Weiden verfüttern. 
So schmeißt man nicht nur keine Lebensmittel weg, das Ganze ist zudem äußerst kontemplativ und lässt Ideen sprießen. Ein Ergebnis einer Altes-Brot-An-Schafe-Verfütter-Zeremonie ist beispielsweise mein KurzKrimi "Lanolin", mit dem ich direkt in der Anthologie des Odenwald-Krimi-Wettbewerbs "Mords Schafe" landete.
Wenn man allerdings keine Schafe in der Nähe weiß, kann man die miesliche Situation auch mit ein paar Äpfeln lösen: Die Cajun Küche bietet einen wunderbaren –
Apfel-Brot-Auflauf mit heißer Zimtsoße


Guten Appetit!

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