Samstag, 21. Mai 2011

Zum Eintagsladen late night - Tanja Ebbecke


Ich habe einige Fragen in die Runde der Eintagsladen late night-Teilnehmer geschmissen. Ich dachte mir, es sei doch schön, etwas über jene zu erfahren, die mit Herzblut und Liebe die Dinge produzieren, die am 3. Juni ein neues Zuhause finden wollen. Ich poste die Antworten der Reihenfolge nach wie sie hier wieder eintrudelten.

Tanja sah ich das erste Mal auf einer Bühne. Irgendwann Mitte der 1990er Jahre rockte sie mit ihrer damaligen Band "molly unemployed" das Haus. Inzwischen sind ihre Töne leiser. Ein Konzert von "Candyjane" lassen wir uns im Heimatstädtchen nicht entgehen. Tanja ist aber nicht nur eine stimmliche Wucht mit Gitarre sondern zeichnet und klebt auch wirklich schöne Illustrationen und Collagen.




1. Welches war Dein allererstes Lieblingslied? Zu welcher Gelegenheit hast Du es gehört?

An mein erstes Lieblingsbuch kann ich mich sofort erinnern ("Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer"), ebenso an meinen ersten Lieblingsfilm ("Ein Fressen für die Geier" mit Clint Eastwood und Shirley Mac Lane), aber für mein erstes Lieblingslied muss ich länger in meinen Hirnwindungen kruschen. "If I had a hammer" von Trini Lopez hat mich, als ich noch ziemlich klein war, sehr begeistert ... und, als ich ganz klein war, fand ich "ein Bett im Kornfeld" toll.

2. Für was (nicht wen, ;-)) würdest Du bis ans Ende der Welt gehen?

Für Autos, Frauen und Meeresungeheuer.

3. Welches ist Dein Lieblingsobjekt, das Du je selber hergestellt hast?

An was ich mich erinnern kann (es wurde aber kein Lieblingsobjekt), war eine selbstgebastelte Weste. Dazu schnitt ich ein Rechteck aus einem Fetzen Stoff aus, schnitt zwei runde Löcher hinein und klebte Druckknöpfe dran.

4. Was würdest Du nie, nie wieder tun?

???

5. Welchen Ort wirst Du für immer in Erinnerung halten? Und warum?

den Wald

6. Sammelst Du etwas oder hast einmal etwas gesammelt? Wenn ja, was?

Als Kind habe ich mal Schweine gesammelt.

7. Und zu guter Letzt: Was ist Deine Leibspeise?

Wild mit Kartoffelknödel, Preiselbeeren, Waldpilzen, dunkler Soße und Salat

Huch!



So stand er also. Und wurde zum Lehrstück der Enttäuschungen des Lebens. Das Töchterchen, und auch einige Freundinnen, die ebenfalls tagelang an einem Stuhl bastelten, wurden damit konfrontiert, dass tagelange Mühen nicht einmal Erwähnung finden, weil immer nur die Sieger gekürt werden.
Als Mama würde ich diese Dinge so gern fernhalten, große Schutznetze aufspannen und herumflatternde Enttäuschungen mit überdimensionalen Keschern weghaschen. Doch ich hörte mich nur sagen: Kinder, so ist das Leben. Und ich kam mir doof dabei vor.

Der Stuhl selber war wunderbar!
10 Sätze hatte das Töchterchen aufgestellt und wir hatten sie gemeinschaftlich versucht umzusetzen.

Mein coolster Lesesessel lässt mir ein Licht aufgehen.
Mein coolster Lesesessel entführt mich in eine eigene Welt. (der üppige Himmel)



Mein coolster Lesesessel liest mir vor, wenn ich müde bin.
Mein coolster Lesesessel bewahrt mich vor Schund.
Mein coolster Lesesessel steht am Strand.
Mein coolster Lesesessel ist mobil.


Mein coolster Lesesessel ist so warm und weich wie ein bester Freund.
Mein coolster Lesesessel hat immer eine Tasse Tee für mich.



Zum Trost gewann sie bei einem Preisausschreiben eine coole blaue Tasche mit drei weißen Streifen, die die Mama auch gern hätte, gefüllt mit Büchern.

Noch einige Stimmen aus dem Off zum 1. Darmstädter Jugendliteraturfestival "Huch - ein Buch" selber:

"Schade, dass die beiden Männer (Jaromir Konecny und Tobias Elsässer) ihre richtigen Texte nicht vorlesen konnten, weil so viele Kleine da waren." (Das fand die Mama eigentlich auch. Aber der Kompromiss war trotzdem gut.)

"Denkt die, wir sind doof?" (Nadja Budde fragte, ob die Kinder Berlin und die Mauer kennen würden und sagte dann, sie würde ihr Kapitel trotzdem vorlesen.)

"Toll!" (Jana Scheerer las aus "Mein innerer Elvis" und Preslisa spielte Elvissongs auf der Ukulele. Das Töchterchen amüsierte, dass die Protagonistin dieses lustigen Buches eine dicke Antje ist. Der Mama trieb Preslisas Stimme die Tränen in die Augen.)

"Mama, du bist peinlich." (Am Ende gab es eine Disko. Des Töchterchens erste "Richtige". Die Mama war sehr gerührt und missbrauchte das Wort "süß" unzählige Male. Mittanzen durfte sie nicht, versuchte es aber trotzdem.)

Freitag, 20. Mai 2011

Huch - Mein Coolster Lesesessel



Nanu, was ist denn hier los? Haben sich das Töchterchen und das Söhnchen ein mobiles Heim gebastelt und ziehen aus?
Nein. Sie haben am Wettbewerb "Mein Coolster Lesesessel" teilgenommen, der im Rahmen des ersten Darmstädter Jugenliteraturfestivals "Huch - ein Buch" ausgeschrieben wurde. Das Festival ist heute - ich freue mich schon - den Stuhl haben wir gestern gemeinschaftlich abgegeben - eine lustige, vielbeachtete Fahrt durchs Heimatstädtchen.
Wir haben den "Sessel" auch gemeinschaftlich gebaut, aus zwei alten, vom Staatstheater gestifteten Stühlen, Nummer 15 und Nummer 106 - ein Familienprojekt, dessen genaue und wundervolle Einzelheiten hier noch folgen werden. Denn heute Abend - vielleicht nach einem glorreichen Tag? - wird er wieder abgeholt und demontiert. Schade. Dann soll er wenigstens virtuell weiter existieren.



Für die letzte Ausgabe meines Lieblingsmagazins (Seite 20) schrieb ich zur Veranstaltung:


"Auch wenn es das Ergebnis einer großen Umfrage ist und vom Medienpädagogischen Forschungsver-bund Südwest in einer aufwendigen Studie 2007 bewiesen wurde, ist es beinahe eine Plattitüde: „Wer mit Zwölf schon liest, wird dies auch noch mit 19 Jahren regelmäßig tun.“ Ebenso platt erscheint die Aussage, dass Lesen unumgänglich für Bildung ist. Trotzdem scheinen das viele Mitbürger nicht zu wissen. Wie sonst ist es zu erklären, dass man für das Lesen werben oder gar Überzeugungsarbeit leisten muss? Vielleicht weil in den Jahren des leichter zu konsumie- renden Fernsehens und Internets Altbekanntes in Vergessenheit geraten konnte: Lesen ist lustvoll, Lesen ist sinnlich, Lesen macht Spaß!"


Ich hoffe, der Laden brummt und heute ist nur der Auftakt zu einer langen Reihe. Das wäre schön.



Die Veranstalter, vor allem meine wundervolle Freundin Meike mit Offspring

Aus dem Nachmittagsprogramm:

15 Uhr: Tobias Elsäßer und Jaromir Konecny lesen aus „Lust. Liebe. Sex – 16 Stories“ 16 Uhr: Nadia Budde liest und zeigt „Such Dir was aus, aber beeil Dich! Kindsein in zehn Kapiteln“

17 Uhr: Jana Scheerer liest aus „Mein innerer Elvis“ mit Live-Musik von Preslisa 18.30 Uhr: „V is for Vampire – Bis(s) zum Freitaga- bend“, szenische Lesung des Jugendclubs „back- stage“, unter anderem mit DJ Chromo, anschließend Abschlussparty mit den DJs william bitter & betty danger (bis 22 Uhr)


Kommt vorbei und bringt Eure Kids zwischen 12 und 17 Jahren mit. Es lohnt!

Hier noch der Trailer, den die Veranstalter zum Thema drehten , nach einer Idee eines spanischen Künstlers, dessen Name mir gerade entfallen ist. Schaut und denkt mal!


Donnerstag, 19. Mai 2011

Zum Eintagsladen late night - Silke von Für große Mädchen


Ich habe einige Fragen in die Runde der Eintagsladen late night-Teilnehmer geschmissen. Ich dachte mir, es sei doch schön, etwas über jene zu erfahren, die mit Herzblut und Liebe die Dinge produzieren, die am 3. Juni ein neues Zuhause finden wollen. Ich poste die Antworten der Reihenfolge nach wie sie hier wieder eintrudelten.

Silke mit ihrem Label Für große Mädchen entdeckte ich vor einiger Zeit in den Weiten des Netzes. Mir gefielen ihre Knopfbroschen gut, aber noch schöner fand ich die Art, wie Silke sie präsentierte - auf kleinen Kärtchen, die sie aus alten Buchseiten fertigte. Manchmal sind es diese Dinge, die etwas besonders machen. Lest und schaut hier ihre Antworten und Bilder.



1. Welches war Dein allererstes Lieblingslied? Zu welcher Gelegenheit hast Du es gehört?
Alles, was im ersten “Dirty Dancing”-Film gespielt wurde … bei einem Besuch im Lichtspielhaus.
2. Für was (nicht wen, ;-)) würdest Du bis ans Ende der Welt gehen?
… um meinen ersten Vulkanausbruch zu sehen
3. Welches ist Dein Lieblingsobjekt, das Du je selber hergestellt hast?
Woody – die alte Knutschkugel
und die Collage „Umbruch“
4. Was würdest Du nie, nie wieder tun?
Änderungsarbeiten annehmen
5. Welchen Ort wirst Du für immer in Erinnerung halten? Und warum?
Lanzarote - wegen der Vulkane und César Manrique und der papas arrugadas und …
6. Sammelst Du etwas oder hast einmal etwas gesammelt? Wenn ja, was?
interessante Fotografien und ausgefallene Stoffe
7. Und zu guter Letzt: Was ist Deine Leibspeise? (Gibst Du uns das Rezept oder hat sie gar keines?)
Hefeklöße von Mama in Zwetschgenkompott und Vanillesauce ertränkt mit Zimt und Zucker
Rezept evtl. gegen Gebühr von der Mama :o)

Mittwoch, 18. Mai 2011

Zum Eintagsladen late night - Iris und Thorsten von this design


Ich habe einige Fragen in die Runde der Eintagsladen late night-Teilnehmer geschmissen. Ich dachte mir, es sei doch schön, etwas über jene zu erfahren, die mit Herzblut und Liebe die Dinge produzieren, die am 3. Juni ein neues Zuhause finden wollen. Ich poste die Antworten der Reihenfolge nach wie sie hier wieder eintrudelten.

Einen Markt ohne Iris und Thorsten kann ich mir schon gar nicht mehr vorstellen. Und die Ranunkeln mit denen sie ihre Stoffvasen zu schmücken pflegen, möchte ich nicht mehr missen. (Hier kann man das letzte Interview mit ihnen nachlesen.) Die charmanten Antworten auf meine Sieben folgen unten.



1. Welches war Dein allererstes Lieblingslied? Zu welcher Gelegenheit hast Du es gehört?
Thorsten: „In the skys“ von Peter Green ... zum Träumen
Iris: „Lied über die Schwerkraft“ von Peter Licht ... am Strand
2. Für was (nicht wen, ;-)) würdest Du bis ans Ende der Welt gehen?
Iris: ... Hm … eigentlich war ich schon da, also, am sogenannten „Ende der Welt“, in Ushuaia (Argentinien) zum Pinguine Gucken. Ich würde auch nochmal dahinreisen ... natürlich für den Weltfrieden.
Thorsten: Flug zum Mond und zurück.
3. Welches ist Dein Lieblingsobjekt, das Du je selber hergestellt hast?
Thorsten: der Kerzenausmacher, den meine Eltern nach über 30 Jahren noch immer benutzen
Iris: meine Tetrapack-Faltbadewanne aus Teichfolie
4. Was würdest Du nie, nie wieder tun?
Iris und Thorsten: Das würden wir nie, nie hier aufschreiben.
5. Welchen Ort wirst Du für immer in Erinnerung halten? Und warum?
Thorsten : Spiekeroog, weil ich dort meine Kindheitsferien verbracht habe.
Iris: Kopenhagen Istedgade 112, meine Lieblings WG 1999
6. Sammelst Du etwas oder hast einmal etwas gesammelt? Wenn ja, was?
Iris: das Lächeln von Ben, jetzt 5 Monate alt, besonders um 3 Uhr morgens, wenn er satt ist.
Thorsten: Wünsche
7. Und zu guter Letzt: Was ist Deine Leibspeise? (Gibst Du uns das Rezept oder hat sie gar keines?)
Thorsten: Schokokussbrötchen ... also Rezept: Schokokuss aufs Brötchen, dann zusammenquetschen. Hmmm.
Iris: Eiscreme!!!!

Zum Eintagsladen late night - Michaela von SCHWESCHWE


Ich habe einige Fragen in die Runde der Eintagsladen late night-Teilnehmer geschmissen. Ich dachte mir, es sei doch schön, etwas über jene zu erfahren, die mit Herzblut und Liebe die Dinge produzieren, die am 3. Juni ein neues Zuhause finden wollen. Ich poste die Antworten der Reihenfolge nach wie sie hier wieder eintrudelten.

Die Mädels von SCHWSCHWE sind wieder dabei und das freut mich natürlich. Schaut Euch gern die klassische Vorstellung der beiden vom letzten Mal hier an. Und dann lest und betrachtet Michaelas Antworten und gesandten Bilder auf meine sieben Fragen.






1. Welches war Dein allererstes Lieblingslied? Zu welcher Gelegenheit hast Du es gehört?
Here come’s the sun – Beatles. Im Urlaub in Italien mit 12 Jahren als ich in S. verliebt war.
2. Für was (nicht wen, ;-)) würdest Du bis ans Ende der Welt gehen?
Für meine Freiheit.
3. Welches ist Dein Lieblingsobjekt, dass Du je selber hergestellt hast?
Ich fand alle meine selbstgestrickten Sachen damals toll!
4. Was würdest Du nie, nie wieder tun?
Einen Vogel in einen Käfig sperren.
5. Welchen Ort wirst Du für immer in Erinnerung halten? Und warum?
Ballots Heights – weil dort alles unwichtig war.
6. Sammelst Du etwas oder hast einmal etwas gesammelt? Wenn ja, was?
Hab mal Pinguine in allen Varianten gesammelt.
7. Und zu guter Letzt: Was ist Deine Leibspeise?
Schokolade.


Dienstag, 17. Mai 2011

Galerie der Kessen Kästen


Vielleicht sah es der eine oder die andere schon - ich habe eine kleine Galerie im Sidebar eröffnet - die Galerie der Kessen Kästen. Herzlich willkommen in meiner Welt.

Zum Eintagsladen late night - Beate Katz


Heute gibt es große Freude - für mich und für Euch: die Künstlerin Beate Katz schenkt uns vier Collagen. Wie wunderbar und Danke schön.

Favorite Things mit Beate Katz




Montag, 16. Mai 2011

Zum Eintagsladen late night - Kathrin von HerrHorn


Ich habe einige Fragen in die Runde der Eintagsladen late night-Teilnehmer geschmissen. Ich dachte mir, es sei doch schön, etwas über jene zu erfahren, die mit Herzblut und Liebe die Dinge produzieren, die am 3. Juni ein neues Zuhause finden wollen. Ich poste die Antworten der Reihenfolge nach wie sie hier wieder eintrudelten.

Die Gründe mögen vielfältig sein, mir sind sie egal, denn es passiert mir einfach: Ohne weiter darüber nachzudenken, rufe ich meine Lieben gern bei einem Nachnahmen, egal ob erdacht oder der Tatsächliche, inklusive einem höflichen "Herr" davor. So hieß das Töchterchen im ersten Lebensjahr Herr Bräsicke, (das Söhnchen allerdings nur "Monsieur") und der geliebte Mann (auch im zweiten Jahr) Herr Meyer.
So etwas tue ich auch in meinen Büchern. Kein Wunder nimmt es da, dass mir das Label HerrHorn sehr gut gefiel. Dass es mich trotzdem eine Sekunde lang erstaunte, dass sich dahinter Kathrin verbarg, ist eigentlich unverzeihlich.




1. Welches war Dein allererstes Lieblingslied? Zu welcher Gelegenheit hast Du es gehört?
AQUARIUS - HerrHorn ist Wassermann und liebt das Musical und den Film Hair.

2. Für was (nicht wen, ;-)) würdest Du bis ans Ende der Welt gehen?
Für ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, eisgekühlt - das weckt die Lebensgeister.

3. Welches ist Dein Lieblingsobjekt, das Du je selber hergestellt hast?
Pullunder mit Kapuze -Freestyle, ohne Anleitung gehäkelt-
würde ich nie wieder hinkriegen.



4. Was würdest Du nie, nie wieder tun?
Einen Weg gehen, nur weil er am einfachsten erscheint. Stichwort Berufswahl.

5. Welchen Ort wirst Du für immer in Erinnerung halten? Und warum?
Zwei Orte braucht HerrHorn:
Berlin: aufregend , anregend, umtriebig, kreativ, bunt und immer wieder sehenswert.
Nordseeküste: abregend, entspannend, windig, salzig, ruhig, gediegen.

6. Sammelst Du etwas oder hast einmal etwas gesammelt? Wenn ja, was?
Als Kind habe ich eine Zeit lang alles gesammelt was nach Pierrot, dem
trauriger Clown, aussah.
Flohmärkte und Geburtstage, Weihnachten und Ostern brachten zahlreiche Kissen, Porzellanfiguren,
Marionetten, Briefpapier usw. mit sich ... (uah, grusel).
Heute gibts HerrHorn. Und der sammelt alles, aus dem man seiner Meinung nach noch was machen kann.
Kommt Zeit, kommt Idee - siehe ButtonPlatte.


7. Und zu guter Letzt: Was ist Deine Leibspeise?
Schwäbischer Salatteller mit gebackenen Maultaschen: abends im Biergarten. Lecker.

So Herrschaften, das wars - recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit- wir sehn uns! HerrHorn


Samstag, 14. Mai 2011

Zum Eintagsladen late night - Silke von What about Tee


Ich habe einige Fragen in die Runde der Eintagsladen late night-Teilnehmer geschmissen. Ich dachte mir, es sei doch schön, etwas über jene zu erfahren, die mit Herzblut und Liebe die Dinge produzieren, die am 3. Juni ein neues Zuhause finden wollen. Ich poste die Antworten der Reihenfolge nach wie sie hier wieder eintrudelten.

Blogger hat mir mit seinen Turbulenzen gestern und vorgestern einen ordentliche Strich durch meinen angestrebten Pärchentag gezogen. Also stand der geliebte Mann zum Teil allein da, zum Teil gar nicht, dann mal wieder doch und zum Schluss wieder ganz. Das hat mich richtig nervös gemacht. Und ein schöner fertig gedachter aber noch nicht geschriebener Text verkrümelte sich wieder in den Windungen meines Gehirns. Ich erwarte ihn spätestens am Montag zurück.
Darum heute also Silke, der weibliche Teil von Ben&Silke oder besser What about Tee, die den Fragebogen "mit sehr viel Liebe" beantwortet hat.



1. Welches war Dein allererstes Lieblingslied? Zu welcher Gelegenheit hast Du es gehört?
Der bevorstehende Eurovision Song Contest lässt an dieser Stelle wieder herzlich grüßen: Mein allerliebstes Lieblingslied war (gefühlt) ein paar Jahre lang "Ein bisschen Frieden" von Nicole. Ich erinnere mich, wie wir als Kinder - noch bevor die Mini-Playback-Show erfunden wurde - mit Kassettenrekorder und selbstgebastelten Mikrofonen das Lied im Garten "performt" haben.
2. Für was (nicht wen, ;-)) würdest Du bis ans Ende der Welt gehen?
Ich würde nur für eine Sache bis ans Ende der Welt gehen: Für die Liebe!
3. Welches ist Dein Lieblingsobjekt, das Du je selber hergestellt hast?
Im Basteln bin ich eine ziemliche Niete, aber zum Glück kam ja der Computer auf und mit der Maus und Apfel-Z klappt das mit den Lieblingsobjekten auch immer besser. Das Basteln übernimmt Ben bei uns.
4. Was würdest Du nie, nie wieder tun?
Ich würde nie wieder nicht auf mein Bauchgefühl hören.
5. Welchen Ort wirst Du für immer in Erinnerung halten? Und warum?
Mein persönlicher Lieblingsort ist das Meer! Egal von wo ich es angucke, es hat etwas unglaublich Beruhigendes und manchmal auch Einschläferndes :).
6. Sammelst Du etwas oder hast einmal etwas gesammelt? Wenn ja, was?
Mein Opa hat mir seine alte Briefmarkensammlung vermacht - die ist zwar nicht besonders wertvoll, aber diese vielen kleinen bunten Bildchen habe ich mir immer sehr gerne angesehen und eine zeitlang von einer eigenen Briefmarken-Kollektion geträumt.
7. Und zu guter Letzt: Was ist Deine Leibspeise? (Gibst Du uns das Rezept oder hat sie gar keines?)
In Italien kann ich an keinem Pizza-Stand vorbei gehen, in Österreich muss immer ein Kaiserschmarren her und daheim stehen Hefe-Blechkuchen und Mehlklösse ganz oben auf meiner Lieblingsliste. Kurz zusammengefasst: Ohne Hefe und Mehl bin ich nur ein halber Mensch!